Essen & Trinken
Gesundheit & Wellness
Mode & Kosmetik
Familie & Kind
Einrichten & Wohnen
Haus & Garten
Geld & Investment
Mobilität & Reisen
Politik & Gesellschaft
Büro & Unternehmen
Einkaufen online & Versandhandel
Job & Karriere
Umwelt & Naturschutz
Energie & Technik
News
Service
News
kostenlos
abonnieren
Mediadaten
Login
für Kunden
Premium-Zugang
Kontakt
News
Info
Über
News
weitere
News
Nachhaltig Wirtschaften
Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
Forum
Diskutieren Sie mit!
Infrarotheizung Kosten und Wärmewirkung
(17.04.2019 11:18:08)
Demo in München am 06.10.2018
(25.09.2018 18:15:12)
Das freut mich
(14.06.2018 13:20:31)
Ostern: Eier aus artgerechter Haltung oder vegane Alternativen
(23.03.2018 12:01:30)
Infrarotheizung Fan
(14.11.2017 09:09:49)
HOME
|
Top-Nachrichten
|
Umwelt & Naturschutz
alle Nachrichten
Hier finden Sie laufend aktuelle
Nachrichten
aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort
Art
Alles
Artikel freie Autoren
Artikel Unternehmenszeitschrift
Artikel Verbandsorgan
Artikel Zeitung/Magazin
Artikelangebot
Diplomarbeit
Dissertation
Editorial
Filmclip
Interview
Kurzmeldung/Ankündigung
Pressemeldung Behörde
Pressemeldung Partei
Pressemeldung Unternehmen
Pressemeldung Verband/Verein
Produktinformationen
Reportage
Rezension
Satire/Humor
Stellenangebot
Studie
Wissenschaftlicher Beitrag
Diskutieren
plus
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit
ECO-News
, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.
ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
WEEE Return GmbH, D-12055 Berlin
Rubrik:
Umwelt & Naturschutz
Datum:
24.02.2017
Werden die Recyclingquoten mit Hilfe des Elektrogerätegesetzes erreicht?
Novellierung des ElektroG trat 2015 in Kraft
Im Oktober 2015 wurde die sogenannte
WEEE-Richtlinie 2012/19
der Europäischen Union in nationales Recht umgesetzt. Es handelt sich dabei um eine Novellierung der Richtlinie 2002/96/EG. Hinter diesen Zahlen und Abkürzungen verbirgt sich das
Elektro- und Elektronikgerätegesetz
(ElektroG), welches das Inverkehrbringen (Handel), die Rücknahme und das Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten regelt. Um die Wiederverwertungsquote weiter zu erhöhen, die umweltgerechte Entsorgung zu verbessern und die Ressourceneffizienz zu steigern, trat 2015 eine Novellierung des ElektroG in Kraft. Aktuell laufen wir Gefahr die vorgeschriebenen Quoten der EU zur Rücknahme und Wiederverwertung von Elektroschrott trotzdem nicht zu erreichen. Den wenigsten Verbrauchern ist bewusst, dass sie beim Verfehlen der Quoten eine hohe Mitschuld tragen.
Gesetzesänderung zur Erlangung der Wiederverwendungsquote bei Elektrogeräten
Gemäß den Richtlinien der Europäischen Union sollen Verwertungsquoten je Gerätekategorie von 75 bis 85 Prozent und Recyclingquoten von 55 bis 80 Prozent erzielt werden (Quelle:
Umweltbundesamt
). Dafür ist es notwendig, dass 45 Prozent des Durchschnittsgewichts aller Elektronikaltgeräte, die in den vergangenen 3 Jahren verkauft wurden, gesammelt werden. Ab 2019 wird sogar eine Quote von 65 Prozent gefordert. Um diese Vorgaben zu erreichen und die Möglichkeiten für den Endverbraucher zur Rückgabe zu erleichtern, wurden strenge Auflagen beim Elektrogerätegesetz beschlossen.
