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Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Mobilität & Reisen
Datum:
24.04.2025
De
statis: Zahl
de
r getöteten Radfahrenden steigt
ADFC fordert sichere Radwege
Fahrradunfälle 2014-2024:
De
statis meldet am 24.04.2025, dass die Zahl
de
r getöteten Radfahrenden gegen
de
n Trend ansteigt.
De
r ADFC kommentiert.
In vielen Städten erinnern weiße Geisterrä
de
r an getötete Radfahrende
© ADFC Berlin
Das Statistische Bundesamt
De
statis meldet heute neue Daten zu Fahrradunfällen.
De
mnach ist die Zahl
de
r getöteten Radfahrenden zwischen 2014 und 2024 gegen
de
n Trend gestiegen.
De
r Fahrradclub ADFC fordert mehr Engagement
de
r Bundesregierung für die Verkehrssicherheit,
de
n schnellen Ausbau sicherer Radwege und Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts.
ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline Lodemann
kommentiert: "Die gute Nachricht ist: Radfahren liegt im Trend. Immer mehr Menschen steigen für tägliche Wege auf das Rad oder das Pedelec. Diese Entwicklung ist gut für die
Gesund
heit, fürs Klima - und sie macht unsere Wohnorte
leben
swerter. Dass
de
r zunehmende Radverkehr aber mit einer steigenden Zahl von verunglückten Radfahrenden einhergeht, beunruhigt
de
n ADFC als ihre Interessensvertretung natürlich sehr. Über 400 getötete und über 90.000 verletzte Radfahrerinnen und Radfahrer pro Jahr - das ist erschütternd. Die Sorge spiegelt sich auch im subjektiven Eindruck
de
r Radfahrenden: 70 Prozent
de
r Teilnehmenden
de
s ADFC-Fahrradklima-Tests fühlen sich im Straßenverkehr nicht sicher. Eine bittere Diagnose für ein Land,
de
m ein vernünftiges Verkehrssystem und die Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger am Herzen liegt."
"Dass Fahrradunfälle zunehmen, ist allerdings kein Wunder. Radwege sind oft kaputt, von Hindernissen übersäht, viel zu schmal, zugeparkt oder fehlen - beispielsweise an Landstraßen - oft ganz. Häufig muss man sich die Fahrbahn mit
de
m schnelleren Autoverkehr teilen - und bekommt an
de
r Ampel zur Geradeausfahrt grün, während gleichzeitig die Autos und Laster abbiegen dürfen. Das bringt Stress und Gefahr für alle Beteiligten. Wenn Radfahrende trotz Verbot aus Mangel an Alternativen auf
de
n Fußweg ausweichen, dann häufen sich dort die Unfälle. Die Infrastruktur hinkt
de
m wachsenden Radverkehr weit hinterher. Bei weiter zunehmendem Radverkehr werden auch die Unfallzahlen weiter steigen. Dagegen müssen Bundesregierung und Kommunen endlich aktiv ansteuern."
"Die Bundesregierung bekennt sich im Koalitionsvertrag zur Vision Zero. Sie will also Tote und Schwerstverletzte im Straßenverkehr auf Null reduzieren. Davon sind wir aber weit, weit entfernt. Für die Trendumkehr bei
de
n Unfallzahlen brauchen wir
de
n schnellen Ausbau sicherer, physisch geschützter Radwege flächendeckend im ganzen Land. Die Kreuzungen brauchen besonderes Augenmerk, da passieren die meisten Unfälle. Die wichtigsten Maßnahmen sind eigene Wegeführungen und eigene Ampelschaltungen für Radfahrende. Wir brauchen außerdem ein sicherheitsförderndes Verkehrstempo: Tempo 30 als Standard innerorts, Tempo 50 ist dann die Ausnahme. Die Vision Zero gibt es nicht durch warme Worte, sondern nur durch eine von
de
r Bundesregierung kräftig geförderte Ausbauoffensive für geschützte Radwegenetze und politische Vernunft für mehr Verkehrsberuhigung."
Über
de
n ADFC
De
r Allgemeine
De
utsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit über 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung
de
r Radfahrerinnen und Radfahrer in
De
utschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich
de
r ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung
de
s Radverkehrs.
Diskussion
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Kontakt:
Allgemeiner
De
utscher Fahrrad-Club e.V. (ADFC), Stephanie Krone
Email:
presse@adfc.
de
Homepage:
http://
www
.adfc.
de
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