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ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Politik & Gesellschaft
Datum:
13.06.2025
Trump kann internationale Klimapolitik nicht ausbremsen
Das müssen die Klimaverhandlungen in Bonn zeigen.
Weichen für erfolgreiche Beschlüsse
de
r Weltklimakonferenz im November (COP 30) müssen jetzt gestellt werden / Ambitionierte und konkrete Fortschritte nötig bei Klimazielen und -plänen
de
r Staaten,
de
m globalen Anpassungsziel und
de
r Erhöhung
de
r Klimafinanzierung
Mit Blick auf die am Montag beginnenden UN-Klimaverhandlungen in Bonn (SBs) fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die Staatengemeinschaft zu entschiedenem politischen Handeln auf. "Von
de
n Verhandlungen in Bonn muss ein klares Bekenntnis für einen wirkungsvollen Multilateralismus gesendet werden. Die Staatengemeinschaft muss zeigen, dass sie in wichtigen Feldern auch ohne die USA handlungsfähig ist und effektive internationale Klimapolitik betreiben kann. Es braucht eine gemeinsame Vision für das Ergebnis
de
r kommenden Weltklimakonferenz und
de
n politischen Willen, diese mit Leben zu füllen. Dazu zählen die Erhöhung nationaler Klimaziele, die Umsetzung
de
s globalen Klimaanpassungsziels,
de
r Ausstieg aus fossilen Energien sowie eine Strategie für das Schließen
de
r enormen Klimafinanzierungslücke. Insbesondere die Präsidentschaft
de
r kommenden Weltklimakonferenz, Brasilien, muss dies aktiv und mit einer Strategie für greifbare Fortschritte vorantreiben", fordert Laura Schäfer, Leiterin
de
s Bereichs Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. Die eineinhalbwöchigen Verhandlungen sind die letzte formale Vorbereitungskonferenz vor
de
r nächsten Weltklimakonferenz (COP 30).
Noch
Zeit
für ambitioniertere nationale Klimapläne
Viele Staaten haben noch nicht ihre neuen Klimapläne (NDCs) vorgelegt. Das bedeutet, dass sie hinsichtlich ihrer Ambitionen noch nach oben korrigiert werden können. Petter Lydén, Co-Bereichsleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch: "Bei
de
n Zwischenverhandlungen müssen wir weiterkommen bei
de
r Frage, wie die voraussichtliche Ambitionslücke
de
r NDCs auf
de
r COP 30 geschlossen werden kann. Hier kommt es allein auf die Handlungsfähigkeit
de
r einzelnen Staaten - insbesondere
de
r großen Emittenten - an, nicht auf einen Konsens. Zudem muss eine klare Richtung für die Umsetzung
de
r globalen Bestandsaufnahme zum Erreichen
de
r Pariser Klimaziele vorgegeben werden. Die Augen sind hier nach
de
m Ausscheiden
de
r US-Regierung vor allem auf
de
n größten Industrieländer-Block, die EU, und
de
n größten Emittenten, China, gerichtet. Und nicht zuletzt müssen Fortschritte bei
de
r sozial gerechten Energiewende weltweit gemacht werden, angesichts
de
s Wegfalls
de
r US-Gelder eine umso herausforderndere Aufgabe."
Globales Klimaanpassungsziel konkret machen
"Auch wenn viele Länder
de
s Globalen Nordens ihre Entwicklungsbudgets kürzen, darf
de
r Umgang mit
de
n Folgen
de
r Klimakrise nicht in
de
n Hintergrund rücken", betont Laura Schäfer. "Die Zwischenverhandlungen in Bonn müssen die Grundlage dafür legen, das globale Anpassungsziel bei
de
r COP 30 durch klare, messbare und skalierbare Indikatoren konkret auszugestalten. Nur so lassen sich Fortschritte verfolgen, Lücken schließen und das Geld aus
de
r Klimafinanzierung dahin lenken, wo es wirkt."
De
r Weg zu 1,3 Billionen Dollar
Wichtig sind dabei insbesondere konkrete Fortschritte bei
de
m im Rahmen
de
r letzten COP beschlossenen Fahrplan zur Erhöhung
de
r internationalen Klimafinanzierung auf 1,3 Billionen Dollar pro Jahr ab 2035. Ute Sudmann, Bereichsleiterin für Zukunftsfähige Finanzflüsse bei Germanwatch: "Wir brauchen mehr Klarheit, wie sich die 1,3 Billionen Dollar für Klimafinanzierung erreichen lassen. Wichtig sind uns neben öffentlichen Finanzierungszusagen
de
r Industriestaaten konkrete Empfehlungen für Maßnahmen, die private Investitionen in
de
n Klimaschutz in großem Stil ermöglichen." Zudem braucht es klare Finanzzusagen für Anpassungsmaßnahmen für besonders von
de
r Klimakrise betroffene Entwicklungsländer. Diese fehlen bisher in
de
m Globalziel für die Klimafinanzierung.
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Kontakt:
Germanwatch e.V., Stefan Küper
Email:
kueper@germanwatch.org
Homepage:
http://
www
.germanwatch.org
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