Essen & Trinken
Gesundheit & Wellness
Mode & Kosmetik
Familie & Kind
Einrichten & Wohnen
Haus & Garten
Politik & Gesellschaft
Büro & Unternehmen
Einkaufen online & Versandhandel
Job & Karriere
Umwelt & Naturschutz
Energie & Technik
News
Service
News
kostenlos
abonnieren
Mediadaten
Login
für Kunden
Premium-Zugang
Kontakt
News
Info
Über
News
weitere
News
Nachhaltig Wirtschaften
Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
Forum
Diskutieren Sie mit!
Infrarotheizung Kosten und Wärmewirkung
(17.04.2019 11:18:08)
Demo in München am 06.10.2018
(25.09.2018 18:15:12)
Das freut mich
(14.06.2018 13:20:31)
Ostern: Eier aus artgerechter Haltung oder vegane Alternativen
(23.03.2018 12:01:30)
Infrarotheizung Fan
(14.11.2017 09:09:49)
HOME
|
Top-Nachrichten
|
alle Nachrichten
Hier finden Sie laufend aktuelle
Nachrichten
aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort
Art
Alles
Artikel freie Autoren
Artikel Unternehmenszeitschrift
Artikel Verbandsorgan
Artikel Zeitung/Magazin
Artikelangebot
Diplomarbeit
Dissertation
Editorial
Filmclip
Interview
Kurzmeldung/Ankündigung
Pressemeldung Behörde
Pressemeldung Partei
Pressemeldung Unternehmen
Pressemeldung Verband/Verein
Produktinformationen
Reportage
Rezension
Satire/Humor
Stellenangebot
Studie
Wissenschaftlicher Beitrag
Diskutieren
plus
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit
ECO-News
, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.
ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
Bund Ökologischer Landwirtschaft BÖLW, D-10117 Berlin
Rubrik:
Land und Gartenbau
Datum:
30.01.2004
"Die Zwerge auf den Schultern von Giganten sehen weiter"
Länderinitiativen gegen Agro-Gentechnik organisieren Widerstand
"Noch besteht die Chance für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik", mit diesen Worten eröffnete Dr. Felix Prinz zu Löwenstein einen vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) veranstalteten Workshop. Dort kamen die Vertreter von über 20 Initiativen gegen Agro-Gentechnik aus allen Bundesländern zusammen. Die Initiativen sind breite gesellschaftliche Bündnisse von Landwirten, Ökoverbänden, Unternehmen, Verbrauchern, Ärzten und Kirchen.
"Das von Verbraucherministerin Künast vorgelegte Gentechnik-Gesetz", so führte Löwenstein weiter aus, "kann den Schutz einer gentechnikfreien Landwirtschaft nicht gewährleisten." Zudem genüge das Gesetz nicht den Vorgaben der EU: "Denn diese hat festgelegt, dass gentechnikfreier Anbau auch weiterhin und auf Dauer möglich sein muss", erläuterte Rechtsanwalt Michael Bihler.
Der Entwurf des deutschen Gentechnikgesetzes regelt nicht, wer haftet, wenn Umweltschäden entstehen. Das Gesetz macht keine Aussagen zu Abbruchbedingungen, wenn unvorhergesehene Schäden auftreten. Erleidet ein gentechnikfrei arbeitender Landwirt durch Einkreuzung gentechnisch veränderter Pflanzen einen wirtschaftlichen Schaden, so liegt die Beweislast bei ihm und damit auch sämtliche Nachweiskosten. Strafrechtliche Prozesse können sich über einen langen Zeitraum hinziehen. Knackpunkt des Gesetzes ist, dass die Anbauregeln für die Agro-Gentechnik in eine Verordnung ausgelagert sind, die noch nicht vorliegt. Damit ist nicht gesichert, dass am Ende nicht der Anbau ohne Gentechnik die Kosten der Koexistenz tragen muss und damit seine Produkte verteuert werden.
"Nur durch massiven Druck von unten können wir erreichen, dass die Agro-Gentechnik unseren Äckern fern bleibt. Dafür müssen wir Strategien entwickeln", fasste der Georg Janssen, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, das Ziel des Workshops zusammen.
"70 % der Landwirte und Verbraucher wollen die Gentechnik nicht", das zeigen laut Henning Strodthoff von Greenpeace mehrere Studien. Die Verbraucher haben die Macht mit zu entscheiden. Wenn sie keine gentechnisch veränderten Lebensmittel nachfragen, werden diese auch nicht angebaut. Greenpeace hat einen Einkaufsführer herausgegeben, der ausweist, welche Lebensmittelhersteller sich von der Gentechnik losgesagt haben und welche nicht.
