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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Walter Braun, D-81675 München
Rubrik:Politik & Gesellschaft    Datum: 21.06.2017
Industrie 4.0:
Eine Gefahr für die Zukunft der Arbeit?
Das Zeitalter der Industrie 4.0 hat längst begonnen und macht vielen Menschen Angst. Mit zunehmender Digitalisierung und wachsender Anzahl von Computer gesteuerten Jobs befürchten viele den Verlust ihrer Arbeitsstelle. Das unabhängige Verbraucherportal www.tipps-vom-experten.de hat sich in einer Reportage diesen Befürchtungen angenommen. Es geht um neue Anforderungen, mehr Eigenverantwortlichkeit, neue Sozialsysteme und der Idee des Grundeinkommens.

Die Zukunft hat längst begonnen. Jedenfalls im Falle der neuen industriellen Revolution, auch Industrie 4.0 genannt. Die Arbeitswelt wird immer digitalisierter, immer häufiger übernehmen Computer die Jobs. Diese Entwicklung macht vielen Menschen Angst. Sie befürchten, dass sie vom Kollegen Computer ersetzt werden und ihren Arbeitsplatz verlieren. Eine Angst, die nicht ganz unbegründet ist. Der Philosoph Richard Precht stellt sich in seiner ARD-Sendung "Zukunft der Arbeit" zum Beispiel die Frage, ob Arbeit überhaupt noch zeitgemäß sei. Und auch Arbeits- und Sozialwissenschaftler sehen nicht ganz ohne Bedenken in die Zukunft. Denn, so die einhellige Meinung, durch Industrie 4.0 wird sich auf dem Arbeitsmarkt, aber auch in der sozialen Gesellschaft einiges verändern.
Das Online Magazin www.tipps-vom-experten.de versucht in der Reportage "Industrie 4.0: Computer machen Angst vor der Zukunft" diesem Entwicklungsprozess auf den Grund zu gehen. Zum Beispiel, warum die Arbeitnehmer in der Zukunft ganz andere Anforderungen meistern müssen. Viele der Jobs wie Heizungsinstallateur, Rechtsanwalt oder Sekretärin wird es dann vielleicht nicht mehr geben. Stattdessen wird ein Onlineprogramm oder ein Computer die Arbeit verrichten. Doch wohin dann mit diesen Menschen auf dem Arbeitsmarkt? Viele Experten glauben, dass es unumgänglich sein wird, sich eigenverantwortlich weiterzubilden oder in die Selbstständigkeit zu gehen. Doch nicht jeder ist für diesen eigenverantwortlichen Weg der Arbeit geschaffen. Sie gehen unter in der neuen Arbeitswelt. Mit der Industrie 4.0 droht also auch eine soziale Veränderung. Deshalb sind nicht nur die Arbeitnehmer gefragt, sondern auch die Politik und die Gewerkschaften. Einige Politiker werfen deshalb die Frage auf, wie sinnvoll ein Grundeinkommen wäre um wenigstens die schlimmsten Fälle von Existenzverlust durch die Digitalisierung aufzufangen. Welche Folgen die Industrie 4.0 haben könnte, aber auch welche Chancen sie bietet, erklärt Tipps vom Experten in dem Bericht "Industrie 4.0: Computer machen Angst vor der Zukunft".

Redaktion: Patricia Hansen

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