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ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Energie & Technik
Datum:
07.02.2025
Metastudie: E-Fuels keine Alternative zum Verbrenner-Aus
Fokus stattdessen auf öffentlichen Nahverkehr und kleine E-Autos legen
Eine neue Metastudie
de
s Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag
de
r Klima-Allianz
De
utschland zeigt: Für
de
n Einsatz im Verbrenner-Pkw sind E-Fuels zu teuer, ineffizient und nicht in ausreichenden Mengen verfügbar. Trotzdem wollen einige Akteure
de
n europäischen Kompromiss zum Verbrenner-Aus aufkündigen. Die Klima-Allianz
De
utschland fordert stattdessen,
de
n Fokus auf
de
n öffentlichen Nahverkehr und kleine E-Autos zu legen.
E-Fuels sind keine Lösung für
de
n Pkw-Bereich
© Gerd Altmann; Pixabay.com
"Die Metastudie belegt: Wer das europäische Verbrenner-Aus infrage stellt, führt Autokäufer in die Irre," erklärt Stefanie Langkamp, Geschäftsleiterin Politik
de
r Klima-Allianz
De
utschland. "E-Fuels im Pkw-Bereich sind eine Fata Morgana und
de
finitiv keine Alternative zu E-Autos. Sie sind viel zu teuer, ineffizient und noch dazu umweltschädlich. Die Politik muss daher am EU-Kompromiss festhalten, fossile Verbrenner ab 2035 nicht mehr zuzulassen."
Steuergelder sinnvoll nutzen
De
r Metastudie zufolge wird es selbst mit hohen staatlichen Zuschüssen bis 2035 nicht genug E-Fuels geben, um einen relevanten Beitrag zu
de
n Klimazielen zu leisten. Laut Szenarien führender Institute und Beratungsunternehmen werden aufgrund
de
r hohen Kosten und schlechten Verfügbarkeit von E-Fuels bis 2045 bereits 75 bis 100 Prozent
de
s Pkw-Bestands elektrifiziert sein. Fahrzeuge mit E-Fuels werden
de
mnach auch 2050 nur eine marginale Rolle spielen.
Einige Akteure fordern jetzt, die Energiesteuer auf E-Fuels zu senken. Doch diese Subventionen würden
de
n Staatshaushalt bis 2050 mit mindestens 45 Milliarden Euro belasten. "Diese Steuergelder brauchen wir dringend für
de
n Ausbau klimafreundlicher Mobilität. Die kommende Bundesregierung muss prioritär
de
n öffentlichen Nahverkehr stärken und gezielt kleine E-Autos für Menschen mit geringerem Einkommen fördern", fordert Langkamp.
E-Fuels: Ineffizient und klimaschädlich
Die Metastudie zeigt
de
utlich, wie ineffizient
de
r Einsatz von E-Fuels ist: 150 On-Shore-Windkraftanlagen könnten 240.000 E-Autos mit Strom versorgen, aber nur 37.500 Verbrenner mit E-Fuels. "Mit
de
rselben Strommenge könnten also mehr als sechsmal so viele Fahrzeuge elektrisch betrieben werden", erklärt Matthias Runkel, Leiter Verkehrs- und Finanzpolitik beim FÖS und Autor
de
r Metastudie. E-Autos sind auch wesentlich klimafreundlicher, so Runkel: "Betrachtet man
de
n gesamten
Leben
szyklus, verursachen E-Autos 40 bis 50 Prozent weniger CO2-Emissionen als mit E-Fuels betriebene Autos."
E-Fuels nur für Flug- und Schiffsverkehr
"Die knappen Mengen an E-Fuels benötigen wir für
de
n Flug- und Schiffsverkehr, weil dort die Elektrifizierung schwierig ist. Subventionen für
de
n Gebrauch beim Pkw sind ineffizient und wenig zielführend. Wer die Verfügbarkeit von E-Fuels und
de
s Vorprodukts Wasserstoff sicherstellen will, sollte öffentliche Gelder stattdessen in
de
ren Erforschung und Entwicklung, Projektförderungen und
de
n Aufbau
de
r Infrastruktur stecken", so Runkel weiter.
Gesund
heitliche Risiken durch E-Fuels
E-Fuels verursachen laut ADAC ähnliche Schadstoffemissionen wie fossile Kraftstoffe. Die
gesund
heitlichen Gefahren bleiben bestehen. Dagegen fahren E-Autos, abgesehen von Partikelemissionen durch Abrieb, nahezu emissionsfrei. Die Klima-Allianz
De
utschland fordert daher, die
De
batte um das Verbrenner-Aus zu beenden.
Download
Metastudie "E-Fuels und ihre Grenzen - keine Alternative zum Verbrenner-Aus"
, erstellt vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag
de
r Klima-Allianz
De
utschland
Die
Klima-Allianz
De
utschland
ist das breite gesellschaftliche Bündnis für
de
n Klimaschutz. Mit über 150 Mitgliedsorganisationen aus
de
n Bereichen Umwelt, Kirche und weitere religiöse Gemeinschaften, Entwicklung, Bildung, Kultur,
Gesund
heit, Verbraucherschutz, Jugend, Soziales und Gewerkschaften setzt sie sich für eine ambitionierte und sozial gerechte Klimapolitik auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene ein. Hinter ihren Mitgliedsorganisationen stehen rund 32 Millionen Einzelmitglieder.
Diskussion
Login
Kontakt:
Klima-Allianz
De
utschland e.V., Julia Riley-Dittmann
Email:
presse@klima-allianz.
de
Homepage:
http://
www
.klima-allianz.
de
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