Die Festveranstaltung ist einer der Höhepunkte im Vereinsjahr der AGFK Bayern, zeigt sie doch das stetige Wachstum des Vereins: Zum Jahresbeginn stieg die Zahl der Mitgliedskommunen von 130 auf 141. Damit ist die AGFK Bayern bundesweit einer der größten kommunalen Zusammenschlüsse für Radverkehrsförderung. "Die AGFK Bayern unterstützt ihre Mitglieder in den vier Säulen der Radverkehrsförderung: Öffentlichkeitsarbeit, Information, Service und Infrastruktur. Nur durch die enge und konstruktive Zusammenarbeit können wir die Ziele hin zu einer fahrradfreundlicheren Zukunft in Bayern erreichen. Wir sind stolz darauf, dass unser Netzwerk mit jährlich steigenden Mitgliederzahlen größer und stärker wird", so Robert Niedergesäß, Vorsitzender der AGFK Bayern und Landrat des Landkreises Ebersberg in seinem Grußwort. Dauerhafter Mitgliedschaft geht Prüfung voraus Voraussetzung für eine dauerhafte Mitgliedschaft in der AGFK Bayern ist die Auszeichnung als "Fahrradfreundliche Kommune in Bayern", die vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr verliehen wird. Im Prüfverfahren für die Auszeichnung werden die Kommunen nach einem einheitlichen Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft. Acht AGFK-Mitgliedskommunen haben sich dem anspruchsvollen Verfahren mit Erfolg unterzogen und dürfen von 2025 bis 2031 offiziell den Titel tragen: Die Städte Dorfen, Germering, Oberasbach, Spalt und Weilheim in Oberbayern, die Gemeinden Bad Wiessee und Rottach-Egern, sowie der Markt Cadolzburg. Staatsminister Christian Bernreiter und Landrat Robert Niedergesäß überreichten ihnen feierlich die Auszeichnungen. Insgesamt tragen den Titel "Fahrradfreundliche Kommune in Bayern" inzwischen 78 Kommunen. Die Auszeichnung ist ein Anreiz, den eingeschlagenen Weg in der Radverkehrsförderung weiterzuverfolgen.
Aufnahme neuer Mitgliedskommunen Zwölf neue Mitgliedskommunen konnte die AGFK Bayern im vergangenen Jahr ebenfalls aufnehmen, die nun ihre Urkunde erhielten: die Städte Amberg, Feuchtwangen, Forchheim, Geretsried und Kaufbeuren, die Märkte Kirchseeon und Neunkirchen am Brand, die Gemeinden Neuried, Samerberg und Spardorf, sowie die Landkreise Eichstätt und Schweinfurt. Sie werden sich in den nächsten Jahren auf das Prüfverfahren zur "Fahrradfreundlichen Kommune in Bayern" vorbereiten. Im Rahmenprogramm begeisterte die Kunstradsportlerin Antonia Bärk, Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft und Weltmeisterin 2024 im Doppel, die Gäste. Eindrucksvoll zeigte sie ihr Können auf der Bühne der Scholastika, für deren über hundertjährige Bretter dieses Rad-Schauspiel eine Premiere war. In der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern) haben sich derzeit 141 Städte, Gemeinden und Landkreise, in welchen über acht Millionen Menschen leben, mit dem Ziel zusammengeschlossen, gemeinsam den Radverkehr zu fördern, Erfahrungen auszutauschen und Synergieeffekte zu nutzen. Die AGFK Bayern vertritt die Interessen ihrer Mitglieder im Radverkehrsbereich u. a. in der Landes- und Bundespolitik und bei kommunalen Spitzenverbänden. Dazu zählen sowohl die Förderung einer radverkehrsfreundlichen Mobilitätskultur als auch der Ausbau von Radrouten und die Erhöhung der Sicherheit für Radfahrende. Alle Mitglieder werden nach einem Kriterienkatalog auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft.
Artikel drucken Fenster schließen |