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"Auch wenn (Oster-)hasen und Wildkaninchen beide Hasentiere sind, gleichen sie sich keinesfalls wie ein Ei dem anderen. Wer beim Eiersuchen ein scheinbar zurückgelassenes Hasenjunges entdeckt, sollte es auf keinen Fall anfassen, oder gar mitnehmen. Die Häsin vermeidet häufige Besuche beim Nachwuchs, um nicht die Aufmerksamkeit von Fuchs oder Mäusebussard auf ihren Nachwuchs zu lenken", so Hackländer. Die Chance, bei einem Osterspaziergang einem Feldhasen zu begegnen, ist bundesweit wieder größer geworden. Laut Angaben des Wildtier- Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD) wurden im Herbst 2006 besonders viele Feldhasen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und im Saarland gezählt. Über dem Bundesdurchschnitt lagen auch die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen sowie Bayern. Hackländers Tipp für den diesjährigen Osterspaziergang: "Die höchste Dichte findet man heute im Stuttgarter Stadtpark." Die allmählich steigenden Bestandszahlen sind ein Erfolg der Natur- und Artenschützer. "Ihnen ist es zu verdanken, dass landwirtschaftliche Brachflächen vermehrt in wertvolle Lebensräume für Wildtiere und Pflanzen umgestaltet werden. Und auch ein Teil der Jäger hat umgedacht und jagt dem Bestand angemessen. Dazu kommt, dass die regenarmen und trockenen Sommer bzw. die trockenen und kalten Winter der letzten Jahre den Feldhasen entgegengekommen sind", weiß Hackländer zu berichten. Zu ihrem natürlichen Lebensraum gehören ebenso Wälder wie die Alpen bis über 2.000 m Höhe. Feldhasen sind ehemalige Steppenbewohner und brauchen Weitblick. Droht Gefahr, ducken sie sich in Erdmulden, so genannte Sassen. Hier kommt mehrmals jährlich auch der Nachwuchs auf die Welt: behaart und sehend. Sie sind "Laufjunge". Das ist entscheidend, denn Feldhasen sind Fluchttiere. Anders als die Hasen leben Wildkaninchen in Kolonien. Mit sieben Würfen pro Jahr vermehren sie sich mancherorts so stark, dass sie zur Plage werden können. Der Begriff Kaninchen stammt vom lateinischen Wort "cuniculus" ab, was auch "unterirdischer Gang" oder "Höhle" bedeutet und auf ihre Lebensweise in Erdbauten hinweist. Dorthin flüchten sie sich auch in Gefahrensituationen. Kaninchen leben in weit verzweigten Bauwerken, in denen die Häsinnen - so heißen auch die weiblichen Kaninchen - ihre Jungen großziehen. Ganz anders als beim Feldhasen, werden die jedoch nackt und blind geboren. Sie sind "Lagerjunge". ++++ Die gemeinnützige Deutsche Wildtier Stiftung mit Sitz in Hamburg wurde 1992 von Haymo G. Rethwisch gegründet. Ihr Ziel ist es, einheimische Wildtiere in ihren natürlichen Lebensräumen zu fördern und erlebbar zu machen. Schirmherr der Deutschen Wildtier Stiftung, die zu den bedeutendsten Stiftungen für Natur- und Wildtierschutz in Europa zählt, ist Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog. ++++ Pressekontakt Deutsche Wildtier Stiftung: Birgit Radow, Geschäftsführerin, Billbrookdeich 210, 22113 Hamburg, Telefon: 040 / 733 39 18 80, Fax: 040 / 7 33 02 78, B.Radow@DeWiSt.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de
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