Mit dieser Auszeichnung reiht sich das Kloster in die Gruppe herausragender Projekte ein: Bislang wurden 14 Gestalter im Team Energiewende Bayern geehrt. Ziel der Auszeichnung ist es, vorbildliches Engagement sichtbar zu machen und weitere Akteure zur Nachahmung zu ermutigen. Schwester M. Monika Edinger, Generaloberin der Kongregation der Schwestern des Erlösers, erklärte: "Die Bewahrung der Schöpfung ist uns Erlöserschwestern nicht nur ein Herzensanliegen, wir sehen darin auch unseren Auftrag für die Zukunft und die kommenden Generationen. Maßgabe für unsere Aufgaben sind stets die Nöte der Zeit. Eine weltweite Not ist die Erderwärmung mit den einhergehenden Konsequenzen von Armut, Hunger und Naturkatastrophen, mit denen vor allem unsere tansanischen Schwestern schon lange konfrontiert sind. Dieser Not entgegenzuwirken sehen wir als unsere Verantwortung." Sandra Räder, Leiterin Bauprojektsteuerung/Standortleitung Kongregation der Schwestern des Erlösers, ergänzte: "Die Auszeichnung Gestalter im Team Energiewende in Bayern ist für uns eine große Freude und Ehre. Mit der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Grundklosters haben wir den Weg bereitet für die Vereinbarkeit von Klimaschutz und Denkmalpflege. Zum Planungsbeginn schlossen sich Denkmalschutz und Photovoltaik-Anlage noch aus. Danken möchte ich an dieser Stelle allen Akteuren, die uns intensiv begleitet und ihren Teil zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben. Wir alle sind Gestalter für eine nachhaltige Energie und Klimaschutz in Bayern." Im Jahr 2023 wurde auf einer 1.530 Quadratmeter großen Dachfläche des Mutterklosters in Würzburg eine Photovoltaikanlage mit 20.000 Solardachziegeln installiert - mit einer Gesamtleistung von 155 kWp. Durch den innovativen Einsatz von Solardachziegeln statt herkömmlicher Module konnte das historische Erscheinungsbild des Klosters bewahrt und zugleich der Weg für eine nachhaltige Energieversorgung des Gebäudekomplexes geebnet werden.
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