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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Woodline - Massivholzböden, D-79219 Staufen
Rubrik:Bauen    Datum: 18.06.2001
Massivholzböden auf Lagerhölzern
Super Wärmedämmung inklusive
Ein Massivholzboden ist schön, wertvoll und
- bei entsprechender Oberflächenbehandlung - auch wohngesund. Traditionell genagelt oder geschraubt auf Lagerhölzer, stellt er auch die ökologischste Variante eines Bodenaufbaus dar - der quasi nebenbei auch noch besseren Wärmeschutz bietet als ein Fertigbelag auf konventionellem Estrich. Angesichts des bald für jeden Neubau vorgeschriebenen Niedrigenergiehaus-Standards ein zusätzliches Plus.

"Wir suchten nach einem rundum ökologischen, kleber- und leimfreien Bodenaufbau, der auch alle bauphysikalischen Anforderungen voll erfüllt und bezahlbar ist", erzählt Martin Geng, Experte in Sachen ökologisches Bauen im Allgemeinen und Natur-Holzböden im Besonderen. Doch weil er kein Produkt fand, das diese Ansprüche erfüllte, musste er ein eigenes kreieren. Dabei besann sich Geng auf die alte Handwerkstradition des genagelten Dielen- bzw. Parkettbodens und kombinierte diese mit dem relativ neuen Dämmmaterial Zelluloseflocken. Komplettiert wird der Gesamtaufbau durch Lagerhölzer, die über Kreuz verschraubt auf Kokosfaserstreifen gelegt werden. Dieser spezielle Woodline-Bodenaufbau lässt sich je nach Bedarf und Gegebenheiten in verschiedenen Aufbauhöhen und 15 unterschiedlichen heimischen Holzarten ausführen. Alle werden wohngesund geölt oder gewachst. Beeindruckend sind seine Schallschutzeigenschaften. Bereits bei einer Standardaufbauhöhe von 9,6 cm dämpft die Zelluloseschüttung den Tritt- und Luftschall besonders gut. Mit 31 Dezibel schneidet der Woodline-Trockenaufbau wesentlich besser ab als die üblichen Zement-, Fließ- oder Gussasphaltestriche. Weil er so flach ist, eignet sich der Öko-Bodenaufbau besonders auch für Modernisierung und Altbausanierung.

Im Neubau kommt, insbesondere mit Blick auf die geplante Energiesparverordnung (ESVO), auch gute Wärmedämmung voll zum Tragen. Denn die ESVO wird für jeden Neu- und Erweiterungsbau Niedrigenergiehaus-Standard vorschreiben. Konkret bedeutet das beispielsweise für die Kellerdecken- bzw. Bodenplattendämmung einen k-Wert von 0,25 bis 0,35. Der k-Wert gibt die Wärmedämmfähigkeit von Bauteilen in Watt pro Quadratmeter Kelvin (W/m²K) an. Je kleiner der Wert, desto größer die Dämmwirkung.

Eine 194 Millimeter dicke Zelluloseschüttung zwischen den Lagerhölzern bringt bereits einen Dämmwert von 0,233 W/m²K, und dies zu besonders günstigen Preisen. Es ist schwierig, solch einen Wert mit einer üblichen Estrichplatte auf Styropor-Wärmedämmung zu erreichen. Martin Geng erklärt warum: "In diesem Fall braucht man eine dicke Dämmschicht unter dem schwimmenden Estrich. Damit der Estrich jedoch auf dieser dicken Dämmschicht nicht bricht, muss er mit einem Stahlgitter armiert werden". Die Alternative zu Polystyrol wären die stabileren aber wesentlich teureren Polyurethan-Dämmplatten unterm Estrich. Doch so oder so ist die Estrich-Lösung laut Geng unterm Strich mindestens 20 DM pro Quadratmeter teurer. Die Preisdifferenz wird noch größer, wenn der Bauherr den Boden samt Unterbau komplett selbst verlegt. Außerdem muss er in diesem Fall keine Trocknungszeit des Estrichs in Kauf nehmen, was beim Hausbau ebenfalls Zeit und Geld spart, weil sich die Doppelbelastung aus laufender Miete und Bauzeitzinsen reduziert.
Übrigens: Der Woodline-Trockenaufbau sorgt für einen so genannten Waldboden-Effekt, der dank leicht federnder Wirkung Fußmuskulatur und Wirbelsäule schont.


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