Essen & Trinken
Gesundheit & Wellness
Mode & Kosmetik
Familie & Kind
Einrichten & Wohnen
Haus & Garten
Geld & Investment
Mobilität & Reisen
Politik & Gesellschaft
Büro & Unternehmen
Einkaufen online & Versandhandel
Job & Karriere
Umwelt & Naturschutz
Energie & Technik
News
Service
News
kostenlos
abonnieren
Mediadaten
Login
für Kunden
Premium-Zugang
Kontakt
News
Info
Über
News
weitere
News
Nachhaltig Wirtschaften
Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
Forum
Diskutieren Sie mit!
Infrarotheizung Kosten und Wärmewirkung
(17.04.2019 11:18:08)
Demo in München am 06.10.2018
(25.09.2018 18:15:12)
Das freut mich
(14.06.2018 13:20:31)
Ostern: Eier aus artgerechter Haltung oder vegane Alternativen
(23.03.2018 12:01:30)
Infrarotheizung Fan
(14.11.2017 09:09:49)
HOME
|
Top-Nachrichten
|
Politik & Gesellschaft
alle Nachrichten
Hier finden Sie laufend aktuelle
Nachrichten
aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort
Art
Alles
Artikel freie Autoren
Artikel Unternehmenszeitschrift
Artikel Verbandsorgan
Artikel Zeitung/Magazin
Artikelangebot
Diplomarbeit
Dissertation
Editorial
Filmclip
Interview
Kurzmeldung/Ankündigung
Pressemeldung Behörde
Pressemeldung Partei
Pressemeldung Unternehmen
Pressemeldung Verband/Verein
Produktinformationen
Reportage
Rezension
Satire/Humor
Stellenangebot
Studie
Wissenschaftlicher Beitrag
Diskutieren
plus
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit
ECO-News
, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.
ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
projekt 21+ oekologisches und ethisches investment, D-80636 München
Rubrik:
Politik & Gesellschaft
Datum:
16.10.2015
Zahlenspielerei EEG-Umlage
Was könnte sinnvolle Politik für eine gerechte Energiewende erreichen?
Die EEG-Umlage steigt. Das liegt vor allem an den niedrigen Börsenpreisen für Strom und an den vielen befreiten Industrieunternehmen. Herr Gabriel hatte also Unrecht. Er hat die Kostendynamik der EEG-Umlage nicht durchbrochen, wie er immer wieder behauptet. Dabei hatte er alle Möglichkeiten in der Hand.
Zahlenspiele
Die EEG-Umlage wurde bekannt gegeben. Sie steigt wieder. Trotzdem titelt das BMWi, die "EEG-Umlage bleibt stabil". Angeblich sei die "Kostendynamik der vergangenen Jahre durchbrochen". Als hätte das BMWi unter Gabriel aktiv etwas Positives geleistet! Das ist leider, aller Hoffnungen zum Trotz, nicht geschehen. Immer noch besteht das sogenannte EEG-Paradoxon. Wieder sind die Strompreise an der Börse gesunken und lassen dadurch die Umlage und damit die Stromrechnungen steigen. Die Ausnahmeregelungen der Industrie nehmen weiter zu. In einem Strompreisquiz von energie neu denken finden sich einige witzige Zahlenspiele rund um diese politischen Fehlentscheidungen. Schauen Sie doch mal rein unter
www.energie-neu-denken.de/strompreis-quiz.html
.
Politische Fehlentscheidungen können meist verändert werden. Derzeit gehen etwa 2 Cent der Umlage auf großzügige Industrieprivilegien zurück. Der Börsenpreis macht rechnerisch rund 1,5 Cent aus. Was würde zum Beispiel passieren, wenn diese größten Preistreiber der Umlage verändert werden?