In den laufenden Gesetzgebungsverfahren geht es darum, das Reinheitsgebot für Saatgut durchzusetzen. Denn gentechnikfreies Saatgut ist die Voraussetzung, um überhaupt weiterhin gentechnikfrei anbauen zu können. Im Gentechnikgesetz müssen die Transparenz beim Anbaukataster, die Kostenübernahme der Qualitätssicherung durch die Anwender und klare Regeln für den Anbau, das Monitoring und den Anbauabbruch erreicht werden.
Da das Gesetz bundesratspflichtig ist, wird es nun darauf ankommen, dass die Länderinitiativen Einfluss auf ihre Ministerien und ihre örtlichen Abgeordneten nehmen. Neben vielen anderen Aktivitäten der Länderbündnisse gegen Agro-Gentechnik werden in ganz Deutschland gentechnikfreie Zonen organisiert und ausgerufen. Im Schneeballprinzip kann so die Gentechnik von unseren Äckern fern gehalten werden.
2905 Zeichen, Veröffentlichung honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten.
Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW e.V.)
Dr. Alexander Gerber
Marienstraße 19-20, 10117 Berlin
Tel. 030 - 28482 -300, Fax 030 - 28482-309,
Email:
info@boelw.de
, Internet:
www.boelw.de
Diskussion
Login
Kontakt:
Bund Ökologischer Landwirtschaft
Email:
boelw@boelw.de
Homepage:
http://www.boelw.de
Druckausgabe
Aktuelle News
RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen
19.08.2025
Sauber sog i - jetzt wird um den Titel gekämpft!
Schafft "Müllbertshofen" es, den Pokal der Münchner Müllmeisterschaft - vom 13. bis 15. September 2025 - zu verteidigen?
Einstellung des ECO-Newsletters
Am 19. August wird der letzte ECO-Newsletter an die AbonnentInnen verschickt
18.08.2025
Kaum Platz für Busse:
Abfrage der Deutschen Umwelthilfe offenbart dringenden Nachholbedarf bei Busspuren in Großstädten
Moor-PV: Chance für Klimaschutz, Energiewende und Landwirtschaft
Orientierungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe veröffentlicht
17.08.2025
Reichling gegen neue Erdgas-Förderung
BUND Naturschutz organisiert große Kundgebung direkt am Bohrplatz.
15.08.2025
Deutsche Umwelthilfe zum UN-Abkommen gegen Plastikmüll:
"Rückschlag im Kampf gegen wachsende Müllberge"
Plastikkrise ungelöst: UN-Verhandlungen scheitern an Blockadehaltung einzelner Staaten
UN-Mitgliedstaaten können sich auf keinen Vertragstext gegen Plastikverschmutzung einigen
Bundesregierung muss zu Klima-Verfassungsbeschwerden Stellung nehmen
Klagen für ausreichenden Klimaschutz nehmen wichtige Hürde
Wasserampel als hilfreiche Orientierung bei der Wassernutzung
Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium den Leitfaden Wasserampel
ÖDP kritisiert Reiches Energie-Pläne
Naturschutzpartei: Nicht den gleichen Fehler von Peter Altmaier wiederholen, das kostet Arbeitsplätze und den Verlust von Spitztechnologie.
14.08.2025
Kostenpunkt PV-Anlage
Für wen rechnet sich die Investition wirklich?
Welt-Pferdetag am 20. August
Tierschutzbund fordert verbesserten Schutz von Pferden
Hitzewelle gefährdet Leben
Initiative "Grün in die Stadt" fordert: mehr Stadtgrün und die Umsetzung der 3-30-300-Regel
Messstationen melden deutschlandweit extrem hohe Ozonbelastung
Deutsche Umwelthilfe fordert Maßnahmen gegen Vorläuferstoffe aus Verkehr und industrieller Tierhaltung
Kenvue fördert Produkttransparenz: Adaption des EcoBeautyScore durch Neutrogena® in Deutschland
Mit der Einführung des neuen Ratings will Kenvue Menschen dabei unterstützen, nachhaltigere Gewohnheiten anzunehmen
Kein Skandal scheint groß genug: Es geht immer noch dreister
ÖDP kritisiert Rheinwasser-Umleitung in NRW-Braunkohlegruben: Gesundheitsgefahr durch PFAS.
13.08.2025
100-Tage-Bilanz der Merz-Regierung
Transparency Deutschland fordert Kurskorrektur
Hoyerswerda: Energiestruktur im Wandel
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Hoyerswerda als Energie-Kommune des Monats August 2025 aus.
ÖDP kritisiert "Rolle rückwärts beim Umweltschutz"
Bio-Bauer Billmann warnt: "Entbürokratisierung, aber nicht so!"
Flexible Energie fürs Haus: SunLit Solar macht erstmals E-Autos zur Stromquelle für steckerfertige Speichersysteme
Neue Vehicle-to-Load-to-Home-Funktion des SunLit EV3600 ermöglicht AC-seitige Beladung von Balkonkraftwerkspeichern über Elektrofahrzeuge