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ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Essen & Trinken
Datum:
19.06.2025
"What's the
de
al?"
Slow Food fordert in einem neuen Positionspapier radikale Überarbeitung
de
s EU-Agrar- und
Leben
smittelhandels für bessere Ernährungssysteme
Angesichts weiterhin volatiler globaler
Leben
smittelpreise und zunehmender Störungen in
de
n Lieferketten veröffentlicht Slow Food ein neues Positionspapier, das die Europäische Union dazu auffordert, ihren
Leben
smittelhandel grundlegend zu überdenken. "What's the
De
al? Making EU Agrifood Trade Work for Better Food Systems" untersucht, wie das
de
rzeitige globale Handelsmodell - geprägt von
de
regulierten Märkten, exportorientierter Landwirtschaft und Unternehmenskonzentration -
de
n Übergang zu gerechteren und widerstandsfähigeren Ernährungssystemen sowohl in Europa als auch weltweit behindert.
Als bedeutende globale Handelsmacht spielt die Europäische Union eine zentrale Rolle bei
de
r Aufrechterhaltung dieses schädlichen Modells. Ihre aktuelle Agrar- und
Leben
smittelhandelspolitik untergräbt
de
n Wandel hin zu vielfältigen, gerechten und widerstandsfähigen Ernährungssystemen im In- und Ausland. Unterdessen haben die Handelsspannungen
de
s Jahres 2025, ausgelöst durch US-Zolldrohungen, die
Fragilität
de
s globalen Ernährungssystems
offengelegt - ein
de
rart prekäres System, dass eine einzige Regierung es vollständig aus
de
m Gleichgewicht bringen und Millionen Menschen in Hunger und Armut stürzen kann. Doch in Krisenzeiten eröffnen sich auch neue Möglichkeiten.
"Die prekäre Lage globaler
Leben
smittelpreise und Lieferketten ist eine direkte Folge eines fehlerhaften Handelssystems. Die EU muss diesen Moment nutzen, um
de
n Übergang zu agrarökologischen, lokalisierten und sozial gerechten Ernährungssystemen zu vollziehen", betont
Marta Messa
, Generalsekretärin von Slow Food.
Das Positionspapier beginnt mit einer
Analyse, warum das heutige
Leben
smittelsystem versagt
- mit einem Blick auf seine Ursprünge in kolonialer Ausbeutung,
De
regulierung und
de
m Aufstieg von Konzernen. Es legt die Wurzeln
de
r aktuellen Krise offen, von
de
r Industrialisierung
de
r Landwirtschaft über die Liberalisierung
de
r
Leben
smittelmärkte bis hin zur Behandlung von
Leben
smitteln als bloße Ware. Als Antwort skizziert Slow Food eine Alternative, die in Agrarökologie, Ernährungssouveränität und
de
r Rückverlagerung von Ernährungssystemen verankert ist.
Drei zentrale
Reformbereiche
werden identifiziert:
Durchsetzung von "Spiegelmaßnahmen"
, um sicherzustellen, dass alle Importe
de
n EU-Umwelt- und Sozialstandards entsprechen
Beendigung öffentlicher Subventionen
für industrielle Massentierhaltung
Macht neu verteilen
- durch stärkere Unternehmensverantwortung und mehr Mitbestimmung in lokalen Ernährungssystemen.
Das Papier schließt mit konkreten politischen Vorschlägen für ein Handelssystem, das gerecht, klimaverträglich und in Ernährungskulturen sowie gesellschaftliche Resilienz eingebettet ist.
Slow Food fordert eine mutige Neuausrichtung
de
r EU-Handelspolitik. Eine Politik, die:
Agrarökologie und faire Einkommen für Landwirt*innen
durch eine reformierte Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) unterstützt
Umwelt- und Sozialstandards
für importierte
Leben
smittel durch "Spiegelmaßnahmen" durchsetzt
Kürzere, gerechtere Lieferketten
fördert, die lokale Produzent*innen und Ernährungssysteme stärken
Unternehmensverantwortung
, Transparenz und stärkere Marktregulierung gewährleistet
Ernährungssouveränität und eine Agrarbiodiversität
unterstützt, die in Ernährungskulturen verwurzelt ist und auf inklusive Mitgestaltung setzt.
"Europa muss aufhören, die wahren Kosten seines Konsums auszulagern. Wir brauchen eine Handelspolitik, die Menschen nährt - nicht Konzerngewinne", ergänzt Marta Messa.
Links:
Das vollständige Positionspapier auf Englisch.
Zusammenfassung auf
De
utsch
Slow Food
hat sich zum Ziel gesetzt, eine Welt zu schaffen, in
de
r Ernährung auf fairen Beziehungen basiert, die biologische Vielfalt, das Klima und die
Gesund
heit fördert und es allen Menschen ermöglicht, ein
Leben
in Würde und Freude zu führen.Als globales Netzwerk mit Millionen von Menschen setzt sich Slow Food für gutes, sauberes und faires Essen für alle ein. Slow Food
De
utschland wurde 1992 gegründet und ist mit vielfältigen Projekten, Kampagnen und Veranstaltungen auf lokaler, nationaler sowie europäischer Ebene aktiv. Mit handlungsorientierter Bildungsarbeit stellen wir Ernährungskompetenz auf sichere Beine. Ziel unseres politischen Engagements ist ein sozial und ökologisch verantwortungsvolles
Leben
smittelsystem, das Mensch und Tier, Umwelt und Klima schützt.
www
.slowfood.
de
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Kontakt:
Slow Food
De
utschland e.V., Elisabetta Gaddoni
Email:
presse@slowfood.
de
Homepage:
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www
.slowfood.
de
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