Essen & Trinken
Gesundheit & Wellness
Mode & Kosmetik
Familie & Kind
Einrichten & Wohnen
Haus & Garten
Geld & Investment
Mobilität & Reisen
Politik & Gesellschaft
Büro & Unternehmen
Einkaufen online & Versandhandel
Job & Karriere
Umwelt & Naturschutz
Energie & Technik
News
Service
News
kostenlos
abonnieren
Mediadaten
Login
für Kunden
Premium-Zugang
Kontakt
News
Info
Über
News
weitere
News
Nachhaltig Wirtschaften
Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
Forum
Diskutieren Sie mit!
Infrarotheizung Kosten und Wärmewirkung
(17.04.2019 11:18:08)
Demo in München am 06.10.2018
(25.09.2018 18:15:12)
Das freut mich
(14.06.2018 13:20:31)
Ostern: Eier aus artgerechter Haltung oder vegane Alternativen
(23.03.2018 12:01:30)
Infrarotheizung Fan
(14.11.2017 09:09:49)
HOME
|
Top-Nachrichten
|
Politik & Gesellschaft
alle Nachrichten
Hier finden Sie laufend aktuelle
Nachrichten
aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort
Art
Alles
Artikel freie Autoren
Artikel Unternehmenszeitschrift
Artikel Verbandsorgan
Artikel Zeitung/Magazin
Artikelangebot
Diplomarbeit
Dissertation
Editorial
Filmclip
Interview
Kurzmeldung/Ankündigung
Pressemeldung Behörde
Pressemeldung Partei
Pressemeldung Unternehmen
Pressemeldung Verband/Verein
Produktinformationen
Reportage
Rezension
Satire/Humor
Stellenangebot
Studie
Wissenschaftlicher Beitrag
Diskutieren
plus
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit
ECO-News
, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.
ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
Dr. Franz Alt Journalist, D-76530 Baden-Baden
Rubrik:
Politik & Gesellschaft
Datum:
14.05.2012
Der Einfluss der Erneuerbaren Energien auf Wahlen wird immer größer
Wer gegen Erneuerbare Energien auftritt muss fürchten Wahlen zu verlieren.
In Baden-Württemberg hat Schwarz-Gelb wegen einer Pro-Atompolitik die Macht verloren und nun hat die Union in Nord-Rhein-Westfalen (NRW) auch auf Grund einer Anti-Solarpolitik eine historische Wahlschlappe hinnehmen müssen.
Selbstverständlich spielen neben der Energiepolitik auch andere Politikfelder eine ebenso zentrale Rolle. Aber es fällt auf, dass Energiepolitik in den letzten Jahren eine immer größere Rolle für das Wahlverhalten spielt. Vielen Menschen ist schon wegen der 380.000 Beschäftigten in der Branche der Erneuerbaren Energien die Energiepolitik der Parteien besonders wichtig.
So war es im letzten Jahr in Baden Württemberg. Nach dem Beschluss der Verlängerung der Atomkraftwerke, was ja gleichbedeutend mit dem Ausbremsen der Erneuerbaren Energien war, verlor die schwarz-gelbe Atomregierung unter Mappus die Macht an die Grünen. Erstmals wurde mit Winfried Kretschmann ein grüner Ministerpräsident gewählt, der klar gegen Atom und für die Erneuerbaren Energien eintrat.
Auch in Schleswig-Holstein verlor Schwarz-Gelb die Macht. So wie es sich jetzt abzeichnet, wird die Schleswig-Holstein-Ampel an die Regierung kommen. Auch in Schleswig-Holstein spielte die Politik für die Erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle. Alle drei Parteien der Schleswig-Holstein-Ampel traten offensiv für Erneuerbaren Energien ein. Übrigens auch die Union; doch ihr nahm man das nicht ab, weil im Bund die Union z.B. mit der Solargesetznovelle und der Blockade gegen die EU-Effizienzrichtlinie das Gegenteil macht.
