Essen & Trinken
Gesundheit & Wellness
Mode & Kosmetik
Familie & Kind
Einrichten & Wohnen
Haus & Garten
Geld & Investment
Mobilität & Reisen
Politik & Gesellschaft
Büro & Unternehmen
Einkaufen online & Versandhandel
Job & Karriere
Umwelt & Naturschutz
Energie & Technik
News
Service
News
kostenlos
abonnieren
Mediadaten
Login
für Kunden
Premium-Zugang
Kontakt
News
Info
Über
News
weitere
News
Nachhaltig Wirtschaften
Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
Forum
Diskutieren Sie mit!
Infrarotheizung Kosten und Wärmewirkung
(17.04.2019 11:18:08)
Demo in München am 06.10.2018
(25.09.2018 18:15:12)
Das freut mich
(14.06.2018 13:20:31)
Ostern: Eier aus artgerechter Haltung oder vegane Alternativen
(23.03.2018 12:01:30)
Infrarotheizung Fan
(14.11.2017 09:09:49)
HOME
|
Top-Nachrichten
|
Geld & Investment
alle Nachrichten
Hier finden Sie laufend aktuelle
Nachrichten
aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort
Art
Alles
Artikel freie Autoren
Artikel Unternehmenszeitschrift
Artikel Verbandsorgan
Artikel Zeitung/Magazin
Artikelangebot
Diplomarbeit
Dissertation
Editorial
Filmclip
Interview
Kurzmeldung/Ankündigung
Pressemeldung Behörde
Pressemeldung Partei
Pressemeldung Unternehmen
Pressemeldung Verband/Verein
Produktinformationen
Reportage
Rezension
Satire/Humor
Stellenangebot
Studie
Wissenschaftlicher Beitrag
Diskutieren
plus
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit
ECO-News
, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.
ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
ECO-News
De
utschland, D-81371 München
Rubrik:
Geld & Investment
Datum:
08.05.2023
Investor mit Gemeinwohlverstand gesucht!
Felici da matti: Verrückt vor Glück, aber immer in Schwierigkeiten
Investor mit Gemeinwohlverstand gesucht! Europa lässt seine südlichen Randregionen in vielerlei Hinsicht im Stich. In Kalabrien resignieren die Kommunen vor
de
r Integration von hunderttausenden gestrandeten Geflüchteten, die kein Land haben will. Arbeitslosigkeit und Abwanderung lassen Gemeinden abseits vom Tourismus ausbluten. Die Mafia hat weitgehend die Kontrolle über das Wirtschaftsleben übernommen und aus diesem Grund sind selbst innovative Unternehmen von Aufbaukrediten
de
r norditalienischen Banken per se ausgeschlossen. Das Beispiel einer Genossenschaft mit nachhaltiger Seifen- und Reinigungsmittelproduktion beschreibt die Anstrengungen, mit
de
nen ein sozial und ökologisch orientiertes Unternehmen konfrontiert ist, um sich weiter zu entwickeln.
Ein Land
de
r Gegensätze
Das Team von Felici da Matti
© Karl Heinz Jobst
Basis
de
r Produkte
de
r Manufaktur Felici da Matti ist altes Speiseöl aus Restaurants und Haushalten.
© Karl Heinz Jobst
Die 'Glücklichen' sammeln und verwerten
altes Speiseöl aus Restaurants und Haushalten,
das im schlimmsten Fall ins Meer fließen würde.
Die Gemeinde unterstützt sie dabei mit
Sammelinfrastruktur.
