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Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Essen & Trinken
Datum:
13.04.2025
De
r Koalitionsvertrag - Eine Enttäuschung
Gesund
e Ernährung für unsere Kinder spielt im Koalitionsvertrag keine Rolle
Ein Kommentar von Peter Wogenstein
Gesund
e Ernährung ist im vorliegenden Koalitionsvertrag kein Thema. Hatte die CDU / CSU sich schon vor
de
r Bundestagswahl gegen Maßnahmen für eine gesündere Ernährungsumgebung ausgesprochen, so ist vom Engagement
de
r SPD für die Empfehlungen
de
s Bürgerrats "Ernährung im Wandel" wenig zu spüren. Wir erinnern uns: die Abgeordneten
de
s Bundestages hatten 2023
de
n Bürgerrat einberufen und beauftragt, Empfehlungen für die Abgeordneten zu erarbeiten. Diese Empfehlungen liegen sehr ausführlich begründet seit Februar 2024 vor. Nichts davon findet sich im Koalitionsvertrag. Schlimmer noch:
De
m Prozess
de
r Bürgerbeteiligung wird eine Absage erteilt, Engagement aus
de
r Zivilgesellschaft erhält eine Abfuhr.
Im Koalitionsvertrag findet sich nichts von
de
m, was nachweislich unseren Kindern hilft:
kein beitragsfreies,
gesund
es Mittagessen für alle Kinder in Kitas und Schulen
keine Werbebeschränkung von ungesunden Produkten für Kinder
keine Steuer auf Zucker und zuckerhaltige Getränke
keine verpflichtende, für die Verbrauer:innen leicht zu verstehende Kennzeichnung auf hoch verarbeiteten Produkten
de
r
Leben
smittelindustrie
Die
Gesund
heit
de
r Kinder und Jugendlichen findet in
de
r neuen Regierung keinen Anwalt.
Damit werden auch vorliegende Studien
de
r Wissenschaft weiter ignoriert. So u.a. das Gutachten
de
s Wissenschaftlichen Beirats
de
s Bundeslandwirtschaftsministerium aus
de
m Jahr 2020 und die vielen wissenschaftlichen Studien zu
de
n Auswirkungen ungesunder Ernährung. Dass die
gesund
heitlichen Folgen ungesunder Ernährung auf ca. 60 Mrd. pro Jahr geschätzt werden - so
Gesund
heitsverbände -, scheint in
de
r neuen Koalition immer noch nicht angekommen zu sein.
"Wir fördern verstärkt Bewegung und
gesund
e Ernährung, insbesondere von Kindern und Jugendlichen", lesen wir im Koalitionsvertrag, aber nichts Konkretes. Eigentlich bleibt es wie bisher: die Verantwortung für Ernährung wird
de
n Konsument:innen, Jung und Alt zugeschoben. Statt an Produkten und Werbung etwas zu verändern, notwenige Rahmenbedingungen für eine
gesund
e Ernährung zu setzen, trifft jegliche "Schuld", jegliche Auswirkung ungesunder Ernährung die "mündigen" Konsument:innen.
Warum ist das so?
De
r Widerstand gegenüber einer Veränderung in unserem Ernährungssystem ist groß. Wir wissen das eigentlich. Aber es ist notwendig, sich die Hintergründe nochmals bewusst zu machen.
In einer aktuellen Studie aus Großbritannien wurden alle ehemaligen politischen Entscheider, Prime Minister und Minister persönlich befragt, warum sie trotz ihres Wissens über die negativen Auswirkungen ungesunder Ernährung nichts oder nur wenig aktiv getan haben. Dabei legten sie die in ihren Augen vier wichtigsten Gründe offen, warum Politik für
gesund
e Ernährung scheitert:
Versuche
de
r politischen Entscheider, Einfluss auf das Ernährungsverhalten in
de
r Gesellschaft zu nehmen, werden in
de
r öffentlichen Diskussion vehement als "Bevormundung" abgetan. Man empört sich über
de
n Eingriff in die "persönliche Entscheidungsfreiheit".
Die Entscheider sind sich
de
r negativen Auswirkungen hochverarbeiteter
Leben
smittel bewusst. Zucker macht süchtig. "Wollen wir uns zu Tode essen?", fragt jüngst selbst die eher konservative FAZ am Sonntag. Aber die massive Lobbyarbeit
de
r
Leben
smittelindustrie und die Furcht vor negativen Auswirkungen in
de
r Wirtschaft hindert Entscheider daran, Einsichten und Wissen in Gesetzen und Verordnungen umzusetzen.
Das Thema Ernährung und Einsicht in
de
n Zusammenhang von hochverarbeiteten
Leben
smitteln und Erkrankungen hat es noch nie in die Liste
de
r Top Themen
de
r Politik geschafft.
Da Ernährung und das Ernährungssystem eine komplexe, vielschichtige und weitläufige Angelegenheit ist, wird jeder Gestaltungsversuch zu einem politischen Such- und Verwirrspiel (die Briten nennen es: "Whack-the-Mole"- Triff
de
n Maulwurf). Die Verantwortung für
gesund
e Ernährung ist über zahlreiche Ministerien verstreut. Eine übergreifende Zusammenarbeit gelingt nicht oder nur schwer.
Verwundert sind wir also nicht über
de
n Inhalt
de
s Koalitionsvertrags zur Frage, wie konkret besonders Kinder und Jugendliche
gesund
ernährt werden können, auch nichts zum Abbau von Ernährungsarmut. Aber alle, die wissenschaftliche Erkenntnisse und Empfehlungen
de
s Bürgerrats ernst nehmen, sind verärgert.
Fazit:
Die
Leben
smittelindustrie hat weiterhin ihren Fuß in
de
r Tür. Und das verheißt nichts Gutes. Protest ist dringend notwendig. Diese Koalition wird von allein keine Wende unseres Ernährungssystems bringen.
Diskussion
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Kontakt:
World Food Institute - Institut für Welternährung e.V.
Email:
pr@institut-fuer-welternaehrung.org
Homepage:
http://
www
.institut-fuer-welternaehrung.org
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