Ziele des ElektroG2 - Alle sind gefordert
2005 wurde in Deutschland erstmalig das
Verursacherprinzip
(PPP=Polluter-Pays-Principle) in Bezug auf die Elektronikschrottentsorgung eingeführt. Im Rahmen des ElektroG gelten als Hersteller nicht nur Produzenten von Elektrogeräten, sondern ebenso
Unternehmen, die Elektronikgeräte unter ihren Namen herstellen lassen und in Deutschland vertreiben.
Firmen, die Ware anderer Anbieter unter Ihrer Marke in Deutschland verkaufen. Alle Händler, die Elektro- und Elektronikgeräte nach Deutschland importieren und hier verkaufen.
'Distance Sellers' (Exporteure), die sowohl Hersteller als auch Händler sein können und Elektronikgeräte via Fernkommunikationstechnik (Internet, TV oder Telefon) an private Kunden innerhalb der EU verkaufen.
Neu ist, dass seit dem 24.10.2015 nicht nur Hersteller, sondern auch Händler in die Verantwortung genommen werden. Händler, die Elektronikgeräte auf einer Warenfläche von über 400 Quadratmetern (stationäre Händler) oder Lager bzw. Regalfläche (Onlinehändler) vertreiben, müssen Kleingeräte (nicht größer als 25 Zentimeter) kostenlos zurücknehmen. Bei größeren Geräten gilt das Prinzip 1:1: Ein Gerät muss nur dann zurückgenommen und entsorgt werden, wenn gleichzeitig ein gleichartiges Gerät erworben wird.
Viele Händler finden diese Regelungen ungerecht und überzogen, da sie einen hohen bürokratischen Aufwand bedeuten. Besonders Onlinehändler fühlen sich überfordert. Denn laut Gesetz muss die Rücknahme in zumutbarer Entfernung zum Endkunden erfolgen. Dies ist nur mit einem breitflächigen Rücknahmenetzwerk möglich, über welches
WEEE Return
verfügt. Das Aufschieben, sich mit dem Thema ElektroG weiter auseinander zu setzen, kann bald sehr teuer werden. Sollten Händler sich weigern, ein Rücknahmesystem einzuführen, droht Ihnen ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro ab Sommer 2017.
Auch wenn die Neuerungen negativ aufgenommen wurden und einen Mehraufwand für Händler bedeuten, leistet das ElektroG einen hohen umweltrelevanten Zweck.
Neben den Händlern sind auch die Verbraucher gefragt
Viele Verbraucher tendieren leider dazu, kaputte Elektrogeräte weiterhin im Hausmüll zu entsorgen und auf das Beste zu hoffen. Dies ist jedoch strengstens verboten und kann mit einem Bußgeld enden. Elektroschrott darf auch nicht mehr an Schrotthändler verkauft oder übergeben werden, sondern muss über den Handel, bzw. kommunale Sammelstellen entsorgt werden. Es sollte dabei jedoch darauf geachtet werden, dass persönliche Daten vor der Entsorgung von den elektronischen Geräten entfernt werden müssen. Wer sich immer noch unsicher ist, ob wirklich alle Daten entfernt wurden, kann sich dabei auch professionelle Unterstützung holen.
Damit Deutschland die angestrebten Verwertungs- und Recyclingquoten doch noch erreicht, müssen Händler und Verbraucher zusammenarbeiten. Händler müssen ihre Kunden ausreichend über die neuen Rückgabemöglichkeiten informieren. Verbraucher hingegen sind gefordert, sich von alten Elektronikgeräten zu trennen und somit die Sammel - und Wiederverwertungsquoten zu erhöhen.
Die
WEEE Return GmbH
ist der Full-Service-Partner für Recycling- und Entsorgungslösungen im Rahmen des Gesetzes über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (ElektroG2) sowie der europäischen WEEE Direktive. In dem Gemeinschaftsunternehmen ergänzen sich die Kompetenzen der Elektro-Geräte Recycling GmbH (EGR) und der REMONDIS Electrorecycling GmbH.
