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Allein Schwimmspielzeug besteht in der Regel zu 20 bis 30 Prozent aus Phthalaten. Lembach: "Wenn Kinder Quietsche-Entchen und aufblasbare Schwimmtiere in den Mund nehmen, löst sich der Weichmacher heraus." Doch auch über Hautkontakt würden Kinder die Gifte aufnehmen, die die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Da Kinder sich noch in der Entwicklung befänden, seien die gesundheitlichen Folgen bei ihnen tendenziell größer als bei Erwachsenen. Tipps: So verringert man die Gesundheitsrisiken für Kinder 1. Schwimmhilfen nicht unnötig anziehen: Um die Aufnahme von Weichmachern zu vermindern, sollten Kinder aufblasbare PVC-Schwimmflügel oder -reifen nur dann tragen, wenn sie sich tatsächlich in der Nähe von Wasser bzw. im Wasser aufhalten, wenn es also aus Sicherheitsgründen notwendig ist. 2. Alternativen prüfen: Wenig Schadstoffe enthalten andere Schwimmutensilien wie Schwimmbretter, aufblasbare Schwimmkissen aus Baumwolle, Schwimmscheiben oder auch die so genannten Schwimmnudeln. 3. Auslüften lassen: Wer seinen Kindern dennoch aufblasbare Schwimmhilfen aus PVC an die Hand geben will, sollte sie vor dem Gebrauch so lange auslüften lassen, bis sie nicht mehr chemisch riechen. Kinder sollten Schwimmflügel, -reifen oder Schwimmtiere aus PVC nie selbst aufblasen, auch nicht daran lecken. Neues EU-Verbot für Phthalate gilt nur eingeschränkt für Schwimm-Utensilien Durch das gerade erst beschlossene Verbot einiger Phthalate in Kinderspielzeug, das die EU Anfang Juli verabschiedet hat, sollten Eltern sich nicht in Sicherheit wiegen, rät Antje Lembach. Zum einen trete das Verbot erst im Herbst 2006 in Kraft. Zum anderen gelte das Verbot für Schwimmhilfen und Schwimmspielzeug nur eingeschränkt. Informationen über Schadstoffe in Spielzeug und Bastelmaterial gibt die neue Broschüre des Wissenschaftsladen Bonn Spielen und basteln - aber gesund! 12 Seiten, Juli 2005 Ansprechpartnerin: Antje Lembach, Tel. (02 28) 201 61-30, antje.lembach@wilabonn.de Wissenschaftsläden arbeiten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse konkret und verständlich auf. Inhaltliche Schwerpunkte des Wissenschaftsladen Bonn e.V., 1984 gegründet, sind die Bereiche Umweltschutz und Gesundheit, Bürgergesellschaft und Nachhaltigkeit sowie Arbeitsmarkt und Qualifizierung.
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