Zurück zur ECO-World Startseite

Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
 








  Forum
 
 
HOME | Top-Nachrichten | Mode & Kosmetik alle Nachrichten
 Hier finden Sie laufend aktuelle Nachrichten aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort    Art 
Hilfe   neue Suche  alle Pressestellen anzeigen 
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit ECO-News, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.

 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ecopreneur.eu, B-1040 Brüssel
Rubrik:Mode & Kosmetik    Datum: 28.03.2019
Um nachhaltige Mode zu etablieren ist eine mutige Politik notwendig
NGO Ecopreneur, Circular Fashion Advocacy fordert entschlossene politische Maßnahmen zur Schaffung eines geeigneten Rahmens
Abfall und Verschmutzung durch die Produktion von Textilien und Bekleidung sind zu kritischen globalen Themen geworden. Da nur ein Prozent der Fasern recycelt wird, ist das aktuelle "lineare" Modell veraltet und nicht nachhaltig. Es besteht dringender Bedarf an einer Strategie zur Umwandlung der Industrie in ein Kreislaufmodell. Ein neuer Bericht, der von Ecopreneur.eu, der European Sustainable Business Federation, veröffentlicht wurde, fordert entschlossene politische Maßnahmen zur Schaffung eines geeigneten Rahmens.

Im aktuellen "linearen" Modell werden große Mengen an nicht erneuerbaren Ressourcen entnommen, um Kleidung herzustellen, die oft nur für kurze Zeit verwendet wird, bevor sie entsorgt wird. Es ist an der Zeit, die Mode in Richtung eines "Kreislauf"-Modells zu bewegen, bei dem die beste Qualität von Kleidung, Textilien und Fasern während des Gebrauchs erhalten wird, damit diese wieder in den Wirtschaftskreislauf eingebracht werden können und nicht zu Abfall werden.

Laut dem neuen Bericht von Ecopreneur, Circular Fashion Advocacy, sollte eine Reihe von politischen Instrumenten zur Beschleunigung und Durchsetzung einer europäischen Mode-Kreislaufwirtschaft auf den folgenden fünf Säulen basieren:
  1. Innovationspolitik - Forschungsprogramme mit Subventionen, Investitionssteuerabzug und Unterstützung für technologische Entwicklung, Innovation und kleine und mittlere Unternehmen.
  2. Wirtschaftliche Anreize - Beschaffung, erweiterte Herstellerverantwortung, Mehrwertsteuer und eine Steuerverschiebung, um die Marktnachfrage nach Kreislauf-Produkten und -Dienstleistungen zu steigern.
  3. Gesetze - Schaffung und Durchsetzung eines gemeinsamen Rechtsrahmens für Transparenz und Rückverfolgbarkeit, Kreislauf-Design und Verbesserung des End-of-Waste-Status in der gesamten EU.
  4. Handelspolitik - Erleichterung der Ausfuhr von Halbfertigprodukten und sortierten, wiederverwendbaren Textilabfällen in die Erzeugerländer und Vermeidung negativer sozialer Auswirkungen in den Erzeugerländern.
  5. Freiwillige Maßnahmen - Vereinbarungen, Verpflichtungen und Standards werden ermutigt, die Interessengruppen einzubeziehen, wobei die Gesetzgebung bei fehlenden Ergebnissen zur Seite steht.

"Regierungspolitik schafft die Regeln, nach denen Unternehmen und Volkswirtschaften arbeiten. Ohne einen geeigneten politischen Rahmen wird die Kreislaufwirtschaft nie zum Mainstream werden. Die Absicht dieses Berichts ist es, anderen Organisationen und der Industrie eine Grundlage für Strategien zu bieten, auf der sie aufbauen können", bekräftigt Douwe Jan Joustra, Head of Circular Transformation bei der C&A Foundation. "Mit der Unterstützung der C&A Foundation arbeitet Ecopreneur auch daran, die Zusammenarbeit mit NGOs und anderen Interessengruppen zu intensivieren, sein europäisches Geschäftsnetzwerk auszubauen und die Modebranche bei der Entwicklung einer europäischen kreislaufwirtschaftlichen Strategie zu unterstützen", fügt er hinzu.

"Ecopreneur empfiehlt, den optimalen Politik-Mix zu einer detaillierten Strategie für die Interessenvertretung des Textilsektors weiterzuentwickeln und die in diesem Bericht aufgeführten Botschaften und Maßnahmen in einer abgestimmten Aktion zu kommunizieren", sagt Manfred Mühlberger, Präsident von Ecopreneur. "Wir fordern daher die Modebranche auf, gemeinsam an dieser Lobby-Agenda zur Kreislaufmode zu arbeiten."

