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Presse-Stelle:
Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, D-06844
De
ssau-Roßlau
Rubrik:
Gesund
heit & Wellness
Datum:
29.07.2025
40 Jahre
De
utsche Umweltstudie zur
Gesund
heit (GerES)
Hohe Belastung besonders bei jungen Menschen
1985 startete die erste
De
utsche Umweltstudie zur
Gesund
heit (GerES). Seitdem untersucht die Studienreihe die Belastung
de
r
de
utschen Bevölkerung mit Umweltschadstoffen. Die dabei gewonnen Daten dienen
de
r Information
de
r Öffentlichkeit. Zudem bilden sie eine wichtige wissenschaftliche Basis für politische Entscheidungen zu Umwelt,
Gesund
heit und Chemikalien. Ein Rückblick.
Chemikalien im Alltag: unsere ständigen Begleiter
Chemikalien aus
de
r Umwelt begegnen uns tagtäglich: auf
de
m Weg zur Arbeit oder zur Schule, in unserem Haushalt oder in
de
r Freizeit, in unserer Nahrung, unserer Kleidung, in
de
r Luft, die wir atmen. Wenn wir die Chemikalien in einer gewissen Menge aufnehmen, können diese für die menschliche
Gesund
heit schädlich sein.
Das Umweltbundesamt (UBA) untersucht
de
shalb mit
de
r
De
utschen Umweltstudie zur
Gesund
heit (GerES) nunmehr schon seit 40 Jahren die Belastung
de
r Menschen in
De
utschland mit ausgewählten Chemikalien aus unserer Umwelt, sogenannten Umweltschadstoffen.
Wie werden Umweltschadstoffe untersucht?
Umweltschadstoffe können über viele Eintragspfade in
de
n menschlichen Körper gelangen: über die Haut, die Atmung oder mit
de
r Nahrung. Die Summe
de
r über diese Wege aufgenommenen Schadstoffe können über Körpermedien wie Urin oder Blut gemessen werden. Diese Untersuchungsmethode wird als Human-Biomonitoring bezeichnet.
Neben
de
m Human-Biomonitoring werden in GerES auch weitere Proben aus
de
r häuslichen Umgebung (z.B. Trinkwasser, Hausstaub, Luft) gesammelt und untersucht. Außerdem beantworten die an GerES teilnehmenden Personen Fragen zu ihrem Haushalt, ihrer Wohnumgebung, ihren Freizeitaktivitäten, ihrer Ernährung und ähnlichem. So können mögliche Quellen für im Körper gemessene Belastungen aufgespürt werden.
Aller Anfang ist. Schwermetalle
Mitte
de
r 1980er Jahre beschäftigte das Thema Schwermetalle im Körper die Menschen in
De
utschland.
De
r Skandal um die Batteriefabrik "Sonnenschein", die
de
n Boden, auf
de
m sie stand, mit Blei verunreinigte, traf auf großes öffentliches Interesse.
Dieses dann auch politische Interesse war
de
r Startschuss für die
De
utsche Umweltstudie zur
Gesund
heit: Mit
de
m
GerES I 1985-86
untersuchte das damalige Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene (WaBoLu), das zum Teil in das heutige UBA übergegangen ist, die Belastung von erwachsenen Menschen in
de
n alten Bundesländern mit Schwermetallen.
Ergebnis
de
r Studie damals: Große Anteile
de
r Erwachsenen zwischen 25 und 69 Jahren in
de
r Bundesrepublik
De
utschland überschritten die Gehalte, die damals für Arsen, Cadmium, Blei und Quecksilber als unauffällig in Körperflüssigkeiten
de
finiert waren.
Auch das Trinkwasser wurde in
de
n teilnehmenden Haushalten untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die gemessenen Werte in einzelnen Proben die in
de
r damaligen Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Grenzwerte überschritten. In
de
r Folge wurde die Trinkwasserverordnung 2001 so angepasst, dass die Grenzwerte fortan auch für Trinkwasser aus hauseigenen Leitungen - sog. Leitungswasser - galten. So sollte die Belastung von Leitungswasser mit Schwermetallen reduziert werden.
Anfang
de
r 1990er Jahre fand
GerES II
statt. Erstmals wurden hier Daten für die alten und auch die neuen Bundesländer erhoben. GerES II untersuchte Erwachsene und zusätzlich auch Kinder, die zum Zeitpunkt
de
r Studie im Haushalt
de
r erwachsenen Teilnehmenden lebten. Die Studie lieferte unter anderem die Erkenntnis, dass Kinder mit
de
m Schwermetall Quecksilber aus Amalgam-Zahnfüllungen stärker belastet sind als Erwachsene. 1992 gab es daher die Empfehlung, Amalgam nicht mehr bei Schwangeren, Kleinkindern und Nierenkranken zu verwenden. Heutzutage ist
De
ntalamalgam in
de
r Europäischen Union weitestgehend verboten.
