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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Bundesverband Windenergie e.V., D-10117 Berlin
Rubrik:Energie    Datum: 19.05.2003
"Subvention der Kohle durch das EEG ist grotesk"
 


Peter Ahmels, Prõsident des Bundesverbandes WindEnergie, bezeichnet Vorschlag der NRW-CDU als äv÷llig absurdō 


Osnabr³ck, 16.05.2003. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) lehnt die Idee der nordrhein-westfõlischen CDU, einen Teil der Kohlesubventionen k³nftig ³ber das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu finanzieren, strikt ab. äDas ist ein grotesker Vorschlagō, betont BWE-Prõsident Dr. Peter Ahmels, ädas EEG ist in seinem Grundgedanken zur F÷rderung umweltfreundlicher Energien angelegt.ō In seiner bestehenden Form sei es von allen juristischen Instanzen bis zum Europõischen Gerichtshof bestõtigt worden. äWer jetzt ³ber die Aufnahme von Kohlestrom laut nachdenktō, erklõrt Ahmels, äwill dieses Gesetz aus seinen Fugen sprengen 
Hintergrund der Diskussion ist die Belastung des Bundeshaushalts, vor allem aber des durch die Kohlesubventionen stark belasteten nordrhein-westfõlischen Landeshaushalts. In NRW wird die Kohle mit 2,5 Eurocent pro Kilowattstunde gef÷rdert. Diese Kohle-Subvention wird nicht direkt vom Verbraucher gezahlt, sondern ³ber Steuern an ihn weitergegeben. äDie ÷ffentliche Wahrnehmung gerõt v÷llig durcheinander, wenn es bei dem EEG nicht mehr nur um eine Umlage f³r erneuerbare Energien geht, sondern wenig zukunftsfõhige und umweltbelastende Kohle mitgef÷rdert wirdō, betont Ahmels. Auch w³rde der Begriff äErneuerbares-Energien-Gesetz (EEG)ō dadurch konterkariert. 
Die zur Begrenzung des Verg³tungsvolumens von der NRW-CDU vorgeschlagene Deckelung, so der BWE-Prõsident weiter, lasse kaum einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu, zumal der Anteil der Kohle am EEG nach den Vorschlõgen der CDU bis 2010 sukzessive auf ³ber 25 Prozent steigen solle. Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien sei aber notwendig, um zu weiteren Kostendegressionen zu kommen. So hõtten allein bei der Windkraft in den letzten zehn Jahren die Kosten um ³ber 50 Prozent gesenkt werden k÷nnen, erlõutert Ahmels. äDie Windkraft bekommt damit eine immer gr÷Æere industriepolitische Bedeutung f³r den Export.ō Schon ab 2015 werden die Kosten der konventionellen Energien ³ber denen der Ķkoenergien liegen, weil Beschaffungsrisiken die Preise rasant steigen lieÆen. 
 
Osnabr³ck, den 16. Mai 2003 
3.790 Zeichen (Abdruck frei, Belegexemplar erbeten) 
  

   

F³r R³ckfragen:

Bundesverband WindEnergie e.V.
Sascha Rentzing
Tel.: 0541-35060-36

 

  

Dr. Peter Ahmels
Tel.: 0170-8014375

 

 

 

     
       


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