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Presse-Stelle:  ECO-News Deutschland, D-81371 München
Rubrik:Büro & Unternehmen    Datum: 29.07.2025
Waschbär stellt Geschäftsbetrieb ein
Keine Investorenlösung gefunden
Die Waschbär GmbH wird ihren Geschäftsbetrieb zum 30. September 2025 einstellen. Trotz intensiver Bemühungen konnte aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland und einer damit verbundenen zurückhaltenden Investitionsbereitschaft am Markt kein Investor gefunden werden, der bereit ist, in die Waschbär GmbH als Ganzes zu investieren und diese auf Basis des Sanierungskonzepts fortzuführen. Daher haben die im Insolvenzverfahren zuständigen Verfahrensbeteiligten die Einstellung des Geschäftsbetriebs beschlossen. Die Waschbär GmbH befindet sich seit dem 28. Februar 2025 in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

"Wir haben in den letzten Monaten mit viel Herzblut und gemeinsam mit unseren Kundinnen, Kunden und dem gesamten Team für Waschbär gekämpft. Umso schwerer fällt es uns, jetzt sagen zu müssen: Unser Weg in dieser Form endet. Wir danken allen, die uns bis hierhin begleitet und unterstützt haben. In den nächsten Monaten werden wir alles daransetzen, das Verfahren im Sinne unserer Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie aller Gläubiger verantwortungsvoll zu gestalten.", sagt Katharina Hupfer, Geschäftsführerin der Waschbär GmbH.

Mitarbeitende wurden persönlich informiert
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bereits in einer Versammlung über die Entscheidung zur Betriebseinstellung informiert. Die Geschäftsleitung hat zuvor den Austausch mit den Arbeitnehmervertretungen gesucht, um die nächsten Schritte gemeinsam abzustimmen und um einen Sozialplan zu erarbeiten. Das Team der Eigenverwaltung hat die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um den Geschäftsbetrieb in den kommenden Monaten geordnet und im Sinne der Gläubiger und aller Beteiligten weiterzuführen. Rund 160 Mitarbeitende sind von der Betriebseinstellung betroffen.

Geschäft wird bis Ende September fortgeführt
Waschbär wird sich in den kommenden Monaten darauf fokussieren, seinen noch vorhandenen Warenbestand zu verkaufen. Dazu wird bis Ende September 2025 der bestehende Online-Vertriebskanal unverändert weiterbetrieben. Bis dahin können die Kundinnen und Kunden weiter bestellen und werden ihre Waren erhalten. Auch die Abwicklung von Retouren sowie alle sonstigen Serviceleistungen sind sichergestellt. Der Waschbär-Laden in Freiburg wir im Laufe des Septembers geschlossen. Auch die Tochtergesellschaft Waschbär Schweiz wird im Laufe des Jahres schließen. Am schweizerischen Standort sind fünf Mitarbeitende betroffen.

Dauerhafte Fortführung des Geschäftsbetriebs ist ohne Investor unmöglich
Das Umsatzniveau des Unternehmens wird sich aufgrund der anhaltend schwierigen konjunkturellen und branchenwirtschaftlichen Situation kurz- bis mittelfristig nicht ausreichend verbessern. Trotz erheblicher Kostenreduktionen erzielt Waschbär weiterhin Verluste. Daher ist eine dauerhafte Fortführung ohne Investorenlösung für die Waschbär GmbH nicht möglich.

Eigenverwaltungsverfahren wird fortgesetzt
Das am 28. Mai 2025 eröffnete Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung läuft weiter. Das Unternehmen wird während des Prozesses von der Rechtsanwaltskanzlei Schleich & Partner begleitet. Das Amtsgericht hat Rechtsanwalt Dr. Dirk Pehl von der Kanzlei Schultze & Braun zum Sachwalter bestellt, um das Eigenverwaltungsverfahren zu begleiten und zu überwachen.

Über Waschbär
Waschbär gehört mit einem rund 6.000 Artikel umfassenden Sortiment zu den größten Versendern für umweltgerechte und sozialverträgliche Produkte im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden. Waschbär setzt sich seit 1987 für die Mission ein, Wissen und Produkte zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe sich Alltagshandlungen ganz einfach nachhaltiger gestalten lassen. Waschbär möchte Menschen dafür begeistern, mit ihrem Handeln unsere Welt in all ihrer Vielfalt zu schützen. Das Sortiment umfasst Produkte für die ganze Familie und für viele Lebensbereiche - von Kleidung und Schuhen über Kosmetik, Wasch- sowie Putzmittel und Kinderartikel bis hin zu Haushaltswaren, Heimtextilien und Möbeln.

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