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Presse-Stelle:
Ökologisch-
De
mokratische Partei (ÖDP), Dr. Claudius Moseler, ÖDP-Generalsekretär, Tel.: 06131/679820, Fax: 06131/679815, D-55118 Mainz
Rubrik:
Essen & Trinken
Datum:
18.02.2025
Wasserkrise in
De
utschland und weltweit
Wasseratlas 2025 zeigt dringenden Handlungsbedarf - Die ÖDP fordert nachhaltige Lösungen
Berlin, 18. Februar 2025 - Die globale Wasserkrise spitzt sich zu.
De
r kürzlich veröffentlichte Wasseratlas 2025
de
r Heinrich-Böll-Stiftung und
de
s BUND zeigt auf, wie Klimakrise, Umweltverschmutzung und unregulierter Wasserverbrauch die Wasservorräte weltweit bedrohen. Die Ökologisch-
De
mokratische Partei (ÖDP) sieht sich in ihren Forderungen nach einer konsequenten Wasserpolitik bestätigt und schlägt hierzu nachhaltige Lösungen vor.
Nach Meinung
de
r ÖDP sind die Hauptprobleme
de
r Wasserkrise vielschichtig. Trotz internationaler Anerkennung als Menschenrecht haben über 2,2 Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auch in
De
utschland
gibt
es Regionen, in
de
nen Wasserknappheit droht.
De
r Klimawandel verschärft die Wasserkrise durch steigende Temperaturen und Extremwetterereignisse wie Dürren und Hochwasser. Ein weiteres ernsthaftes Problem ist die Verschmutzung und Privatisierung von Wasser. Mikroplastik, Pestizide und industrielle Chemikalien verunreinigen Gewässer, während die Privatisierung
de
r Wasserversorgung oft zu steigenden Preisen und schlechterer Wasserqualität führt. Auch die
de
rzeitige Form
de
r Landwirtschaft und industrielle Nutzung verschärfen das Problem erheblich. Die Landwirtschaft verbraucht rund 72 %
de
s weltweit verfügbaren Süßwassers, während fossile Energien und
de
r Metallbergbau immense Wassermengen beanspruchen. Zudem führt die anhaltende Wassermisswirtschaft zu beschleunigtem Artensterben.
De
r Verlust von Feuchtgebieten, Flüssen und naturnahen Lebensräumen verursacht einen dramatischen Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten. Besonders betroffen sind aquatische Ökosysteme, in
de
nen bereits zahlreiche Fisch- und Amphibienarten vom Aussterben bedroht sind. Auch das Wasser
de
r Nord- und Ostsee ist ernsthaft in Gefahr, da Überdüngung, industrielle Einleitungen und Plastikverschmutzung zu Sauerstoffmangelzonen, einem massiven Rückgang
de
r Fischbestände und einer Zerstörung
de
r marinen Biodiversität führen.
Die ÖDP fordert nachhaltige Lösungen zur Beseitigung
de
r Wasserkrise. Eine Möglichkeit bietet das Konzept
de
r Schwammstädte, bei
de
m Wassermangel und Hochwasser durch innovative Konzepte bewältigt werden. Die Partei setzt sich dafür ein, dass die Wasserversorgung als Grundrecht anerkannt wird, ein Verbot
de
r Privatisierung
de
r Wasserversorgung durchgesetzt und kommunale Wasserwerke gestärkt werden. Ebenso ist eine Förderung nachhaltiger Landwirtschaft entscheidend, um Wasserverbrauch und Verschmutzung zu reduzieren. Pestizide müssen drastisch eingeschränkt, regionale und ökologische Landwirtschaft gefördert und Ausnahmegenehmigungen zur Pestizidausbringung in FFH-Gebieten untersagt werden. Zudem darf es in Wasserschutzgebieten keine Risikoindustrien wie Tesla in Grünheide/Brandenburg
geben
.
De
r Schutz von Feuchtgebieten muss Priorität haben, um wertvolle Lebensräume für bedrohte Arten zu erhalten.
Auch die Textilindustrie als Wasserverschmutzer muss in die Pflicht genommen werden. Die ÖDP fordert strenge Umweltauflagen für die Modeindustrie, da diese weltweit immense Mengen Wasser verschwendet und verschmutzt. Eine konsequente Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Materialien müssen Standard werden.
De
r Schutz
de
r Meere vor Verschmutzung ist weltweit zu verstärken. Die Partei fordert eine drastische Reduzierung von Nährstoffeinträgen durch Landwirtschaft, ein konsequentes Verbot von Mikroplastik und eine strikte Kontrolle industrieller Einleitungen, um Nord- und Ostsee zu schützen. Das Modell
de
r Schwammstädte muss als Zukunftslösung etabliert werden, indem urbane Räume mehr naturnahe Versickerungsflächen, Dachbegrünung und Regenrückhaltebecken erhalten, um mit extremen Wetterlagen besser umzugehen. Zudem müssen politische Steuerung und Transparenz ausgebaut werden. Die ÖDP fordert eine gesetzliche Verpflichtung für Konzerne, ihre Wasserentnahme offenzulegen und
de
n Wasserverbrauch zu minimieren.
Die erste stellvertretende Bundesvorsitzende
de
r ÖDP, Kirsten Elisabeth Jäkel, erklärt hierzu: "
De
r Wasseratlas 2025 zeigt eindrücklich, dass Wasser die zentrale Ressource unserer Zukunft ist. Wir müssen jetzt handeln, um Wasserverschwendung und Verschmutzung zu stoppen. Die ÖDP setzt sich konsequent für eine nachhaltige Wasserpolitik ein, die Mensch und Natur gleichermaßen schützt."
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Ökologisch-
De
mokratische Partei (ÖDP), Dr. Claudius Moseler, ÖDP-Generalsekretär, Tel.: 06131/679820, Fax: 06131/679815
Email:
presse@oedp.
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Homepage:
http://
www
.oedp.
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