Was wäre wenn: die Industrie ihre Vorteile weitergibt
Große Industrieunternehmen profitieren von der Energiewende doppelt. Die meisten Unternehmen zahlen kaum Umlage und kaufen gleichzeitig ihren Strom extrem günstig ein. Von 2009 bis 2016 ist der durchschnittliche Börsenpreis - vor allem dank der erneuerbaren Energien - von 7,16 Cent auf 3,13 Cent (Preis laut Prognose 15.10.2015) um rund 4 Cent gefallen. Würden die privilegierten Unternehmen diesen Vorteil weitergeben, indem sie 4 Cent mehr zur Umlage beitragen, also im Schnitt 4,348 Cent, und sich beim privilegierten Kraftwerkseigenverbrauch wenigstens mit 40 Prozent an den Solidarkosten beteiligen (wie es die Photovoltaik und flexible BHKWs mittlerweile müssen), dann würde die Umlage auf 5,07 Cent sinken.
Was wäre wenn: die erneuerbaren Energien einen würdigen Preis bekämen
Erneuerbare Energien sind wertvoll. Viele Kunden wären bereit einen angemessenen Preis für echten Grünstrom zu bezahlen. Dafür kämpfen die ehrlichen Ökostromanbieter seit Jahren. Stattdessen wird der EEG-Strom an der regulären Börse verschachert. Wenn allerdings der Börsenpreis fällt, müssen die Stromkunden über die Umlage höhere Differenzkosten tragen. Außerdem ist der beliebte Grünstrom nach diesem Transfer wertloser sogenannter Graustrom. Das ist widersinnig. Stattdessen könnten die erneuerbaren Energien einen eigenen Marktplatz bekommen und wären nicht dem Preisverfall durch zu viel Braunkohle ausgesetzt. Würden sie wenigstens einen Erlös von 7 Cent pro kWh erwirtschaften, läge die Umlage sofort bei 4,95 Cent.
Das Weißbuch von Sigmar Gabriel versagt leider
Das Weißbuch des BMWi setzt leider weiter auf den bestehenden freien Markt, der die erneuerbaren Energien aufgrund des Preisverfalls diskreditiert und auch in Bezug auf den bestehenden Kraftwerkspark die falschen Anreize setzt. So steigt die Verstromung von Braunkohle und Gaskraftwerke gehen aus dem Markt. Klimapolitik spart das Weißbuch aus. Alte störende Kraftwerke bekommen Geld, damit sie still stehen. Die Bürgerenergiewende wird durch Ausschreibungen gestoppt und der Ausbau verteuert. Kurz gesagt: Das Weißbuch setzt sich stark für eine Verteuerung der Energiewende ein, weil es versucht die erneuerbaren Energien in den alten fossilen Markt zu pressen.
Wo muss Politik ansetzen?
Politische Maßnahmen müssen die Industrie mit ins Boot holen. Dadurch sinkt die Umlage und große Verbraucher hätten einen Anreiz ihre Lasten systemstabilisierend und kostensenkend zu verschieben. Ein angemessener CO2 Preis bevorzugt innovative, sparsame und flexible Kraftwerke. Dadurch bekommt die Energiewende eine höhere Klimarelevanz und die erneuerbaren Energien hätten die richtigen Partner im Markt. Die Strompreise an der Börse könnten moderat steigen und dadurch die Kosten der Endverbraucher senken. Und natürlich braucht ein neues System einen veränderten Markt! Im Grunde muss für eine gerechte Energiewende alles neu gedacht werden. Aber das traut sich das Weißbuch nicht. Das hat Sigmar Gabriel verpasst.
energie neu denken gUG
energie neu denken setzt sich für den bürgernahen Ausbau der Erneuerbaren Energien ein. Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft kämpft für eine volkswirtschaftlich sinnvolle, gerechte und sozial verträgliche Transformation des deutschen Strommarktes.
Dazu organisiert energie neu denken Informationsveranstaltungen, berät Umweltorganisationen und setzt Kampagnen für Erneuerbare Energien und gegen atomare und fossile Techniken um.
