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Rubrik:Politik & Gesellschaft    Datum: 08.03.2005
Rohstoffabhängigkeit zwingt zum Handeln - Jetzt Erneuerbare Energien ausbauen!
Pressemitteilung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie zum Rohstoffgipfel
Berlin, 8.3.05. "Steigenden Preisen für importierte Energierohstoffe muss mit dem Ausbau von heimischen Erneuerbaren Energien begegnet werden", so der Bundesverband Erneuerbare Energie in einer Stellungnahme zum heute in Berlin stattfindenden Rohstoffkongress. BEE-Geschäftsführer Milan Nitzschke: "Die Kosten für Erneuerbare Energien gehen runter, während für Gas, Öl und Kohle die Preise steigen."

"Die Erneuerbaren Energien müssen die Preisbremse für den stark ansteigenden Energiepreis sein", so Nitzschke. Bereits im nächsten Jahrzehnt solle die umweltfreundliche Energieerzeugung günstiger sei als die von der Industrie erwarteten Preise für Öl, Gas und Kohle. Voraussetzung sei der engagierte Ausbau der Erneuerbaren Energien: "Investitionen in Erneuerbare Energien sichern den Standort und verringern die Importabhängigkeit. Jede Kilowattstunde Wärme aus Erneuerbaren Energien ersetzt den Import von Öl und Erdgas. Jeder Liter Biokraftstoff reduziert die Abhängigkeit von Erdöl aus dem Nahen Osten und jede Kilowattstunde Strom aus Wind und Wasser ersetzt Erdgas aus Russland und teure Kohle. Die Wertschöpfung bleibt dabei im Inland."

Das Festhalten an fossilen Energieträgern würde hingegen zu massiven volkswirtschaftlichen Schäden führen. Nitzschke: "Die OPEC hält in den nächsten Jahren eine Ölpreissteigerung auf das Doppelte für möglich. Die Erdgaspreise sind schon im letzten Jahr um 20 Prozent gestiegen und steigen weiter. Die dominante Abhängigkeit von Russland wird sich noch verstärken, da in den nächsten Jahren die Vorräte innerhalb der EU nach und nach versiegen. Für die Stromwirtschaft hat bereits Vattenfall für die nächsten Jahre einen Preisanstieg um über 60 Prozent prognostiziert. Und dass heimische Kohle teuer ist, ist auch längst bekannt. Selbst RWE gibt zu, dass das für 2020 geplante CO2-freie Kohlekraftwerk höhere CO2-Vermeidungskosten aufweist als die Erneuerbaren Energien heute. Hinzu komme die Subventionen für den Bergbau, Beihilfen für die Pensionskassen und Zahlungen für Altlasten. Die von Ruhrkohle-Chef genannten fünf Milliarden stellen dabei nur die Spitze des Eisbergs dar. Auch Atomenergie stellt bei den Kosten keine Alternative dar. Die Preise für Uran haben sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt."

Für Rückfragen:
Milan Nitzschke, Bundesverband Erneuerbare Energien e.V.
Tel. 05252 / 939 800

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