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Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Familie & Kind
Datum:
31.07.2023
Gut gerüstet für
de
n Schulbeginn
Von Taschengeld bis GPS-Tracking
Für hunderttausende Kinder in
De
utschland beginnt in
de
n nächsten Wochen die Schule. Die Verbraucherzentrale Bremen
gibt
Tipps für einen gelungenen Start und informiert über GPS-Trackinguhren, Taschengeld, Energiespartipps im Klassenraum und ein ausgewogenes Pausenfrühstück.
Das erste Mal
de
n Schulweg alleine gehen - viele Eltern schwanken zwischen Kontrolle und Vertrauen und überlegen, ihrem Kind zum Schulanfang eine GPS-Trackinguhr zu schenken. Gerade bei jüngeren Kindern kann es beruhigen, durch GPS-Ortung immer zu wissen, wo sich
de
r Nachwuchs befindet. Rechtlich ist das zulässig, wenn das Kind minderjährig ist und die Trackinguhr keine Abhörfunktion hat. Damit die Trackinguhr mit gutem Wissen in
de
r Schultüte landen kann, sollten folgende Punkte beachtet werden:
die Eltern behalten die Datenhoheit über das Gerät
Datenverarbeitung und -nutzung sind transparent
die Trackinguhr verfügt über eine ausreichende Verschlüsselung und bietet Schutz vor
de
m Zugriff Dritter
"Eine absolute Sicherheitsgarantie
gibt
es allerdings nicht und die GPS-Ortung greift auch immer in die Freiheit
de
s Kindes ein", sagt Nicole Bahn, Referentin für Verbraucherrecht bei
de
r Verbraucherzentrale Bremen. "Kinder brauchen Vertrauen und eigene Erfahrungsspielräume, um zu wachsen. Im Interesse aller sollte daher verstecktes Tracking vermieden werden."
Wöchentliches Taschengeld für
de
n Nachwuchs
Kinder, die in die Grundschule kommen, erhalten ab diesem Zeitpunkt häufig ihr erstes Taschengeld. Mit
de
m ersten eigenen Geld können sie sich kleine Wünsche erfüllen oder auch für größere Anschaffungen sparen. "Das Geld sollte
de
n Kindern frei zur Verfügung stehen", sagt Thomas Mai, Finanzexperte
de
r Verbraucherzentrale Bremen. "So erfahren sie selbst, wann sie genug Geld haben, um sich etwas kaufen zu können, oder wann sie noch sparen und damit ein bisschen warten müssen." Die Eltern begleiten diesen Prozess am besten und nehmen das Taschengeld zum Anlass, um über einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu sprechen. Kinder in
de
r ersten Klasse erhalten am besten etwa 1 bis 1,50 Euro pro Wochen.
De
r Nachwuchs soll sich zudem darauf verlassen können, dass das Taschengeld regelmäßig ausgezahlt wird. "Das bedeutet auch, dass Eltern
de
n kleinen Zuschuss nicht als Belohnung oder Bestrafung verwenden", sagt Thomas Mai.
Energie sparen im Klassenraum
Lehrerinnen und Lehrer, die im Klassenraum darauf achten, Energie einzusparen, sind ein tolles Vorbild für ihre Schülerinnen und Schüler. Sie können zum Beispiel in
de
n kalten Monaten darauf achten, die Thermostate in
de
n Klassenräumen nicht auf Stufe fünf zu setzen. "Die Stufen auf
de
r Skala
de
s Thermostats
geben
keine Geschwindigkeit an, sondern stehen für die Raumtemperatur, die mit dieser Stufe erreicht wird. So steht bei vielen Thermostaten die Stufe drei für eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius. Sobald die eingestellte Raumtemperatur erreicht ist, unterbricht das Ventil die Wärmezufuhr und beginnt damit erst wieder, wenn die Raumtemperatur sinkt", erklärt Inse Ewen, Energieberaterin
de
r Verbraucherzentrale Bremen.
Bevor es in die wohlverdiente Pause geht, achtet die Klasse darauf, das Licht zu löschen, damit nicht unnötig Strom verbraucht wird. Und nicht vergessen: Je mehr Personen sich im Klassenraum befinden und je aktiver sie sind,
de
sto öfter muss täglich gelüftet werden.
Tipps für ein ausgewogenes Pausenfrühstück
Ein ausgewogenes Pausenfrühstück besteht aus
de
n vier Bestandteilen Getränke, Obst und Gemüse, Brot und Getreideprodukte sowie Milch und Milchprodukte. Um
de
n Durst zu löschen, trinken Kinder am besten klares Wasser, ungesüßte Tees oder dünn gemixte Fruchtschorlen. Limonaden, Cola, Eistee und Fruchtsäfte enthalten zu viel Zucker. In
de
r Brotdose sollte zudem täglich eine reichliche Portion frisches Obst und Gemüse landen. Handliche Sticks und Sorten
de
r Saison wecken
de
n Appetit. Bei
de
r Wahl
de
s Brotes greifen Eltern am besten zu Vollkornbrot. "Es bietet mehr Inhaltsstoffe als Backwaren aus Weißmehl. Eltern können verschiedene Brotsorten ausprobieren und die Scheiben mit leckerem Belag oder Aufstrichen belegen", empfiehlt Katja Quantius, Ernährungsexpertin
de
r Verbraucherzentrale Bremen. Milch und Milchprodukte sind wichtige Calciumlieferanten. Ein kleines Glas fettarme Milch, ein kleiner Joghurt oder eine Scheibe Käse
de
ckt bereits eine Portion ab. Fertige Fruchtjoghurts oder Kinderquarks sollten vermieden werden, da diese oft viel Zucker enthalten. Besser eignen sich mit Obst verfeinerte Naturjoghurts und Quark.
Weitere Tipps:
Ideen für die Schultüte
Informationen für Eltern von
de
r richtigen Kinderernährung bis zur Finanzierung
de
r Ausbildung
Bitte beachten Sie, dass die Meldung
de
n Stand
de
r Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
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Kontakt:
Verbraucherzentrale Bremen e. V.
Email:
presse@vz-hb.
de
Homepage:
https://
www
.verbraucherzentrale-bremen.
de
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