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Im Frühjahr dieses Jahres beispielsweise fuhr bereits zum zweiten Mal eine Gruppe von Medizinern aus der Provinzhauptstadt Amborlauri nach Tlugi, um eine Reihenuntersuchung bei Kindern und Jugendlichen durchzuführen. Mangelernährung, chronische Entzündungen der Atemwege und verschiedene bakterielle Infektionen waren die häufigsten Krankheiten. Ideell unterstützt wird Fair Trees von der Sängerin Katie Melua: "Ich bin hingerissen, dass Fair Trees die armen Zapfenpflücker in Georgien erreicht hat. Fair Trees ist ein wunderbares Projekt, das das Leben vieler Menschen in abgelegenen Gegenden Georgiens verbessert - dem Land, in dem ich geboren wurde."
Fast 100.000 Euro sind seit 2008 in das Projekt geflossen. Damit wurden in Tlugi unter anderem die Grundschule renoviert, medizinische Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern durchgeführt und die Arbeitssicherheit der Pflücker verbessert. Die Baumkletterer erhielten Sicherheitsausrüstungen und für sie wurden Versicherungen abgeschlossen.
Sozial gerechter Handel ist für Konsumenten ein starker Kaufanreiz. Die Waren sollen nachhaltig produziert und fair gehandelt werden. Rund 16 Prozent aller Deutschen sagten in einer Allensbacher Umfrage, dass ihnen Fair Trade wichtig sei. In höheren sozialen Schichten waren es sogar fast ein Viertel der Verbraucher. Für Fair Trees bedeutet das, die Aufzucht der Nordmann-Tannen muss mit geprüften Samen aus dem georgischen Kaukasusgebirge erfolgen. Die Samenpflücker erhalten eine faire Bezahlung. Und die Arbeitsbedingungen sowohl der Pflücker wie auch der Arbeiter auf den Plantagen sind gerecht und werden neutral geprüft. Hinzu kommen die streng kontrollierten Auflagen an den Umweltschutz. Fair Trees verkaufen darf jeder Weihnachtsbaumerzeuger, selbst wenn er aktuell noch gar keinen einzigen Fair-Tree-Baum im Angebot hat. Wie das funktioniert? Er muss sich verpflichten, für jeden verkauften Baum innerhalb eines Jahres einen Weihnachtsbaum aus Samen aus dem Fair Trade Projekt nachzupflanzen. Und er muss sich von Fair Trees zertifizieren lassen. Das bedeutet Einhaltung strenger Vorschriften in Bezug auf nachhaltige Produktion unter Einhaltung der gesetzlichen Umweltstandards. Auf diese Weise kommt sofort Geld für Georgien zusammen und nicht erst in acht bis zehn Jahren, wenn Bäume, die heute angepflanzt werden, geerntet werden. Die Fair-Trees-Banderole der Saison 2012 bedeutet, dass sofort 67,5 Cent pro Baum für die Sozialprojekte in Georgien zur Verfügung stehen. Bereits jetzt Spenden sammeln, statt in acht Jahren
Weihnachtsbäume werden in Deutschland auf besonderen, behördlich genehmigten Plantagen gezogen. Pflanzenschutzmittel werden verschwindend wenig eingesetzt und die Bäume werden auf Rückstände untersucht. Eine penible Prüfung auf Unbedenklichkeit von Rückständen ist bei dem Münchner Unternehmen Schauer sowieso schon seit langer Zeit ein Pflichtprogramm für seine Weihnachtsbäumchen. "Wenn die Nadeln besser schmecken würden, könnte man die Zweige bedenkenlos im Salat servieren", schmunzelt Schauer. Auf der Homepage www.fairtrees.de sind ständig aktuelle Berichte und Hintergrundinformationen zu lesen. Außerdem wird dort ab Mitte November eine immer wieder aktualisierte Liste mit Verkaufsplätzen veröffentlicht. Und wem das alles nicht reicht, dem steht im November und Dezember ein besonderes Infotelefon unter 089/ 8926760 sowie eine Mail Hotline unter redaktion@fairtrees.de für Auskünfte zur Verfügung. Hochauflösende Bilder können Sie hier herunterladen. Fair Trees Informationszentrum Deutschland Die dänische Baumproduzentin Marianne Bols hat 2007 den Bols Xmas Tree Fund gegründet um die Arbeitsbedingungen der georgischen Zapfenpflücker zu verbessern. Die Marke Fair Trees ® ist von der dänischen Fair Trade Organisation und ihrer globalen Dachorganisation World Fair Trade Organization (WFTO) anerkannt. Die Markus Schauer GmbH hat Verbreitung dieser Idee im deutschsprachigen Raum übernommen und dafür 2012 das Fair Trees Informationszentrum Deutschland gegründet.
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