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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  DEMECAN Holding GmbH, D-10999 Berlin
Rubrik:Gesundheit & Wellness    Datum: 13.07.2022
Alles im grünen Bereich: Damit Produktion und Produkte nachhaltig und innovativ sein können, muss auch die Zusammenarbeit offen, innovativ und fair sein.
Wie das funktionieren kann, zeigt Deutschlands einziger unabhängiger Hersteller von medizinischem Cannabis, Demecan.
Autor: Stephan Freundorfer (freier Journalist)

Cannabis ist schon lange als Heil- und Nutzpflanze bekannt, doch erst seit 2017 ist es in Deutschland als Medizin per Gesetz zugelassen. Zum Einsatz kommt das pflanzliche, verschreibungspflichtige Arzneimittel unter anderem in der Schmerzmedizin, wenn andere Behandlungsoptionen ausgeschöpft sind oder nicht angewendet werden können. Das 2017 in Berlin gegründete Start-up Demecan erhielt 2019 den Zuschlag der Bundesregierung, als eines von drei Unternehmen in Deutschland - allerdings bislang ausschließlich für den medizinischen Gebrauch - Cannabis anbauen zu dürfen.

2.500 Cannabispflanzen wachsen heute in den eigenen Blüteräumen auf dem EU-GMP-zertifizierten, rund 30.000 Quadratmeter großen Produktionsgelände von Demecan nahe Dresden. © Demecan
Cannabisblüte © Demecan
2.500 Cannabispflanzen wachsen heute in den eigenen Blüteräumen auf dem EU-GMP-zertifizierten, rund 30.000 Quadratmeter großen Produktionsgelände von Demecan nahe Dresden. Transparente, verbindliche Abläufe und optimal angepasste Licht- und Temperaturbedingungen sorgen vom Ableger im Labor bis hin zur Ernte für eine völlig pestizidfreie, konstant hohe Produktqualität der Cannabispflanzen. Damit trägt Demecan entscheidend zur Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von Importen bei. Für ein so geschichtsträchtiges Vorhaben braucht es eine gehörige Portion Gründermut, Leidenschaft, Ausdauer und die Courage, althergebrachte Arbeitsweisen neu zu denken.

Digitalisierung wirkt wie Dünger
Das Team von Demecan arbeitet mit Start-up-typisch flachen Hierarchien. Die Belegschaft selbst beschreibt die Stimmung als unaufgeregt unkompliziert, sehr kollegial und über alle Generationen hinweg hilfsbereit. Es herrscht eine Kultur, die durch und durch von Ver- und Zutrauen geprägt ist. Und genau so gestaltet Demecans IT-Chef Gordon Lösser auch die digitale Zusammenarbeit, er ist überzeugt: "Wer wirklich offen ist, für Digitalisierung von Arbeitsprozessen, sollte technologisch unvoreingenommen und lernbereit sein". Der Fachmann baut darauf, besser Tools und Workflows auszuprobieren, Erfahrungen damit zu sammeln und auszuwerten, als durch Klagen und Zaudern innovative Arbeitsweisen und -ergebnisse im Vorfeld zu blockieren. Die Nutzung von Dropbox für alle circa 90 IT-Arbeitsplätze hatte die Geschäftsführung von Demecan 2019 bewilligt, da die meisten Mitarbeitenden mit der Cloud-Lösung schon aus ihrem Privatleben vertraut waren und es keinerlei technische Hemmschwelle zu überwinden galt. Genutzt wird Dropbox Business Advanced in Verbindung mit der E-Signaturlösung HelloSign auf allen Arbeitsplätzen.

Wachsende Workflows
Demecan arbeitet nach höchsten Ansprüchen, die bewährten Qualitätsstandards Deutschlands und der Europäischen Union zu Anbau (GACP - Good Agricultural and Collection Practice) und Herstellung (GMP - Good Manufacturing Practice) sind tief in der Unternehmens-DNA verankert. Alle Arbeitsanweisungen und Dokumentationen, Testergebnisse und Sendungen an die Apotheken unterliegen genauen Vorgaben und ständigen Kontrollen. Schließlich sollten Patientinnen und Patienten, die auf medizinisches Cannabis angewiesen sind, auf beste Qualität vertrauen können.

Dabei umfassen allerdings allein die Anforderungen der GMP, denen alle pharmazeutischen Hersteller unterliegen, eine weitreichende schriftliche Dokumentation aller Prozesse und durchgeführter Produktionsaufträge. Bereits vor der Krise suchte man für Papierdokumente - insbesondere solche, die von mehreren Personen unterzeichnet werden müssen - nach einer digitalen Lösung, die das Procedere verschlankt. Hier kommt heute die in Dropbox integrierte E-Signatur HelloSign zum Einsatz. Ergebnis sind schnelle, schlanke, papierlose Arbeitsabläufe und eine direkte Einsortierung am richtigen Ort innerhalb der Dropbox, wo alle in den Prozess involvierten Personen die unterzeichneten Dokumente leicht auf- und wiederfinden. Alle Mitarbeitenden haben von jedem beliebigen Ort aus Zugriff auf alle Daten, eine Flexibilität, die Mehrwert schafft.

Fruchtbarer Boden, auf dem die Zusammenarbeit gut gedeiht
Cloudplattformen haben auf die Zusammenarbeit eine ähnliche Wirkung wie Dünger auf Erdboden: Die Kollaborationsplattform Dropbox wird bei Demecan für weit mehr als nur zur Ablage und das Teilen von Dateien genutzt. Sie unterstützt das Unternehmen bei wichtigen Workflows wie dem Verwalten von Gruppen oder der Administration von Zugriffen auf Freigabeebene. Dass Dropbox kostspielige Server-Workloads einspart und der mobile Zugriff über die App einfach genial hilfreich ist, freut den IT-Direktor sehr. Die Belegschaft schätzt an Dropbox, dass einfach "nichts verloren geht" und alle Inhalte stets offline und online abrufbar sind. Gordon Lösser stellt fest, dass sich durch die Pandemie-bedingte bessere Vernetzung "die Arbeitsgeschwindigkeit und Effektivität aller Teams noch einmal erhöht hat". Meetings finden heute vorwiegend virtuell statt, denn das spart Anfahrtswege, Verkehrschaos, Infektionsrisiken und überzogene Meetingzeiten.

Blick in eine florierende Zukunft
Demecan möchte in Zukunft 100 % papierfreie Arbeitsabläufe realisieren und die Zusammenarbeit auf rein digitale Beine stellen. Außerhalb des Machtbereiches des Unternehmens liegt die Frage, wohin sich die Rechtsprechung in Sachen Legalisierung von Cannabis weiterentwickelt. Wie es auch weitergeht, von Demecan wird noch viel zu hören sein!

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