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ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
Walter Braun, D-81675 München
Rubrik:
Geld & Investment
Datum:
18.07.2017
Beerdigungskosten - das große Geschäft mit dem Tod
Wie Hinterbliebene die Kosten einer Beerdigung reduzieren können
Jedes Jahr sterben rund 870.000 Menschen in Deutschland. Alle müssen nach geltendem Recht beerdigt werden. Diese Aufgabe übernehmen Bestattungsunternehmen - und verdienen gut daran. Das unabhängige Online Magazin
www.tipps-vom-experten.de
geht der Frage nach, ob Beerdigungen wirklich so teuer sein müssen und welche Alternativen es gibt eine würdevolle, aber kostengünstigere Beerdigung abzuhalten.
So sarkastisch es sich auch anhören mag, doch die Auftragslage von Bestattungsunternehmen ist eine Goldgrube. Denn jeder muss irgendwann einmal sterben. Und beigesetzt werden. In Deutschland sind das im Jahr etwa ein Prozent der Bevölkerung, also rund 870.000 Verstorbene. Die Aufgabe einer gesetzlich geregelten und würdevollen Beerdigung übernehmen Bestattungsunternehmen. Und sie verlangen viel Geld dafür. Unter 2.000 Euro ist eine angemessene Beerdigung kaum möglich. Ein Preislimit nach oben gibt es nicht. Doch warum sind die Beerdigungskosten ausgerechnet in Deutschland so hoch? Kritiker behaupten, dass vor allem die geheimen Absprachen der großen Bestattungsunternehmen daran Schuld sind. Denn gegen die Gesetze der freien Marktwirtschaft ähneln sich die Preise und Angebote der großen Beerdigungsinstitute erstaunlich genau. Große Bestattungsunternehmen widersprechen diesem Vorwurf. Doch auch die Friedhofsverträge gehen meist an bekannte Bestatter. Kleinere Unternehmen, die vielleicht billigere oder außergewöhnliche Beerdigungen vornehmen könnten, haben in diesem knallharten Konkurrenzkampf kaum eine Chance. Zum Leidtragen der Kunden, also der Hinterbliebenen, die die Beerdigung eines geliebten Menschen bezahlen müssen. Und das kann teuer werden. Auch, da 2004 das Sterbegeld der Krankenkassen abgeschafft wurde.
Das unabhängige Verbrauchermagazin
www.tipps-vom-experten.de
ist dieser Frage in dem Bericht "Beerdigungskosten - das große Geschäft mit dem Tod" nachgegangen. Von einer Monopolstellung wollen die Bestattungsunternehmen zwar nichts wissen, aber ein Verdacht bleibt trotzdem. Zum Beispiel dann, wenn es um den Sarg geht. Bisher wurden bei einer Bestattung, sei es Erd- oder Feuerbestattung, ein Holzsarg benutzt. Vor einigen Jahren kam die Idee eines Pappsargs auf. Dieser ist natürlich wesentlich kostengünstiger. In den Medien wurde dieser Pappsarg jedoch von einigen bekannten Bestattungsunternehmen als "pietätlos" und "unbrauchbar", vor allem bei der Einäscherung abgetan. Als Argument wurde die geringe Brenneigenschaft eines Pappsargs aufgeführt. Allerdings werden heutzutage die Verstorbenen nicht mehr mittels Holzfeuer, sondern mit Gaszufuhr eingeäschert. Die Gewinnspanne an einem Holzsarg dürfte allerdings größer sein als an einem Pappsarg. Ein anderes Beispiel sind die Friedhofsverträge. Hat ein großes Bestattungsunternehmen einen derartigen Vertrag, dann verdient es bei jeder Beerdigung automatisch mit, egal, von welchem Bestatter die eigentliche Beerdigung ausgerichtet wird.
Doch nicht nur die Beerdigungsinstitute verdienen an dem Tod. Ihr Anteil an den eigentlichen Beerdigungskosten beträgt nur ein Drittel. Der Rest entfällt auf Friedhofsgebühren, Trauerredner, Gärtner oder Steinmetz. Und hier gibt es Möglichkeiten zu sparen und trotzdem eine würdevolle Beerdigung auszurichten. Ein privater Trauerredner hilft ebenso wie eine Urnenbestattung in einem Wandgrab. Welche Möglichkeiten und Alternativen es gibt, erklärt Tipps vom Experten.
Redaktion: Patricia Hansen
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