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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Alpha IC GmbH, D-96047 Bamberg
Rubrik:Büro & Unternehmen    Datum: 24.01.2025
Netto-Null-Firmengebäude ohne Heizen und Kühlen
Alpha IC weiht innovatives Firmengebäude ohne Heizen und Kühlen in Bamberg ein
Das Beratungsunternehmen Alpha IC GmbH hat sein neues Netto-Null-Firmengebäude mit dem Namen RESI nach nur 13-monatiger Bauzeit auf dem Bamberger Lagarde-Campus mit einem Fachdialog und Festakt und annähernd 200 Gästen eingeweiht.

Gruppenbild der Impulsgeber des Fachdialogs zum Thema 'Wie viel Nachhaltigkeit kann mein Immobilienprojekt leisten?' zur Einweihung der RESI, dem neuen Firmensitz der Alpha IC GmbH auf dem Bamberger Lagarde Campus am 16.01.2025. Von links nach rechts: Sebastian Hölzlein, Bauherr und Alpha IC Geschäftsführer, Daniela Merkenich, Senior Project Manager bei der Alpha IC, Dr. Daniel Häußermann, Mitglied des Management Boards HWP Handwerkspartner GmbH, Prof. Dr.-Ing. Regina Zeitner, HTW Berlin, Christian Pohl, Architekt und Mitinhaber hehnpohl architektur bda Münster, Britta Birkner, Partnerin Alpha IC GmbH, Jan Hesse ,Partner Alpha IC GmbH, Martin Jaromin, Senior Consultant Alpha IC GmbH, Richard Weller, Geschäftsführer Alpha IC GmH.
© Felix Hoefer für Alpha IC
Totale der RESI, dem neuen Headquarter der Alpha IC GmbH, einem führenden Consultingbüro für das Real Estate Management, aufgenommen vom Platz der Menschenrechte auf dem Bamberger Lagarde-Campus.
© Tim Kohmann für Alpha IC GmbH
Ehrengäste, Bauherr und Moderatorinnen der Einweihungsveranstaltung des neuen Netto-Null-Firmengebäudes der Alpha IC GmbH; von links: Alpha IC Geschäftsführer Richard Weller, Andreas Starke, Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Sebastian Hölzlein, geschäftsführender Gesellschafter der Alpha IC GmbH und Bauherr der RESI, Staatsministerin a. D. Melanie Huml MdL, Zweiter Bürgermeister der Stadt Bamberg, Jonas Glüsenkamp, Britta Birkner; Partnerin bei der Alpha IC GmbH und zusamme mit Richard Weller Co-Moderatorin der Einweihungsveranstaltungen.
© Felix Hoefer für Alpha IC GmbH
Der dreigeschossige Büroneubau auf dem Platz der Menschenrechte hat in punkto Nachhaltigkeit einige Besonderheiten zu bieten. Bauherr und geschäftsführender Gesellschafter der Alpha IC GmbH, Sebastian Hölzlein, beschreibt das Projektvorhaben in seiner Begrüßungsrede folgendermaßen: "Der Standort Lagarde bietet uns nach 15 Jahren der erfolglosen Suche nach nachhaltigen Büroflächen die Möglichkeit, Energie, Infrastruktur und Mobilität neu zu denken. Die RESI ist ein Gebäude, das dank hoher Baumassen und einem intelligenten Lüftungssystem ohne statische Heizung und Kühlung auskommt. Es produziert mit einer Indach-PV-Anlage mehr Energie, als es verbraucht, ist klimaresilient geplant und setzt auf Recycling und die Wiederverwendung von Materialien." RESI ist vor diesem Hintergrund als Akronym der Begriffe Responsibility (Verantwortung), Excellence (Qualität), Sustainability (Nachhaltigkeit) und Innovation nicht nur ein fröhlich-sympathischer Name für den neuen Firmensitz des Nachhaltigkeitsberatungsunternehmens Alpha IC GmbH sondern ein Name mit Programm.

Die Referentinnen und Referenten des Fachdialogs am Nachmittag rücken in ihren Impulsen die unterschiedlichen Nachhaltigkeitsaspekte und partnerschaftliche Kooperationsweise in der Umsetzung jeweils in den Fokus. So haben Professor Dr.-Ing. Regina Zeitner von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und Alpha IC Geschäftsführer Richard Weller das "Weniger ist mehr!" des frugalen Gebäude- und Betriebskonzepts der RESI thematisiert und auf die Qualitätsvorteile des Sharing-Konzeptes und den Verzicht auf unwesentlichen "Schnickschnack" hingewiesen. 20 Prozent der Bruttogrundfläche von 2.079 m² der RESI werden gemeinschaftlich genutzt. Frugal ist nicht Verzicht, sondern Gewinn in Bezug auf die Aufenthaltsqualität von Quartieren, auf die langfristige Renditesicherung und den maximalen positiven Impact auf Ökologie und Gesellschaft.

Das zweite Planungsprinzip der RESI stellen Architekt Christian Pohl, Miteigentümer von hehnpohl architektur bda in Münster, die für den Entwurf der RESI verantwortlich zeichnen, und Jan Hesse, Partner bei der Alpha IC GmbH, vor: "Efficiency first". In diesem Sinne folgt die Architektur der RESI im Rahmen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit den Maßgaben der Nachhaltigkeit auf der Basis intensiver Simulationsarbeit.

Martin Jaromin, Senior Consultant, und Daniela Merkenich, Senior Project Manager, beide für die Alpha IC an deren Standort Köln tätig, beleuchten in ihrem Beitrag Nachhaltigkeit im Spannungsfeld von Vision, Budget und Baustelle. Sie zeigen, wie es zum Beispiel gelingt, in einem Gebäude ohne Heizen und Kühlen und dem Verzicht auf vermeidbare Systeme dennoch Nutzerinnenkomfort zu schaffen. "Nachhaltigkeit bedeutet auch, alternative Lösungen zu finden und Prioritäten zu setzen", bringt es Daniela Merkenich auf den Punkt. Martin Jaromin, ergänzt, dass es wesentlich für das Gelingen sei, alle Stakeholder frühzeitig in den Planungsprozess einzubinden.

Das ist auch Konsens beim abschließenden Plädoyer von Dr. Daniel Häußermann, Mitglied des Management-Boards HWP Handwerkspartner GmbH, der auch die abendliche Festrede hielt, und dem Bauherrn, Sebastian Hölzlein, für eine neue Kultur des Bauens. Das für die RESI angewandte Modell des Garantierten Maximalpreises zusammen mit Zech Baus Generalunternehmer schafft genau den fairen und berechenbaren Rahmen, den ein wirtschaftlich und nachhaltig erfolgreiches Projekt benötigt. Die Auswahl von regionalen und ebenfalls nachhaltig orientierten Lieferanten gehört ebenfalls zu diesem Konzept.

Die Ehrengäste des abendlichen Festaktes, Andreas Starke, Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Staatsministerin a. D. Melanie Huml und Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp heben in ihren Statements den Mut zur Umsetzung und das innovative Nachhaltigkeitskonzept hervor. Sie wünschen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Alpha IC GmbH und der Serthoro GmbH Erfüllung und Erfolg in den neuen innovativen Arbeitswelten. Das Ziel, auf den gesamten Lebenszyklus gesehen, so wenig Energie und Ressourcen, wie möglich, zu verbrauchen, sehen alle als nachahmenswert an. In diesem Sinne wünscht Bürgermeister Jonas Glüsenkamp mit einem Augenzwinkern der RESI sehr viele Nachkommen.

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