Für Fragen steht Ihnen Frau Trudel Meier-Staude (Tel. 089-35 65 33 44, Mail info@energie-neu-denken.de) von
www.energie-neu-denken.de
gerne zur Verfügung.
Diskussion
Login
Kontakt:
projekt 21+
Email:
info@projekt21plus.de
Homepage:
http://www.projekt21plus.de
Druckausgabe
Aktuelle News
RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen
19.08.2025
Sauber sog i - jetzt wird um den Titel gekämpft!
Schafft "Müllbertshofen" es, den Pokal der Münchner Müllmeisterschaft - vom 13. bis 15. September 2025 - zu verteidigen?
Einstellung des ECO-Newsletters
Am 19. August wird der letzte ECO-Newsletter an die AbonnentInnen verschickt
18.08.2025
Kaum Platz für Busse:
Abfrage der Deutschen Umwelthilfe offenbart dringenden Nachholbedarf bei Busspuren in Großstädten
Moor-PV: Chance für Klimaschutz, Energiewende und Landwirtschaft
Orientierungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe veröffentlicht
17.08.2025
Reichling gegen neue Erdgas-Förderung
BUND Naturschutz organisiert große Kundgebung direkt am Bohrplatz.
15.08.2025
Deutsche Umwelthilfe zum UN-Abkommen gegen Plastikmüll:
"Rückschlag im Kampf gegen wachsende Müllberge"
Plastikkrise ungelöst: UN-Verhandlungen scheitern an Blockadehaltung einzelner Staaten
UN-Mitgliedstaaten können sich auf keinen Vertragstext gegen Plastikverschmutzung einigen
Bundesregierung muss zu Klima-Verfassungsbeschwerden Stellung nehmen
Klagen für ausreichenden Klimaschutz nehmen wichtige Hürde
Wasserampel als hilfreiche Orientierung bei der Wassernutzung
Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium den Leitfaden Wasserampel
ÖDP kritisiert Reiches Energie-Pläne
Naturschutzpartei: Nicht den gleichen Fehler von Peter Altmaier wiederholen, das kostet Arbeitsplätze und den Verlust von Spitztechnologie.
14.08.2025
Kostenpunkt PV-Anlage
Für wen rechnet sich die Investition wirklich?
Welt-Pferdetag am 20. August
Tierschutzbund fordert verbesserten Schutz von Pferden
Hitzewelle gefährdet Leben
Initiative "Grün in die Stadt" fordert: mehr Stadtgrün und die Umsetzung der 3-30-300-Regel
Messstationen melden deutschlandweit extrem hohe Ozonbelastung
Deutsche Umwelthilfe fordert Maßnahmen gegen Vorläuferstoffe aus Verkehr und industrieller Tierhaltung
Kenvue fördert Produkttransparenz: Adaption des EcoBeautyScore durch Neutrogena® in Deutschland
Mit der Einführung des neuen Ratings will Kenvue Menschen dabei unterstützen, nachhaltigere Gewohnheiten anzunehmen
Kein Skandal scheint groß genug: Es geht immer noch dreister
ÖDP kritisiert Rheinwasser-Umleitung in NRW-Braunkohlegruben: Gesundheitsgefahr durch PFAS.
13.08.2025
100-Tage-Bilanz der Merz-Regierung
Transparency Deutschland fordert Kurskorrektur
Hoyerswerda: Energiestruktur im Wandel
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Hoyerswerda als Energie-Kommune des Monats August 2025 aus.
ÖDP kritisiert "Rolle rückwärts beim Umweltschutz"
Bio-Bauer Billmann warnt: "Entbürokratisierung, aber nicht so!"
Flexible Energie fürs Haus: SunLit Solar macht erstmals E-Autos zur Stromquelle für steckerfertige Speichersysteme
Neue Vehicle-to-Load-to-Home-Funktion des SunLit EV3600 ermöglicht AC-seitige Beladung von Balkonkraftwerkspeichern über Elektrofahrzeuge