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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Michael Thalhammer, A-2500 Baden
Rubrik:Mobilität & Reisen    Datum: 13.06.2014
Elektrofahrräder sind zunehmend beliebt und frei von Lärm und anderen Emissionen. Dieses Pedelec soll, auch wegen seines solaren Schutzdaches, dazu anregen, das Auto öfter in der Garage zu lassen
Es ist daran gedacht, ein völlig neues fahrRAD zu kreieren, welches Allwetter- und Umwelt-Eigenschaften hat und günstig herzustellen ist.
Der Rahmen besteht aus zwei T-förmig zueinander verbundenen U-Profilen. Diese sind in Verbindung zu beiden Rädern und bilden die Einheit von Fahrer, Sattel und Rückenlehne, den Akkus, dem Flugdach und einem großen Gepäckskorb (samt Zuladung). Je eine starke Zug- und Spannfeder fangen die Stöße aus den Fahrbahn-Unebenheiten ab. Diese Stahlfedern sind außerdem auf die jeweiligen Fahrlasten hin einstellbar.

Die neuartige Bereifung aus Hartgummi benötigt weder den üblichen Felgenwulst-Draht, noch Gewebeeinlagen, weder Schlauch oder Ventile, noch inneren Luft-Überdruck. Die Reifen federn einzig durch ihr spezielles Querschnittsprofil ab. Zudem bietet die schmale Abrollwulst (mit seitlichen Hilfswulsten, die nur im Kurveneinsatz greifen) minimalen Rollwiderstand. Auch Aufpumpen und "Patschen"-Picken entfallen bei diesem Modell.

Ein waagrechtes und windschlüpfriges Wetterschutz-Dach schützt nicht nur vor Sonne und Regen, sondern liefert mittels einer photovoltaischen Folie auf der Rahmenbespannung auch Antriebsenergie. Der am Dach erzeugte Strom wird in einen Solar-Akku, welcher im U-Profil des Fahrrahmens integriert ist, eingespeist. Diese PV-Folie am Dach (1,1 m²) liefert auch bei diffusem Wetter ausreichend Energie für eine mittellange Fahrstrecke. Das 60 cm breite und 180 cm lange Alurahmen-Solardach wird von einer Federstahl-V-Stange getragen und ist nach beiden Seiten bis zu 45° schwenkbar. Bei Regen läßt es sich um ca. 60 cm nach vorne schieben, und so schützt es auch die Beine vor Nässe. Ein Rückspiegel ist am Dach vorne platziert. Die vier Dachecken bergen auch die Blinklichter der Abbiege-Anzeige. Die Akku-gespeisten Lichter sollten, wegen der Gefahren in der heutigen Verkehrsdichte, durch ein Bremslicht ergänzt werden. Für längere Fahrten setzt man im U-Rahmen einen zweiten - am Netz geladenen - Akku ein.

Die Kombination von einem Hinterrad mit E-Nabenmotor und einem Vorderrad mit Direkt-Tretkurbel gestattet dem Fahrer einen Sowohl-als-auch-Antrieb. Das Vorderrad birgt einen Nabenschaltung-Innengang. Die Tretkurbel könnte mit variabel einstellbaren Schenkellängen gefertigt sein. Die übliche schmutzig-ölige Kraftübertragungskette und ein anfälliger Außengang erübrigen sich bei diesem auch für Touren tauglichen fahrRAD. Sportlichen Radfahrern könnte dieses Modell auch ohne E-Antrieb gefallen. Mit den gut ausgewogenen Basiselementen bleibt es selbst in freihändiger Fahrt in laufruhiger Spurtreue.

Zum Aufsitzen klappt man für bequemes Einsteigen eine am Sattel gelenkig montierte Stangenlenkung nach unten, zieht sie sodann hoch, bis sie einrastet. Die Stange trägt auch den Doppel-Seilzug-Bremshebel (für verbesserte Bremsleistung), Licht- und Blinker-Schalter, einen Knauf, an dem man die Motorkraft regelt und den Akkuladestand abliest, sowie das Vorderlicht und die Glocke. Die waagrecht zu drehende "Soft-Lenkung" steuert - bei diesem Modell und seiner frontnahen Sitzposition - das Hinterrad. Das ermöglicht das ungestörte Treten am vorderen Rad. Freilich ist auch ein traditioneller T-Lenker denkbar.

Der Sattel bildet sich aus zwei Gesäßbackenschalen, welche auf einer Achse gelagert sind. Diese vollziehen die Tretbewegungen des Fahrers in gegengleichem Wippen mit. Optional sollte an der über die Schulter breiten und steifen Schalenlehne ein Sicherheitsgurt wie beim Auto lieferbar sein. Bei diesem fahrRAD mit leichter Liegeposition kann dies die Sicherheit der Lenker wesentlich erhöhen.

Der Bereich hinter der schrägen Rückenlehne bietet viel Platz für Gepäck, eventuell auch für einen Kindersitz. Dieser Stauraum lässt sich mittels eines gewölbten Deckels vor Regen schützen, und dieser soll dann auch zu verschließen sein.

Das fahrRAD hat je Rad einen U-Klappständer. Dadurch gewinnt das Pedelec einen senkrechten, windfesten und extra breiten Stand. Die Schlösser von Klappständer, E-Bedienung, Akku, Stauraum und vom abnehmbaren Solardach sind mit nur einem Schlüssel zu sperren - optional mit einem Handsenderschloss - zentral verriegelbar.

Umweltfreundlicher Nebeneffekt am neu erdachten fahrRAD: es gibt keine Speichen mehr. Also müssen zur Altstoffverwertung die Alufelgen nicht mehr von einzelnen Drahtspeichen getrennt werden.

Dieses fahrRAD kann eventuell auch als Transportrad konzipiert und erzeugt werden. Es könnte einen anfangs bescheidenen Beitrag zur Klimaberuhigung und ressourcenschonenden Mobilität darstellen.

Der Urheber nimmt das Recht in Anspruch, diese technischen Neuerungen patentfrei als open-source zu veröffentlichen.
Für Feedback, Kritik und technische Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: > thalhammerm@yahoo.de. In www.tubewaysolar.at finden sich weitere Öko-Innovationen.
Michael Thalhammer: Baden bei Wien, 09. 09.2013 - aktualisiert am 13.06.2014

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