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"Der argentinische Seehecht-Bestand steht kurz vor dem Zusammenbruch und die Fischerei wird wahrscheinlich verboten werden muessen. Die Fischereiabkommen der EU mit Argentinien ist ein Beispiel fuer die katastrophale Auswirkung der Fischereisubventionen," sagte Christian von Dorrien, Fischereiexperte des WWF. Der WWF fordert deshalb die WTO auf, endlich ueber die Reduzierung der Fischereisubventionen zu verhandeln. Subventionen duerfen allenfalls Massnahmen foerdern, die der dauerhaften Sicherung von Fischbestaenden und dem Schutz der Meeresumwelt dienen. Jaehrlich werden 18 Milliarden Mark, das sind 20% des Marktwertes der globalen Fischfaenge, an die Fischereiindustrie gezahlt. Die Auswirkungen sind verheerend: Durch die Ueberkapazitaet der Fischereiflotten sind bereits 60% der wertvollsten Fischbestaende, darunter Ostseelachs, Nordseekabeljau, Rotbarsch und Roter Tunfisch, entweder ueberfischt oder bis an die Grenzen befischt. Solche Fischereisubventionen machen weder oekonomisch noch oekologisch Sinn: Wenn ein Fischbestand nach dem anderen durch zu grosse Flotten bis zur kommerziellen Ausrottung befischt wird, berauben sich die Fischer letztlich der eigenen Einkommensgrundlage. Fuer Rueckfragen wenden Sie sich bitte an: WWF-Fachbereich Meere und Kuesten Christian von Dorrien, Tel. 0421-6584627 Heike Vesper, Tel. 0421-6584623 **************************** Weitere Informationen unter http://www.wwf.de
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