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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  CERES - Certification of Environmental Standards GmbH, D-91230 Happurg
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 11.02.2013
Einladung zur Pressekonferenz: "Who will stop the equivalence nonsense for organic imports? / Wer stoppt den Gleichwertigkeits-Unsinn bei Bioimporten?"
BioFach Nürnberg 2013: Mittwoch, 13. Februar 2013, 15:00 - 16:00 Uhr, Raum Stockholm (NCC Ost, 2. Ebene)
Nicht nur Bananen aus Ecuador und Kaffee aus Äthiopien kommen als Bioprodukte bei uns in den Lebensmittelhandel. Die Palette von importierten Produkten reicht von A wie Ananas bis Z wie Zwiebeln, die Herkunftsländer von Albanien bis Zimbabwe. Die geographische Herkunft ist bei vielen Produkten nur bedingt erkennbar. Importierte Bioprodukte können sowohl das deutsche Bio-Siegel tragen, als auch das EU-Bio-Logo.

Welchen Standards entsprechen diese Produkte? In der Vergangenheit war diese Frage leicht zu beantworten: Jedes Lebensmittel, das mit einem Hinweis auf den ökologischen Landbau auf den Markt kam, musste die EU-Verordnung zum ökologischen Landbau erfüllen - unabhängig von seiner Herkunft. Nun hat sich im Rahmen der Neuformulierung dieses Regelwerks seit 2007, weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, eine entscheidende Änderung eingeschlichen: Bioprodukte aus Drittländern brauchen nicht mehr der EU-Verordnung zu entsprechen, sondern nur noch "gleichwertigen Standards". Wer aber formuliert diese Standards, und wer entscheidet, ob sie "gleichwertig" sind? Es gibt jetzt schon Dutzende solcher als gleichwertig anerkannter Standards, und diese Vielfalt wird in Zukunft noch zunehmen. Weder die Standards selbst noch das Verfahren zur Bewertung der Gleichwertigkeit sind trans¬parent und schlüssig. Diese Situation wird die Glaubwürdigkeit von Bioprodukten zunehmend untergraben.

Die CERES GmbH ist eine von der Deutschen Akkreditierungsstelle anerkannte und von der EU-Kommission zugelassene Zertifizierungsstelle für Bioprodukte, die in insgesamt ca. 60 Ländern tätig ist. Sie berichtet aus erster Hand über die Problematik. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, in der Diskussion kann zwischen Deutsch und Englisch gewechselt werden. Eingeladen sind neben der Presse auch alle anderen Interessenten.

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