Diskussion
Login
Kontakt:
WEEE Return GmbH
Email:
Alexandra.Weiss@Weee-Return.de
Homepage:
http://www.Weee-Return.de
Druckausgabe
Aktuelle News
RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen
19.08.2025
Sauber sog i - jetzt wird um den Titel gekämpft!
Schafft "Müllbertshofen" es, den Pokal der Münchner Müllmeisterschaft - vom 13. bis 15. September 2025 - zu verteidigen?
Einstellung des ECO-Newsletters
Am 19. August wird der letzte ECO-Newsletter an die AbonnentInnen verschickt
18.08.2025
Kaum Platz für Busse:
Abfrage der Deutschen Umwelthilfe offenbart dringenden Nachholbedarf bei Busspuren in Großstädten
Moor-PV: Chance für Klimaschutz, Energiewende und Landwirtschaft
Orientierungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe veröffentlicht
17.08.2025
Reichling gegen neue Erdgas-Förderung
BUND Naturschutz organisiert große Kundgebung direkt am Bohrplatz.
15.08.2025
Deutsche Umwelthilfe zum UN-Abkommen gegen Plastikmüll:
"Rückschlag im Kampf gegen wachsende Müllberge"
Plastikkrise ungelöst: UN-Verhandlungen scheitern an Blockadehaltung einzelner Staaten
UN-Mitgliedstaaten können sich auf keinen Vertragstext gegen Plastikverschmutzung einigen
Bundesregierung muss zu Klima-Verfassungsbeschwerden Stellung nehmen
Klagen für ausreichenden Klimaschutz nehmen wichtige Hürde
Wasserampel als hilfreiche Orientierung bei der Wassernutzung
Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium den Leitfaden Wasserampel
ÖDP kritisiert Reiches Energie-Pläne
Naturschutzpartei: Nicht den gleichen Fehler von Peter Altmaier wiederholen, das kostet Arbeitsplätze und den Verlust von Spitztechnologie.
14.08.2025
Kostenpunkt PV-Anlage
Für wen rechnet sich die Investition wirklich?
Welt-Pferdetag am 20. August
Tierschutzbund fordert verbesserten Schutz von Pferden
Hitzewelle gefährdet Leben
Initiative "Grün in die Stadt" fordert: mehr Stadtgrün und die Umsetzung der 3-30-300-Regel
Messstationen melden deutschlandweit extrem hohe Ozonbelastung
Deutsche Umwelthilfe fordert Maßnahmen gegen Vorläuferstoffe aus Verkehr und industrieller Tierhaltung
Kenvue fördert Produkttransparenz: Adaption des EcoBeautyScore durch Neutrogena® in Deutschland
Mit der Einführung des neuen Ratings will Kenvue Menschen dabei unterstützen, nachhaltigere Gewohnheiten anzunehmen
Kein Skandal scheint groß genug: Es geht immer noch dreister
ÖDP kritisiert Rheinwasser-Umleitung in NRW-Braunkohlegruben: Gesundheitsgefahr durch PFAS.
13.08.2025
100-Tage-Bilanz der Merz-Regierung
Transparency Deutschland fordert Kurskorrektur
Hoyerswerda: Energiestruktur im Wandel
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Hoyerswerda als Energie-Kommune des Monats August 2025 aus.
ÖDP kritisiert "Rolle rückwärts beim Umweltschutz"
Bio-Bauer Billmann warnt: "Entbürokratisierung, aber nicht so!"
Flexible Energie fürs Haus: SunLit Solar macht erstmals E-Autos zur Stromquelle für steckerfertige Speichersysteme
Neue Vehicle-to-Load-to-Home-Funktion des SunLit EV3600 ermöglicht AC-seitige Beladung von Balkonkraftwerkspeichern über Elektrofahrzeuge