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ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
Deutsches Tierhilfswerk e.V., D-53840 Troisdorf
Rubrik:
Tierschutz
Datum:
10.11.2003
Das lange Leiden der Mastgänse - Deutsche Mäster quälen Gänse zu Tode.!
700 000 Gänse vegetieren in Mastanlagen vor sich hin-der Gesetzgeber schaut weg!
Kostenloses Bildmaterial kann beim Dt. Tierhilfswerk in München angefordert werden
P R E S S E M I T T E I L U N G
Deutsches Tierhilfswerk e.V.,
Deutschlands große Tier- und Artenschutzorganisation
Das lange Leiden der Mastgänse
Deutsche Mäster quälen Gänse zu Tode.
Rund 700 000 Gänse vegetieren in Großmastanlagen vor sich hin - der
Gesetzgeber schaut weg.
München/Berlin. Jedes Jahr wird man am 11.11., am Feiertag des heiligen
Martin, in den Restaurants und Gasthäusern mit der obligatorischen
Martinsgans beglückt. Auch am heimischen Herd ist dies bei vielen
Familien Tradition. Appetitlich sieht das Geflügel ja aus, doch ein
Blick hinter die Kulissen, und jeder Bissen bleibt im Halse stecken!
Das weiß auch Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk: " Vieler Orts
wird dem Konsumenten vermittelt, dass die Gans ganz gut dran ist" Die
grausame Realität sieht leider ganz anders aus, wie jetzt engagierte
Tierschützer mit heimlich gemachten Bildaufnahmen (Foto und Video)
aufdecken: "Grausame Qualzucht auf engstem Raum unter Missachtung der
gesetzlichen Rahmenbedingungen" so Judith Schmalzl weiter.
Lebensbedingungen für die Gans, die Tierschutz und Hygienebestimmungen
verletzen - na denn guten Appetit...
Aufgrund von Protesten durch Tierschützer wurde die Haltung von
Stopflebergänsen in Deutschland mittlerweile verboten. Die Nachfrage
nach Gänsefleisch blieb aber konstant. So mussten sich die deutschen
Geflügelzüchter etwas Neues einfallen lassen - das Resultat ist die
Gänsemast. Ähnlich wie Puten und Enten werden nun auch Gänse in riesigen
Masthallen unter künstlichen Lichtquellen gehalten. Durch die
künstlichen Lichtquellen wird den Tieren ein längerer Tagesrhythmus
vorgegaukelt, um sie zum übermäßigen Fressen zu animieren.
Dr. Tina Kugler dazu: "Die Tiere werden in nur 12 Wochen schlachtreif
gemästet. Dem Geflügel wird Spezialfutter gegeben, das eine schnelle
Gewichtzunahme garantiert. Diesem Futter werden auch Antibiotika
beigemischt."
Das Dt. Tierhilfswerk hofft, dass diese Art von Tierquälerei bald ein
Ende hat und verweist auf "exotische Leckerein aus der vegetarischen
Küche". Wenn Sie nicht auf Gänsefleisch verzichten wollen, vergewissern
Sie sich, dass die Tiere artgerecht mit Auslauf gehalten wurden.
Das Deutsche Tierhilfswerk ist mit 240.000 Mitgliedern und 220
Kooperationspartnern
eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Kostenloses Bildmaterial kann beim Dt. Tierhilfswerk in München
angefordert werden.
Weitere Informationen bei:
Judith Schmalzl, Pressesprecherin, Tel.: 089-35752-202
(judithschmalzl@tierhilfswerk.de),
Dr.Tina Kugler, Dr. vet., Tel: 089-35752-203
(tierarzt@tierhilfswerk.de).
Deutsches Tierhilfswerk e.V.
Schleißheimerstr. 188
80797 München
Tel.: 089-3575-20
Fax: 089-3575-2200
www.tierhilfswerk.de
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Login
Kontakt:
Deutsches Tierhilfswerk e.V.
Email:
janpfeifer@t-online.de
Homepage:
http://www.tierhilfswerk.de
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