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Kaum Beteiligung für PV-Anrainer: "Absolut unfair" Eine weitere Problematik ist für Schönberger die Nicht-Beteiligung der Region an der hier produzierten sauberen Energie: "Der Flächeneigentümer, der bewirtschaftende Landwirt, die Gemeinde und letztlich die Bürgerinnen und Bürger vor Ort werden allesamt in die Planung neuer Photovoltaik-Freiflächenanlage einbezogen. Teilweise dauert die Realisierung einige Jahre und es entsteht hoher Aufwand für alle Beteiligten. Doch genau diese Beteiligten werden am Ende bei der Stromverteilung nicht berücksichtigt. Das ist absolut unfair und torpediert die Akzeptanz der regionalen Energiewende." Zwar gebe es Pachtzahlungen an die Eigentümer der Flächen und über kostspielige Agri-PV-Lösungen die Möglichkeit, die für Photovoltaik genutzte Fläche weiter zu bewirtschaften, aber Anwohner oder Unternehmen in direkter Nachbarschaft der Zig-Hektar-großen Anlagen haben bei diesen Verfahren de facto keine Vorteile davon. Alternative: Strom aus dem Ort - für den Ort
Konzept bringt Interessenausgleich und mehr Akzeptanz für Erneuerbare "Die Details der Strommenge halten wir mit den Parteien vertraglich fest. Auch für geplante Wasserstofferzeugungsanlagen oder den Betrieb von Power-to-Heat-Anlagen für lokale Wärmenetze lässt sich der Strom übrigens optimal nutzen. Unter dem Strich stehen hier Strompreise, die nur einem Bruchteil des deutschen Durchschnittspreises entsprechen. Damit fördern wir eine ganzheitliche regionale Energiewende, indem wir dezentrale Lösungen schaffen und ganz aktiv die Attraktivität von erneuerbaren Energien steigern", verdeutlicht Schönberger. Für ihn ist klar, dass die Bürgerinnen und Bürger einer Region bei erneuerbaren Lösungen immer mit einbezogen werden müssen, um die Akzeptanz für die ansonsten überhaupt nicht greifbare Energiewende zu erhöhen. Das faire Konzept schafft damit einen Interessenausgleich und erweist sich als wichtiges Argument gegenüber Landwirten, ihre Flächen für Photovoltaik-Projekte zur Verfügung zu stellen: "Eine 30 Hektar große ausgedörrte Wiese kann dank unseres Konzepts für den Landwirt und die Region zu einem echten Gewinnbringer werden. Jahrelang feste Erträge für Landwirt und Flächeneigentümer und 100 Prozent günstigen Ökostrom für ihre Heimat - so kann sich die Region echte Wettbewerbsvorteile sichern", erläutert Roman Schönberger. Aktuell projektiert sein Unternehmen Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.000 Megawattpeak. Über die Sonnenernte GmbH Die Sonnenernte GmbH entwickelt als enger Partner der Landwirtschaft intelligente Lösungen für eine ertragreiche Zukunft und echten Bürgerstrom! In enger und langfristiger Zusammenarbeit mit Flächeneigentümern, Bewirtschaftern, Bürgern vor Ort und Gemeinden realisiert das Unternehmen Photovoltaik-Freiflächenanlagen in ganz Deutschland. Mit innovativen Lösungen soll vor allem die dezentrale Energiewende gefördert werden. So sorgt Sonnenernte dafür, dass lokal produzierter und günstiger Solarstrom bei den Bürgern und Unternehmen vor Ort bleibt. Gemeinsam mit den Bewirtschaftern fördert Sonnenernte zudem die Biodiversität an den Anlagenstandorten und schafft so einen ökologischen Mehrwert für die Region.
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