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Presse-Stelle:  Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, D-80992 München
Rubrik:Politik & Gesellschaft    Datum: 23.08.2021
Mobilfunk und Mobilität gestalten die Industrie und Gesellschaft von morgen
Telefónica TecTalk mit Alexander Sixt
Alexander Sixt: Das autonome Fahren ist auch im Hause SIXT ein Thema, es müsse jedoch ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz zur Verfügung stehen. © Telefónica
Mobilfunk und neue Mobilitätsleistungen sind eng miteinander verknüpft. Ohne gut funktionierende flächendeckende Netze sind künftige Anwendungen wie das autonome Fahren oder auch das "Smart Phone auf Rädern" kaum denkbar. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sich die Mobilfunknetzbetreiber aber auch Mobilitätsdienstleister Planungssicherheit bei der Gestaltung der neuen Mobilität wünschen. Ein entscheidender Hebel ist hierbei die Verlängerung von Mobilfunkfrequenzen. Hierdurch würden dem Markt nicht weiter durch kostenintensive Versteigerungen die notwendigen Investitionsmittel für einen zügigen Netzausbau entzogen.

Darum ging es unter anderem im aktuellen Telefónica TecTalk mit Telefónica Deutschland-Chef Markus Haas und Alexander Sixt, Co-CEO des gleichnamigen internationalen Mobilitätsdienstleisters. Themen des Gesprächs waren darüber hinaus im Vorfeld der "IAA Mobility" auch innovative Mobilitäts-Ansätze und digitale Vernetzungslösungen zum Nutzen aller Bürgerinnen und Bürger in Deutschland.



Digitalisierung schafft Zukunft, davon ist Telefónica-CEO Markus Haas überzeugt. Das Potenzial insbesondere im Mobilitätssektor sei hoch. In der aktuellen Ausgabe des Telefónica TecTalk mit Alexander Sixt, Co-Vorstandsvorsitzender von SIXT, stellt Haas heraus: "Mit Mobilfunk unterstützen wir bereits Sharing Lösungen. Zudem ist in jedem Auto der eCall eingebaut, sodass auch viele moderne Sicherheitstechnologien durch uns realisiert werden. Das autonome Fahren wird jedoch noch einmal ganz neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Dafür brauchen wir 5G. Bis 2025 wollen wir ein bundesweites 5G Netz aufbauen." Hinter den ambitionierten Ausbau-Zielen von Telefónica Deutschland / O2 steht allein in 2021 ein Investment von über einer Milliarde Euro.

Flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz für moderne Mobilität
Markus Haas: Mit unseren Netzen sind wir das Trampolin für Industrie und Gesellschaft. © Telefónica
Das autonome Fahren ist auch im Hause SIXT ein Thema: dort, wo es Teil der Kernwertschöpfung des Unternehmens als Bereitsteller und Betreiber von Fahrzeugflotten wird. Aktuell reiche die Mobilfunk-Netzversorgung jedoch nicht aus, um die flächendeckende Versorgung autonomer Fahrzeuge bewerkstelligen zu können, so Alexander Sixt. Im Sinne eines zügigen Netzausbaus betont er: "Die Netzbetreiber brauchen Planungssicherheit. Riesige Investitionskosten sollten nicht in die Versteigerung von Frequenzen fließen, sondern in die Netze und den Netzausbau, um unseren Autos flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz zur Verfügung zu stellen."

5G und das E-Auto: Enabler für mehr Energieeffizienz
Mit Blick auf die kommende Bundestagswahl erkennt Telefónica-Chef Markus Haas bei allen Parteien einen Grundkonsens, dass Deutschland die beste Infrastruktur benötige und eher noch mehr investiert werden müsse. "Mit unseren Netzen sind wir das Trampolin für Industrie und Gesellschaft. Jeder zweite Privatkunde nutzt schon heute unser O2 Netz. Unseren mehr als 45 Millionen Kunden wollen wir noch mehr Möglichkeiten geben und gleichzeitig durch ein energieeffizienteres 5G Netz einen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten. Da kann es nur eine Antwort geben: Wir müssen die Frequenzen verlängern", so Haas.

Auch Alexander Sixt formuliert für das eigene Geschäftsmodell und nachhaltige Mobilitätslösungen in Richtung Politik: "Ich würde mir wünschen, dass Multiplikatoren wie wir, die sehr viele Menschen in die Erfahrung der Elektromobilität bringen, stärker unterstützt werden. Denn am Ende des Tages wissen wir alle, dass kein Medium so gut ein Auto verkauft wie die private Probefahrt mit dem bezahlten Mietwagen. Wir sind ein Enabler der Elektromobilität in Deutschland."

Datenschatz: Mehrwert und Chancen für Mobilität
Markus Haas: Es wird ganz neue Geschäftsmodelle geben. © Telefónica
Digitalisierung und Technologie können auch Teil der Lösung für eine sehr aktuelle Herausforderung sein: den drohenden Verkehrskollaps im urbanen Raum. Viele Unternehmen setzen künftig auf hybride Arbeitsmodelle. Dadurch könnte es zu einer Konzentration des Berufsverkehrs auf bestimmte Wochentage kommen, bei gleichzeitig verstärkter Nutzung individueller Verkehrsmittel. Hier können Mobilfunkdaten helfen. "Wir haben dem RKI bereits in der Corona-Krise Mobilitätsdaten anonymisiert geliefert. Solche Daten kann man natürlich auch nutzen, um Verkehrsprognosen zu erstellen", erläutert Markus Haas.

Bei SIXT geht es dabei vor allem um die Nutzung von Daten im Sinne des Kunden. Alexander Sixt dazu: "Etwa ein Prozent Verbesserung der Auslastung über intelligenteres Flottenmanagement bedeutet für uns ein mehrere Millionen Euro höheres Ergebnis. Der entscheidende Punkt ist für uns also zu wissen, welches Fahrzeug zu welchem Zeitpunkt bei welchem Kunden zu stehen hat. Wir wollen ein intelligentes Angebot für viele Menschen ermöglichen - denn damit können wir eine kostengünstige Alternative zum eigenen Auto schaffen."

Neue Serie: "TecTalk - der Telefónica / O2 Podcast"
Diese sowie alle vergangenen Folgen des Telefónica TecTalks sind ab sofort auch als Audio-Version auf den gängigen Podcast-Plattformen wie Spotify, Apple Podcast oder Deezer verfügbar. Darunter die Talks mit Premierengast Christian Lindner (FDP), dem ehemaligen Merck-Vorsitzenden Dr. Stefan Oschmann oder Messe München-Chef Klaus Dittrich anlässlich der diesjährigen IAA Mobility.

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