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ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Energie & Technik
Datum:
10.07.2025
Kraftwerksstrategie muss Motor
de
r grünen Wasserstoffwirtschaft werden
Ein Bündnis aus Unternehmen und Umweltverbänden fordert von Bundeswirtschaftsministerin Reiche verbindlichen Fahrplan zur Emissionsreduktion bei
de
r Ausschreibung von Kraftwerken
14 Unternehmen
de
r Wasserstoff- und Erneuerbaren-Wirtschaft fordern gemeinsam mit Umweltverbänden Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in einem offenen Brief auf, die geplante Kraftwerksstrategie zum Motor für die grüne Wasserstoffwirtschaft in
De
utschland zu machen. Das von
de
r Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch koordinierte Bündnis betont die Chancen für Klimaschutz, Versorgungssicherheit, Resilienz und heimische Wertschöpfung durch eine verbindliche
De
karbonisierungsstrategie mit nachvollziehbaren und ambitionierten Vorgaben für die Umstellung
de
r Kraftwerke auf grünen Wasserstoff.
© akitada, pixabay.xom
Christoph Bals, Politik-Vorstand von Germanwatch
: "Klimapolitisch steht außer Frage, dass alle Gaskraftwerke schnellstmöglich auf grünen Wasserstoff umgestellt werden müssen. Das ist auch die beste Ergänzung zu Innovationen wie Batteriespeichern und Flexibilität auf
de
r Nachfrageseite. Die Unternehmen
de
r grünen Wasserstoffwirtschaft stehen in
de
n Startlöchern. Jetzt ist die Bundesregierung am Zug, mit klaren Rahmenbedingungen Wertschöpfung und Klimaschutz am Standort
De
utschland zusammen zu bringen."
Die unterzeichnenden Verbände und Unternehmen betonen, dass die finalen Investitions-Entscheidungen in vielen Fällen an
de
r Verbindlichkeit
de
r Nachfrage hängen - diese Planungsunsicherheiten kann die Bundesregierung durch die richtigen Weichenstellungen im Rahmen
de
r Kraftwerksstrategie erheblich reduzieren.
"Die
de
utschen Elektrolyseurhersteller investieren umfassend in Forschung und Entwicklung sowie
de
n Aufbau von Produktionskapazitäten. Damit sich diese Investitionen auszahlen, braucht es einen starken Heimatmarkt mit Elektrolyseprojekten und gesicherter Wasserstoffnachfrage in
De
utschland. Ein verbindlicher Umstellfahrplan für die Kraftwerke auf grünen Wasserstoff wäre genau das", erklärt Sebastian Sipp, Geschäftsführer beim Elektrolyseurhersteller STOFF2.
De
r Aufruf folgt einer Reihe von positiven Signalen in jüngerer
Zeit
, dass grüner Wasserstoff schon mittelfristig auch preislich konkurrenzfähig sein kann: Die zweite Auktionsrunde
de
r Europäischen Wasserstoffbank hat zum wiederholten Male Produktionskosten für grünen Wasserstoff von unter 5 Euro pro Kilogramm erzielt. Damit waren Förderbeträge von lediglich 20 bis 50 Cent pro Kilogramm notwendig, um Abnahmeverträge zu schließen. Eine aktuelle Studie von
De
lloite und Öko-Institut zu
de
n Kostenentwicklungen von grünem Wasserstoff zeigt zudem, dass grüner Wasserstoff im Laufe
de
r 2030er Jahre
de
utlich günstiger werden und ab 2040 auch konkurrenzfähig zu blauem Wasserstoff sein kann.
Das Bündnis argumentiert in
de
m Brief auch mit
de
n Vorteilen, die die Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff für ein flexibles auf Erneuerbaren Energien basierten Energiesystem liefern und mit
de
n damit verbundenen Wertschöpfungsmöglichkeiten in
De
utschland.
Sogenannte Sprinterkraftwerke, die von Beginn an mit grünem Wasserstoff betrieben werden, wären eine Möglichkeit, das Zusammenspiel von Erzeugung, Infrastruktur und Nutzung frühzeitig unter realen Bedingungen zu erproben. "So ließe sich die Nutzung von grünem Wasserstoff frühzeitig skalieren und durch einen bilanziellen Ansatz ein stetiger Übergang zu immer mehr mit grünem Wasserstoff betriebenen Kraftwerken ermöglichen", erklärt Timona Ghosh, Leiterin
de
s
De
utschlandgeschäfts von HDF Energy, die auf
de
n Bau von Sprinter- und Hybridkraftwerken spezialisiert sind.
Offener Brief an Bundeswirtschaftsministerin Reiche
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Germanwatch e.V., Katarina Heidrich
Email:
heidrich@germanwatch.org
Homepage:
http://
www
.germanwatch.org
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