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ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Umwelt & Naturschutz
Datum:
15.08.2025
Plastikkrise ungelöst: UN-Verhandlungen scheitern an Blockadehaltung einzelner Staaten
UN-Mitgliedstaaten können sich auf keinen Vertragstext gegen Plastikverschmutzung einigen
Hardline-Positionierungen bleiben Herausforderung.
Verbindliche Maßnahmen entlang
de
s ganzen
Leben
szyklus für ein Ende
de
r Plastikkrise und
de
n Meeresschutz fehlen im letzten Textentwurf, Regelungen für Geisternetze wurden verwässert, obwohl diese die tödlichste Form
de
s Plastikmülls im Meer darstellen.
Verhandlungsprozess muss reformiert werden: Ambitionierte Ländermehrheit von petrochemischen Staaten und Konsenszwang blockiert, neue Strategie für künftige Runden nötig.
Nach drei Jahren und sechs Verhandlungsrunden haben sich die
De
legationen
de
r UN-Mitgliedstaaten in Genf auf keinen Text für
de
n weltweit ersten globalen Plastikvertrag einigen können.
Zum Vergrößern auf die Graphik klicken.
© OceanCare
Trotz leidenschaftlicher Bemühungen
de
s Vorsitzes und
de
r ambitionierten Länder waren die Positionierungen zu weit entfernt und es konnte noch keinen internationalen Rahmen zur Bekämpfung
de
r Plastikverschmutzung geschaffen werden. Kein Vertrag ist jedoch besser als ein schlechter Vertrag, nach Ansicht von OceanCare. Maßnahmen, die
de
n ganzen
Leben
szyklus von Plastik adressieren und entscheidende Schutzmaßnahmen für Meeresökosysteme sind essenziell.
Fabienne McLellan
, Geschäftsführerin von OceanCare, kommentiert das Verhandlungsergebnis:
"Ich bin extrem enttäuscht. Was für eine verpasste Chance, die sich die Ozeane nicht leisten können. Doch kein Vertrag ist besser als ein schlechter Vertrag."
"Trotz
de
s fehlenden Ergebnisses haben diese Verhandlungen sowohl das Beste als auch das Schlechteste
de
r multilateralen Diplomatie gezeigt. Wir wurden Zeugen leidenschaftlicher Bemühungen seitens Vorsitzes und von einer Mehrheit an ambitionierten Ländern - darunter fortschrittliche Staats- und Regierungschefs, die sich trotz
de
s enormen Drucks seitens
de
r petrochemischen Staaten für wissenschaftlich fundierte Maßnahmen und ein wirksames Plastikabkommen einsetzten."
"
De
r Prozess selbst nutzte ein bewährtes Schema, indem sie erst einen inakzeptablen Text vorlegen und dann mit einer mittelmäßigen Version zurückkommen, die nur marginale Verbesserungen enthält, aber immer noch weit hinter
de
m zurückbleibt, was zur Bewältigung
de
r Plastikkrise benötigt wird.
De
r neue Text wurde mitten in
de
r Nacht vorgelegt, was Teil
de
r Strategie ist. Trotz einiger interessanten Formulierungen bei
de
n Entscheidungsprozessen und
de
r Finanzierung, zeigt nach einer genaueren Durchsicht, dass die wichtigsten Elemente - Kontrolle
de
r Produktion, Kontrolle problematischer Produkte und Chemikalien, Schutz
de
r menschlichen
Gesund
heit - fast alles auf Freiwilligkeit ausgelegt ist und im Laufe
de
r Zeit nur schwierig zu verstärken sind. Wichtige Meeresschutzmaßnahmen, für die sich OceanCare eingesetzt hatte - darunter Regelungen zu Geisternetzen wurden verwässert."
"Trotz
de
r bemerkenswerten Entschlossenheit
de
r Mehrheit
de
r ambitionierten Staaten, echte Maßnahmen voranzutreiben, wurde eine historische Chance verpasst. Ermutigend ist, dass dadurch Koalitionen gebildet und das globale Bewusstsein für die Plastikverschmutzung auf eine Weise geschärft wurde, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben. Die Grundlage für stärkere Maßnahmen ist gelegt, aber die nächste Verhandlungsrunde muss aus
de
n Erkenntnissen Schlüsse ziehen, damit eine künftige Pattsituation vermieden werden kann."
OceanCare wird weiterhin für ein ambitioniertes Abkommen kämpfen, das
de
n Ozeanen die Sicherheit bietet, die sie dringend benötigen.
Hintergrundinformationen
NGO-
De
klaration zur Ministerialerklärung von Nizza: "
Don't back down
"
Ministerialerklärung an
de
r UNO-Ozeankonferenz in Nizza: "
The Nice wake up call for an ambitious plastics treaty
"
Medienmitteilung OceanCare:
UN-Plastikvertrag nimmt Form an: Verhandlungen in Busan ebnen Weg für starkes Abkommen
(03.12.2024)
OceanCare et al:
Untangled. Die entscheidende Rolle
de
s Plastikvertrags bei
de
r Bekämpfung von Fanggeräten. Policy Briefing für
de
n zwischenstaatlichen Verhandlungsausschuss
de
r UNEA 5/14
OceanCare und EIA Bericht:
Clean-ups or Cleanwashing: Wie die Technologie zur Beseitigung von Plastikverschmutzung
de
r Umwelt schaden und politische Prozesse behindern kann
High Ambition Coalition to End Plastic Pollution
Link zur Kampagne
:
Stoppe gemeinsam mit uns die Plastikflut - OceanCare
Über OceanCare
OceanCare setzt sich seit 1989 weltweit für die Meerestiere und Ozeane ein. Mit Forschungs- und Schutzprojekten, Umweltbildungskampagnen sowie intensivem Einsatz in internationalen Gremien unternimmt die Organisation konkrete Schritte zur Verbesserung
de
r
Leben
sbedingungen in
de
n Weltmeeren. OceanCare ist vom Wirtschafts- und Sozialrat
de
r Vereinten Nationen als Sonderberaterin für
de
n Meeresschutz anerkannt und ist offizielle Partnerorganisation in zahlreichen UN-Abkommen und internationalen Konventionen. OceanCare engagiert sich zudem in internationalen zivilgesellschaftlichen Bündnissen wie
de
r High Seas Alliance, Seas at Risk, oder
de
r #BreakFreeFromPlastic-Koalition.
www
.oceancare.org
Mehr dazu in
de
n Ausgaben
02/2025
und
03/2025
von
forum Nachhaltig Wirtschaften
im Rahmen
de
r Serie zur UN-Ozeandekade.
Diskussion
Login
Kontakt:
OceanCare, Dániel Fehér
Email:
dfeher@oceancare.org
Homepage:
http://
www
.oceancare.org
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