© Karl Heinz Jobst
Wer auf
de
r Küstenstraße entlang
de
s Ionischen Meeres von Catanzaro in Richtung Reggio Calabria fährt, muss sich zwangsläufig durch das kleine Städtchen Roccella Ionica unter
de
r Schuhsohle
de
s italienischen Stiefels zwängen. Links das türkisfarbene Mittelmeer, rechts die charakteristisch erodierten Lehmhügel, die
de
m Serre-Gebirge vorgelagert sind. Auf
de
r Strada Statale 106 Ionica herrscht in
de
r Ortsdurchfahrt von Roccella dichter Verkehr mit reichlich Gehupe. Auf
de
r Mole
de
s Yacht- und Fischerhafens warten ein Dutzend Schiffswracks auf
de
n Schneidbrenner. Sie wurden von
de
n Stürmen
de
r letzten Jahre mit und ohne Geflüchtete auf
de
n Strand geworfen oder von
de
r Küstenwache abgeschleppt. Das Szenario mutet gruselig an. Segler ohne Mast mit gebrochenem Ruder, verbogene Schiffsschrauben, Fischerboote mit Lecks, durchgerostete Kohlefrachter, ausgeschlachtet, verrottet und zerborsten.
Und gleich daneben die menschlichen Wracks hinter hohem Stacheldraht, bewacht und abgeschirmt von Polizei, auch zum Schutz vor Einheimischen, die nicht selten gegen die Fremden gewalttätig werden. Eine Schiffsladung Afghanen lebt seit einigen Tagen in Zelten
de
s Innenministeriums. Nur wenige hocken davor auf
de
n Fersen und warten... Wir wollen zu ihnen, fragen, wie es ihnen geht.
De
r Polizist hindert uns daran mit
de
r Ausrede, die Insassen hätten vielleicht ansteckende Krankheiten. Beklemmende Realität in Roccella.
Wir fahren weiter und atmen durch. Das mediterrane Flair
de
r Stadt entspannt augenblicklich. In Sichtweite
de
r riesigen malerischen Pinie im Zentrum biegen wir rechts ab und folgen
de
n steil ansteigenden Straßen. Ziemlich am Ende
de
s Ortes zeigt uns das Firmenschild an
de
r Mauer: Wir sind am Ziel.
Zum wiederholten Mal besuchen wir die Manufaktur von "Felici da Matti". Heute in
de
r Interims-Produktionsstätte in einem ehemaligen Restaurant. Zwei Jahre ist es jetzt her, dass Ihnen gekündigt wurde. Die alten Räume lagen zu verlockend nah am Meer. Ein Investor hat das ganze Gebäude gekauft, will es abreißen und ein großes Hotel mit Meerblick für Touristen bauen, die hoffentlich kommen werden.
De
r Umzug kam genau im falschen Moment.
Arbeiten für das Gemeinwohl
Die Genossenschaft "Felici da Matti" wurde 2003 auf Initiative von sechs gläubigen Frauen, eines Priesters und
de
r Unterstützung
de
r regionalen katholischen Kirche gegründet. Von Anfang an arbeiteten sie ökologisch und boten zugleich Beschäftigungsmöglichkeiten für benachteiligte Menschen, die auf
de
m normalen Arbeitsmarkt keine Chance hatten.
Teresa Nesci, die "Chefin" verrät uns: "Jeder Schritt,
de
r die Genossenschaft von ihrer Gründung bis heute geprägt und charakterisiert hat, ist vom Gebet begleitet." Dazu muss man
de
n direkten Zusammenhang zwischen Armut und tiefer Religiosität
de
r Menschen in Kalabrien verstehen.Die Gründerinnen gaben sich selbst
de
n Auftrag, aus
de
m geschützten Kirchenraum hinaus in das Leben zu treten und das Gebet in Arbeit zu verwandeln. Sie machten sich damit die Worte von Don Mario Operti zu eigen,
de
r sagte: "Es gibt keine Zauberformel, um Arbeit zu schaffen. Es ist notwendig, in die Intelligenz und das Herzder Menschen zu investieren". Das hat viele Jahre funktioniert.