Ende
de
r 1990er Jahre kam
GerES III
zu
de
m Ergebnis, dass sich die Belastung mit Umweltschadstoffen in
de
n alten und neuen Bundesländern immer weiter anglichen: zum Beispiel bei Cadmium,
Quecksilber
und
Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen
.
Hohe Belastung besonders bei jungen Menschen
GerES IV
untersuchte 2003 bis 2006 Kinder und fand eine flächendeckend zu hohe Belastung mit fortpflanzungsschädigenden Weichmachern,
de
n Phthalaten. Trotz eines Rückganges konnten ungefähr zehn Jahre später weiterhin zu hohe Werte in Kindern und Jugendlichen festgestellt werden. Gleichzeitig wies
GerES V
mit Proben aus
de
n Jahren 2014 und 2017 auch auf die bedenklich hohe Belastung dieser Bevölkerungsgruppe mit
de
n sogenannten Ewigkeitschemikalien,
de
n per- und polyfluorierten Kohlenwasserstoffen (PFAS), hin.
Ergebnisse wie die oben genannten flossen und fließen auf nationaler und europäischer Ebene in die Gesetzgebung zum Thema Chemikalien, Umwelt und
Gesund
heit ein.
De
utsche Daten vernetzt auf EU-Ebene
In
de
n 2000er Jahren gab es zunehmend Human-Biomonitoring Projekte auf EU-Ebene. Aufgrund
de
r in
de
r EU einzigartigen, jahrzehntelangen Erfahrungen im Bereich
de
s Human-Biomonitoring hat das Umweltbundesamt 2017 die Leitung
de
r bis dahin größten Europäischen Human Biomonitoring Initiative
HBM4EU
übernommen." An dieser durch die Europäische Kommission geförderten Forschungsinitiative haben sich 30 Länder und verschiedene EU-Behörden als Partner beteiligt. Wichtige Ziele waren unter anderem die Harmonisierung - also die Ermittlung miteinander vergleichbarer - europäischer Human-Biomonitoring-Daten sowie
de
ren Nutzung zur Politikberatung. Dies soll dabei helfen, Wirksamkeit
de
r Chemikalienpolitik weiter zu erhöhen und damit die
Gesund
heit
de
r Menschen in ganz Europa schützen. Die aktuell laufende
EU-Partnerschaft für die Risikobewertung von Chemikalien (PARC)
setzt die erfolgreiche Arbeit von HBM4EU fort. Das UBA beteiligt sich umfassend and PARC und trägt unter anderem mit
de
r
De
utschen Kinder- und Jugendstudie zur Umweltgesundheit (ALISE)
zum Erfolg
de
r Partnerschaft bei.
Neue Erkenntnisse erwartet: GerES VI erhebt seit 20 Jahren wieder Daten zu Erwachsenen
Repräsentative Daten für erwachsene Menschen in
De
utschland wurden mit GerES III Ende
de
r 1990er Jahre zum letzten Mal erhoben. GerES VI hat in 2023 und 2024 Menschen zwischen 18 und 79 Jahren, wie auch bei
de
n vorangehenden Studien
de
r Reihe, in einem wissenschaftlichen Verfahren ausgewählt und um ihre Teilnahme gebeten, um neue Daten sammeln zu können.
Noch laufen die
de
taillierten Auswertungen, aber im Frühjahr 2024 zeigte sich bereits
de
r Nutzen dieser Studie: Mit Hilfe
de
r für
De
utschland repräsentativen HBM-Daten und Antworten aus
de
n Fragebögen in
GerES VI
konnte
Sonnencreme als Quelle für einen Weichmacher
identifiziert werden,
de
r dort teilweise als Verunreinigung eines UV-Filters vorkam. Weitere Erkenntnisse aus GerES VI wird das UBA zeitnah erarbeiten und veröffentlichen.
Mit
de
m Aktionsprogramm Umwelt und
Gesund
heit (APUG) wurde die umweltbezogene
Gesund
heitsbeobachtung und -berichterstattung als zentrales Instrument für die Erfassung
de
r Umweltbelastung und ihrer Auswirkungen auf die menschliche
Gesund
heit identifiziert. Das APUG sieht die regelmäßige Durchführung von HBM-Studien vor, um die Belastung
de
r Bevölkerung mit Umweltschadstoffen zu beobachten. Die Geschichte von GerES ist nach 40 Jahren also noch lange nicht zu Ende geschrieben.
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Kontakt:
Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt
Email:
buergerservice@uba.
de
Homepage:
http://
www
.umweltbundesamt.
de
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