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ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Energie & Technik
Datum:
30.06.2025
Brisantes Energiewendemonitoring
De
utsche Umwelthilfe
de
ckt mit vertraulichem Auftragsdokument geplante Klimaschutz- und Innovationsblockade von Katherina Reiche auf
Leistungsbeschreibung für "Monitoring
de
r Energiewende" aus
de
m Wirtschaftsministerium mit offensichtlichem Auftrag, Stromverbrauch 2030 und damit
de
n Ausbaubedarf für Erneuerbare Energien kleinzurechnen
Statt innovative Technologien voranzubringen, setzt Reiche auf Stillstand und Stagnation
DUH fordert Auseinandersetzung mit dringenden Fragen wie
de
r Elektrifizierung von Schlüsselsektoren und
de
r Integration von Speichern
De
r
De
utschen Umwelthilfe (DUH) liegt mit
de
r Leistungsbeschreibung für
de
n sogenannten "Realitätscheck
de
r Energiewende" schwarz auf weiß vor, wie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche Klimaschutz, Erneuerbare Energien und Innovationen blockieren will.
De
mnach wurden die Studiennehmer beauftragt,
de
n Strombedarf für 2030 und somit
de
n Bedarf für Netzausbau und Erneuerbare Energien
de
facto kleinzurechnen. So sollen zur Abschätzung
de
s Strombedarfs ausschließlich bestehende Entwicklungen analysiert werden. Wie innovative Technologien wie E-Mobilität, Rechenzentren, Speicher und Wärmepumpen sowie die Modernisierung
de
s Wirtschaftsstandorts weiter ausgebaut werden können, spielt hingegen keine Rolle.
Sascha Müller-Kraenner
, Bundesgeschäftsführer
de
r DUH: "Diese Studie ist eine Verschwendung von
Zeit
und Steuergeld. Katherina Reiche hat ideologische Scheuklappen auf: Anstatt Innovationen und die Erneuerung
de
s Wirtschaftsstandorts in Schlüsselbereichen voranzubringen, möchte sie offenbar Stillstand und Stagnation verwalten. Wo sind die Pläne für
de
n Ausbau von klimafreundlichem Stahl, Speichern, Wärmepumpen, E-Mobilität, für grünes Wachstum oder KI-Rechenzentren? Wir fordern die Wirtschaftsministerin auf, sich mit
de
n wirklich drängenden Fragen zu beschäftigen - etwa wie die Elektrifizierung von Schlüsselsektoren gelingen und damit die Abhängigkeit von teurem und unsicherem Öl und Gas reduziert werden kann."
Aus
de
r Leistungsbeschreibung wird
de
utlich, dass Wirtschaftsministerin Reiche
de
n Ausbau
de
r Erneuerbaren Energien nicht
de
r Dynamik
de
s Marktes überlassen will: Die Studie soll Vorgaben für Wind an Land und See, Dach- und Freiflächenphotovoltaik sowie Biogas und -methan entwickeln. Die Abscheidung und Speicherung von CO2 (CCS) soll als Alternative zu Elektrifizierung betrachtet werden. Bei
de
n Energieeffizienzzielen im Gebäudesektor sollen die Auftragnehmer von vorneherein mit einer Verfehlung rechnen. Für die Erzeugung von Wasserstoff sollen statt
de
r Klimafolgen die Kosten maßgeblich sein, womit Wasserstoff aus fossilem Gas in Stellung gebracht wird. Unklar bleibt zudem, wie Kosten durch das Ausbremsen von Erneuerbaren eingespart werden sollen, wenn für die gesetzlichen Klimaziele ab 2030 umso schneller ausgebaut werden muss.
Constantin Zerger
, Leiter Energie und Klimaschutz
de
r DUH: "Statt die Dynamik
de
r kostengünstigen Erneuerbaren Energien zu nutzen, möchte Frau Reiche Wind- und Sonnenenergie mit planwirtschaftlichen Vorgaben maßregeln und ausbremsen. Nebenbei bringt sie fossile Technologien wie CCS und Wasserstoff aus Erdgas neu in Stellung und beerdigt die Effizienzziele im Gebäudebereich. Neue Klimaschutzmaßnahmen oder die Vereinfachung
de
r Genehmigung von Speichern oder Energy-Sharing-Modellen werden komplett ausgeblendet. Industrie sowie Verbraucherinnen und Verbraucher werden es teuer bezahlen, wenn die Wirtschaftsministerin die Modernisierung
de
r
de
utschen Wirtschaft verschläft."
Link:
Zum Energiewendemonitoring
Diskussion
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Kontakt:
De
utsche Umwelthilfe e.V. (DUH), Constantin Zerger
Email:
zerger@duh.
de
Homepage:
http://
www
.duh.
de
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