Weit und breit einzigartig
Die "Glücklichen" sind auf die Idee gekommen, altes Speiseöl aus Restaurants und Haushalten, das im schlimmsten Fall ins Meer fließt, einzusammeln und wieder zu verwerten. Die Gemeinde unterstützt sie dabei mit Sammelinfrastruktur. Mit ihrem handwerklichen Recycling-Verfahren stellen sie biologische Seifen, Waschmittel und Reinigungsmittel her, die mit
de
n regional vorkommenden organischen und ätherischen Ölen von Zitrone und Bergamotte aromatisiert und mit
de
n Wirkstoffen
de
r Opuntie hautfreundlich gemacht werden. Die Produkte haben schon mehrfach Öko-,Nachhaltigkeits- und Sozial-Awards erhalten. Bergolio eco³, so heißt die neue Produktlinie, eine Wortkombination aus Bergamotte und Olio.
Zufällig ist das auch
de
r Name von Papst Franziskus I. Die Felici haben beim Papst angefragt, ob sie diesen Namen verwenden dürfen. Er hat ihnen die ausdrückliche Genehmigung gegeben, weil sie ein soziales Unternehmen sind. Vielleicht ist
de
r enge Bezug zur Kirche auch ein Grund, warum Felici da Matti sich bis heute erfolgreich gegen
de
n Zugriff
de
r Mafia erwehren konnten.
Aber dann hat zwei Jahre lang Corona zugeschlagen, die Restaurants waren monatelang geschlossen, die Lockdowns in Italien waren hart und lang und es gab kein Öl mehr zu verarbeiten. In dieser
Zeit
konnte nicht produziert werden, es gab keine Einnahmen, die Sozialleistungen liefen weiter und es gab keine staatliche Unterstützung wie in
De
utschland. Sie haben trotzdem nicht aufgegeben, sondern mit sehr viel Verzicht und Hoffnung weitergemacht.
Nicht über Probleme klagen, sondern über Lösungen nachdenken
Wir haben die Lagerbestände
de
r Produkte aufgekauft, in
De
utschland vertrieben und
de
n Erlös gespendet. Zusätzlich konnten wir eine spontane Crowdfunding-Aktion erfolgreich abschließen, die dazu beigetragen hat, dass Felici ihre Arbeit wieder fortsetzen konnten.
Allerdings schwebt jetzt noch immer ein Damoklesschwert über ihnen. Sie müssen die provisorische Fabrikation bis Frühjahr 2024 wieder räumen. Dann läuft
de
r befristete Mietvertrag wegen Eigenbedarf aus. Bis dahin heißt es, entweder eine neue geeignete Immobilie zu mieten oder aber auf ihrem eigenen Grundstück im Gewerbegebiet (wieder mit Meerblick) ein neues Fabrikationsgebäude zu errichten. Dort stehen
de
rzeit noch junge Olivenbäume.
Für
de
n Neubau von 500 m² Labor, Verwaltung und Lager mit
de
n geforderten Umweltauflagen fehlt jedoch das nötige Geld. Für einen Businessplan, in
de
m
de
r soziale Gedanke so stark verankert ist und weil er ausgerechnet in Kalabrien verwirklicht werden soll, gibt weder UniCredit noch eine Banco Popolare einen Kredit, auch dann nicht, wenn es eine Genossenschafts- oder Umweltbank ist.
Wir gehen
de
swegen andere Wege um zu unterstützen: Zusammen mit GEA Waldviertler im österreichischen Schrems mit seinen zahlreichen Filialen in Österreich und
De
utschland vertreiben wir seit Monaten die Produkte und arbeiten daran, weitere Kunden zu akquirieren um "Felici da Matti" über
de
n Berg zu helfen. Außerdem sind wir auf
de
r Suche nach einem Investor,
de
r mental in die Genossenschaft investiert,
de
n Neubau in überschaubarer Größenordnung finanziert und möglicherweise ebenfalls die Produkte vertreibt. Das wäre dann ein wahrhaftiger Business Angel. Wir haben
de
n festen Glauben, dass es diesen Engel auf Erden tatsächlich gibt und wir ihn finden werden.
www
.felicidamatti.it
Diskussion
Login
Kontakt:
Öko & Fair Umweltzentrum Gauting, Karl Heinz Jobst
Email:
info@oeko-und-fair.
de
Homepage:
http://
www
.oeko-und-fair.
de
Druckausgabe
Aktuelle News
RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen
19.08.2025
Sauber sog i - jetzt wird um den Titel gekämpft!