Der Bericht kann hier heruntergeladen werden: https://ecopreneur.eu/publications/positionpapersreports/

Über den Autor - ECOPRENEUR.EU
Ecopreneur.eu setzt Zeichen für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik auf europäischer Ebene, um den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel in Europa und darüber hinaus zu unterstützen. Ecopreneur.eu engagiert sich für die Öffnung verfestigter Strukturen und bringt nachhaltige Themen in die europäische Politik ein. Ecopreneur ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die inzwischen fünf Verbände aus verschiedenen Mitgliedsstaaten besitzt. Zusammen repräsentieren sie über 3.000 grüne Unternehmen, meist KMU. www.ecopreneur.eu


Über den Förderer - C&A FOUNDATION
Die C&A Foundation ist angetreten, um die Modebranche zu verändern. Wir stellen unseren Partnern die finanzielle Unterstützung, das Fachwissen und die Netzwerke zur Verfügung, damit sie die Modebranche für jeden Menschen, der mit ihr zu tun hat, besser funktionieren lassen können. Wir tun dies, weil wir glauben, dass wir trotz der enormen und komplexen Herausforderungen, vor denen wir stehen, zusammenarbeiten können, um Mode zu einer Kraft für das Gute zu machen. www.candafoundation.org

Kontakt
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Arthur ten Wolde, Experte für Kreislaufwirtschaft für Ecopreneur.eu unter tenwolde@ecopreneur.eu, +31 6 1319 6238.

Diskussion

  Login



 
 
  Aktuelle News
  RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen

10.05.2021
Essbare Wildkräuter für die heimische Küche Zu gut für die Tonne! verrät, welche Sammelhinweise und Lager- sowie Haltbarmachungsverfahren es gibt und zeigt Tipps zur Resteverwertung für Wildkräuter auf.

Erste deutsche Chia-Sorte zugelassen Uni Hohenheim erhält Sortenschutz für den gewerbsmäßigen Anbau des Superfoods in hiesigen Breiten


Vogelküken brauchen ein sicheres Zuhause Deutsche Wildtier Stiftung: Im Mai ist Hauptbrutsaison der Vögel - wie Vogeleltern dabei unterstützt werden können

Sorge um Erdkröte und Grasfrosch wächst Erste Bilanz der Amphibienaktion 2021 des BUND Naturschutz


Die Klimaziele erreichen wir nur, wenn auch der Verkehrssektor seinen Beitrag leistet. Cem Özdemir zum Ausbau der E-Ladesäulen-Infrastruktur

European Green Award wirft Lichter auf den Horizont - der ist grün! Essenzielle 'Sinnfluencer' inspirieren andere mit ihrem Engagement in Europa


Thüringen wird fünfter Länder-Partner des PIUS Info-Portals Wirtschaftsförderer Hessen Trade & Invest und die bundesweite Informationsplattform heißen den neuen Kooperationspartner willkommen


09.05.2021
Seeschiffahrt klimafreundlicher machen Claudia Müller zur nationalen Maritimen Konferenz

08.05.2021
Kein Weg vorbei an Mehrweg Im Alltag Ressourcen schonen mit 25 Tipps


07.05.2021
Slowenien, das neue Ungarn? Slowenien beabsichtigt das seit langem umstrittene Wasserkraftwerk Mokrice über den RRF zu finanzieren.


Deutschlands längste Friedensdemonstration beginnt am 12. Mai "Frieden in Bewegung" führt in 55 Etappen bis zum Bodensee - Auftakt in Hannover

Weniger Pflanzenschutzmittel, mehr Artenerhalt toom kooperiert mit GLOBAL 2000 und stärkt damit Vorreiterrolle


Aktien als Alternative zu herkömmlichen Geldanlagen


06.05.2021
Petersberger Klimadialog Kanzlerin Merkel enttäuschend bei Unterstützung für globalen Süden

BUND fordert wirksames Klimaschutzgesetz mit starken Zielen noch in dieser Legislaturperiode Deutschland muss auf den Pfad der Einhaltung des 1,5 Grad-Zieles geführt werden - und das schnellstmöglich.

Meilenstein für den Insektenschutz EuGH bestätigt das Verbot von Neonicotinoiden zum Schutz von Bienen


Sieg der Vernunft EuGH bestätigt Verbot von bienenschädlichen Nervengiften im Freiland

Jeder Quadratmeter zählt Blühpflanzen für Beet und Balkon leisten wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt


Natur- und Klimaschutz vereint - Hessisches Umweltministerium beschließt Wiedervernässung von Pfungstädter Moor Allein in diesem Jahr über 270.000 Euro Fördermittel für zentrales Natur- und Klimaschutzprojekt im Ried

Den Klimaschutz jetzt auf eine breitere Basis stellen Der ökologische Strukturwandel muss sozial verträglich bleiben