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Rubrik:Haus & Garten    Datum: 17.01.2023
Die Wärmepumpe
Die Wärmepumpe erfreut sich bei den Heizmöglichkeiten zunehmender Beliebtheit. Sie verwendet die Wärmeenergie aus der unmittelbaren Umgebung und nutzt diese, um Gebäude nachhaltig zu heizen. Wärmepumpen werden in immer mehr Häusern verbaut, vor allem in Neubauten. Es gibt unterschiedliche Varianten, die jeweils verschiedene Leistungen bieten und für diverse Bereiche der Anwendung geeignet sind.

Die Funktion einer Wärmepumpe
Es gibt für Wärmepumpen mehrere Optionen der Wärmegewinnung. Sie nutzen dabei alle die sogenannte natürliche Wärme, die ihnen aus drei Bereichen zur Verfügung steht:
  • aus der umgebenden Luft
  • aus dem Erdreich
  • aus dem Grundwasser

Um die Wärmeenergie für ein Gebäude nutzbar zu machen, wird innerhalb des Kreislaufs der Wärmepumpe die natürlich gewonnene Wärme in einem Wärmeverteiler gespeichert und über diesen an das Haus abgegeben.

Die genauere Funktionsweise lässt sich grundsätzlich mit der eines Kühlschranks vergleichen. Der Kühlschrank erzeugt jedoch Kälte, die Wärmepumpe hingegen Wärme. Das physikalische Prinzip ist bei beiden genau gleich. Der konkreten Umwandlung der Wärme aus der Umwelt in eine Heizwärme liegt ein thermodynamischer Prozess zugrunde.

Die verschiedenen Arten von Wärmepumpenf
Die Unterschiede bei den Wärmepumpen basieren in erster Linie auf der Wärmequelle, auf die sie zurückgreifen.

1) Variante Luft-Wasser (verwendet die Luft aus der Umgebung)
2) Variante Wasser-Wasser (nutzt die Wärme des Grundwassers)
3) Variante Sole-Wasser (Wärme kommt aus dem Erdreich)

Darüber hinaus gibt es spezielle Arten, darunter insbesondere die Variante Luft-Luft (Lüftungswärmepumpe), bei der die Wärmequelle die Abwärme der vorhandenen Lüftungsanlage ist, sofern diese existiert. Eine weite Möglichkeit ist die Brauchwasser-Wärmepumpe, die jedoch nicht eigenständig funktioniert, sondern auf die Abwärme einer bereits bestehenden Verbrennungsheizung zurückgreift.

Fördermöglichkeiten des Staates
Wärmepumpen werden aufgrund ihrer Effizienz und ihrer umweltschonenden Funktionsweise auf verschiedene Weise gefördert, darunter vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Dieser umfassende Überblick über die Fördermöglichkeiten des Energiekonzerns E.ON bietet hierzu eine detaillierte Auflistung.

Entscheidend für die generelle Möglichkeit der Inanspruchnahme von Fördergeldern ist neben der nachweisbaren Effizienz der Wärmepumpe die überwiegende Nutzung im Sinne einer sogenannten Raumheizung.

Die Entscheidung für eine passende Wärmepumpe
Welches Variante für ein Gebäude tatsächlich infrage kommt beziehungsweise sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst ist es relevant, ob das zu beheizende Gebäude ein Neubau ist oder ein Altbau, bei dem eine energieeffiziente Modernisierungsmaßnahme geplant ist. Auch die Größe des Objekts beziehungsweise der darin verfügbare Platz spielen eine wesentliche Rolle bei der Entscheidungsfindung.

Bei einem Altbau gibt es meist enge Grenzen bei der Auswahl vor dem Hintergrund bereits bestehender Heizsysteme. Zu den häufigsten Nutzungen zählen hier deshalb Luft-Luft-Wärmepumpen, die darüber hinaus ohne nennenswerte Erdarbeiten auskommen. Bei Neubauten besteht in der Regel die freie Wahl, besonders die Varianten Wasser-Wasser und Sole-Wasser finden hier vielfach Anwendung.

Je nach Wohnlage kann auch der Geräuschpegel ein Aspekt bei der Entscheidungsfindung sein. Wärmepumpen, die ihre Energie aus dem Grundwasser oder der Erde beziehen, arbeiten vergleichsweise leise. Luftwärmepumpen hingegen sind relativ geräuschintensiv, da sie mit großen Ventilatoren ausgestattet sind.


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