Schafft "Müllbertshofen" es, den Pokal der Münchner Müllmeisterschaft - vom 13. bis 15. September 2025 - zu verteidigen?
Einstellung des ECO-Newsletters
Am 19. August wird der letzte ECO-Newsletter an die AbonnentInnen verschickt
18.08.2025
Kaum Platz für Busse:
Abfrage der Deutschen Umwelthilfe offenbart dringenden Nachholbedarf bei Busspuren in Großstädten
Moor-PV: Chance für Klimaschutz, Energiewende und Landwirtschaft
Orientierungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe veröffentlicht
17.08.2025
Reichling gegen neue Erdgas-Förderung
BUND Naturschutz organisiert große Kundgebung direkt am Bohrplatz.
15.08.2025
Deutsche Umwelthilfe zum UN-Abkommen gegen Plastikmüll:
"Rückschlag im Kampf gegen wachsende Müllberge"
Plastikkrise ungelöst: UN-Verhandlungen scheitern an Blockadehaltung einzelner Staaten
UN-Mitgliedstaaten können sich auf keinen Vertragstext gegen Plastikverschmutzung einigen
Bundesregierung muss zu Klima-Verfassungsbeschwerden Stellung nehmen
Klagen für ausreichenden Klimaschutz nehmen wichtige Hürde
Wasserampel als hilfreiche Orientierung bei der Wassernutzung
Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium den Leitfaden Wasserampel
ÖDP kritisiert Reiches Energie-Pläne
Naturschutzpartei: Nicht den gleichen Fehler von Peter Altmaier wiederholen, das kostet Arbeitsplätze und den Verlust von Spitztechnologie.
14.08.2025
Kostenpunkt PV-Anlage
Für wen rechnet sich die Investition wirklich?
Welt-Pferdetag am 20. August
Tierschutzbund fordert verbesserten Schutz von Pferden
Hitzewelle gefährdet Leben
Initiative "Grün in die Stadt" fordert: mehr Stadtgrün und die Umsetzung der 3-30-300-Regel
Messstationen melden deutschlandweit extrem hohe Ozonbelastung
Deutsche Umwelthilfe fordert Maßnahmen gegen Vorläuferstoffe aus Verkehr und industrieller Tierhaltung
Kenvue fördert Produkttransparenz: Adaption des EcoBeautyScore durch Neutrogena® in Deutschland
Mit der Einführung des neuen Ratings will Kenvue Menschen dabei unterstützen, nachhaltigere Gewohnheiten anzunehmen
Kein Skandal scheint groß genug: Es geht immer noch dreister
ÖDP kritisiert Rheinwasser-Umleitung in NRW-Braunkohlegruben: Gesundheitsgefahr durch PFAS.
13.08.2025
100-Tage-Bilanz der Merz-Regierung
Transparency Deutschland fordert Kurskorrektur
Hoyerswerda: Energiestruktur im Wandel
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Hoyerswerda als Energie-Kommune des Monats August 2025 aus.
ÖDP kritisiert "Rolle rückwärts beim Umweltschutz"
Bio-Bauer Billmann warnt: "Entbürokratisierung, aber nicht so!"
Flexible Energie fürs Haus: SunLit Solar macht erstmals E-Autos zur Stromquelle für steckerfertige Speichersysteme
Neue Vehicle-to-Load-to-Home-Funktion des SunLit EV3600 ermöglicht AC-seitige Beladung von Balkonkraftwerkspeichern über Elektrofahrzeuge