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Zunächst war das Programm im Sommer 2017 mit einem Fördervolumen von 500.000 Euro an den Start gegangen. Wegen der hohen Nachfrage wurde das Programm später um weitere 140.000 Euro auf insgesamt 640.000 Euro aufgestockt. Das Programm, das den Austausch ineffizienter Einzelraumfeuerungsanlagen gefördert hat, setzte Anreize für den Einbau sehr energieeffizienter Öfen. Die Anforderungen lagen mit mindestens 82 Prozent deutlich über den gesetzlichen Vorgaben. "Es ist sehr erfreulich, dass das Förderprogramm so gut von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wurde und so viele Anlagen gefördert werden konnten. Wir haben damit einen wichtigen Impuls dafür gesetzt, wie ganz konkret im eigenen Zuhause etwas für den Klimaschutz getan werden kann", sagte Höfken. Rund 120.000 Einzelfeuerungsanlagen in Rheinland-Pfalz sind vor 1990 installiert worden und somit älter als 28 Jahre. Insgesamt werden in Rheinland-Pfalz 605.000 Einzelraumfeuerungsanlagen - meistens mit dem CO2-neutralen Brennstoff Holz - betrieben. Neben einer modernen und effizienten Anlage ist insbesondere der richtige Umgang und Betrieb des neuen Ofens ungemein wichtig. Zum Beispiel können die hohen Wirkungsgrade nur mit trockenem Holz, also einem Feuchtegehalt unter 25 Prozent, erreicht werden. Auch kann ein falscher Betrieb zu erhöhten Feinstaubwerten und Geruchsbelästigungen der Nachbar führen. Die Betriebsangaben im Handbuch sind auch bei modernen Öfen zwingend zu beachten. Hinweise dazu und viele weitere Informationen rund um das Thema Brennholz liefert der Ratgeber "Effizient Heizen mit Holz und Sonne" des Landesbetriebs Landesforsten Rheinland-Pfalz. Dieser kann kostenfrei über das Ministerium bezogen werden oder online heruntergeladen werden.
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