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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  David gegen Goliath e.V., D-80331 München
Rubrik:Umwelt & Naturschutz    Datum: 27.04.2015
29 Jahre Tschernobyl - nichts dazu gelernt?
DaGG-Vorsitzender Bernhard Fricke zum 29. Tschernobyl-Jahrestag
Am 26. April jährte sich der Tschernobyl-Jahrestag, der Tag, an dem wir unsere atomare Unschuld durch die sog. "friedliche" Nutzung der Atomenergie verloren haben, zum 29. Mal. Die Atomkatastrophe ist bekanntlich der Ausgangspunkt für die Gründung von David gegen Goliath e.V. gewesen. Seitdem haben wir bis heute mit nicht versiegender Leidenschaftlichkeit die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen und ein umfassendes Verbot von Atomwaffen gefordert. Denn unsere Überzeugung ist aktuell wie je: Ein atomarer GAU wie in Tschernobyl oder in Fukushima kann sich jederzeit, auch bei uns, wiederholen. Es wäre das Ende dieser Zivilisation, denn es gibt keine medizinische Hilfe und eine Evakuierung von Millionen von Menschen in den nord- und süddeutschen Ballungsgebieten ist ausgeschlossen.

Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Tschernobyl bedeutet "bitteres Wasser"; dies führt uns in die Apokalypse des Johannes Off 8,10+11 ("Der dritte Engel blies seine Posaune. Da fiel ein großer Stern vom Himmel; er loderte wie eine Fackel und fiel auf ein Drittel der Flüsse und auf die Quellen.
Der Name des Sterns ist «Wermut». Ein Drittel des Wassers wurde bitter und viele Menschen starben durch das Wasser, weil es bitter geworden war."). Bitteres Wasser bedeutet vergiftetes Wasser. Drei Tage ohne sauberes Trinkwasser bedeutet unseren sicheren Tod.

Einen nachhaltigeren Hinweis aus der "geistigen Welt" können wir nicht erwarten. Es bleibt jedem von uns überlassen, welche Konsequenz er daraus zieht.
Jedenfalls soll keiner jemals wieder sagen, er hätte nichts gewusst.

Aber doch noch eine erfreuliche Mitteilung, die Mut machen kann, dass unsere Bemühungen doch nicht ganz vergeblich sind: am 31. Mai wird das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld abgeschaltet - 7 Monate früher, als eigentlich geplant.

Der Ausweg liegt auf der Hand: Die intelligente Nutzung des unerschöpflichen Potenzials der Sonne, wo es entscheidend um die Erfindung geeigneter Speichermedien geht, eine mit Sicherheit lösbare Frage, wenn dafür alle finanziellen Mittel, wie bei dem "Manhattan-Projekt", zur Verfügung gestellt werden. Außerdem natürlich die Ausschöpfung aller Energiesparmöglichkeiten.


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