Aber die Wahl in NRW schoss den Vogel ab. Eigentlich trat mit Umweltminister Röttgen sogar ein angeblicher Unterstützer und Freund der Erneuerbaren Energien für die Union an, die angebliche Speerspitze Merkels für die Energiewende. Vergessen schien im Wahlkampf, dass es gerade Röttgen war, der im Bundestag die Laufzeitverlängerung der AKW als notwendig und sinnvoll verteidigte - oder hatten viele Wählerinnen und Wähler dies doch nicht vergessen und schon deshalb die Doppelzüngigkeit Röttgens abgestraft?
Gerade Röttgen, der in seinen Reden so leidenschaftlich und vehement für die Erneuerbaren Energien eintrat, traf das Wählervotum hart. Offensichtlich haben viele Menschen erkannt, dass hinter der Fassade der schönen Reden Röttgen´s doch die alte Unterstützung der Atom- und Kohlekonzerne wirksam ist. Wie anders ist es zu erklären, dass er zusammen mit FDP-Chef Rösler im Kabinett eine Novelle zum Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) vorgelegte, die so verheerend schlecht war, dass ihm schon die schwarz-gelbe Bundestagmehrheit wesentliche Punkte daran korrigierte.
Doch die so korrigierte Version war immer noch so schlecht, dass ihm nun mit Unterstützung von unionsregierten Ländern eine Zweidrittelmehrheit im Bundesrat zwei Tage vor der Wahl seine EEG-Novelle um die Ohren haute und den Vermittlungsausschuss anrief. Es dürfte ein einmaliger Vorgang sein, dass direkt vor einer solch wichtigen Wahl so viele Ministerpräsidenten der CDU den eigenen Minister vorführten, gerade wegen seiner katastrophalen Anti-Solarpolitik.
Es ist gut, dass einige Unionsministerpräsidenten sich für die deutsche Solarwirtschaft und gegen den eigenen Umweltminister gestellt haben. Die CSU in Bayern, im Solarbundesland Nummer eins, hatte dies bezeichnender Weise nicht gemacht.
Das Ergebnis in NRW zeigt zweierlei auf: Mit einer Politik gegen Erneuerbare Energien kann man keine Wahlen mehr in Deutschland gewinnen. Und mindestens gleich wichtig ist: Das so genannte "Greenwashing", also schöne Reden für Erneuerbare Energien aber mit gleichzeitigem politischem Handeln dagegen, wird von einem großem Teil der Bevölkerung erkannt und schonungslos aufgedeckt.
Dies ist umso bedeutsamer, da ja immer noch ein beachtlicher Teil der Medienlandschaft Unterstützung für das "Greenwashing" liefert, wie der Dauerbeschuss in vielen Medien gegen Erneuerbare Energien als angeblicher Kostentreiber der Energiewende aufzeigt.
Viele Wählerinnen und Wähler sind eben nicht der polemischen Rhetorik von Röttgen auf den Leim gegangen: Minister Röttgen hätte den Erneuerbaren Energien zum Durchbruch verholfen und Rot-Grün habe auf der ganzen Linie versagt. Oftmals hatte Minister Röttgen im Bundestag ähnlich argumentiert, ohne darauf einzugehen, dass er zwar gegen die Einführung des EEG im Jahre 2000 und auch noch 2004 gestimmt habe, andererseits aber er persönlich die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke (AKW) und eine verheerende EEG-Novelle gegen die Solarwirtschaft zu verantworten habe. Dies haben ihm die Wählerinnen und Wähler in NRW nicht durchgehen lassen.
Wenn Frau Merkel nun die Konsequenzen zöge, müsste sie endlich von der rein rhetorischen Politik für Erneuerbare Energien hin zu konkreten Unterstützungen pro Erneuerbare Energien und Energieeinsparung kommen.
Wenn sie weiterhin die FDP, ihren CDU-Wirtschaftflügel und die Unions-Fraktionsspitze, sowie die CSU gegen die Erneuerbaren Energien und gegen Energieeffizienz agitieren lässt, wird sie bei der kommenden Bundestagswahl die gleiche Erfahrung wie Norbert Röttgen in NRW machen können und eine Wahlschlappe erleiden.
Ob sie das aber schafft, sei bezweifelt, denn immer noch holt sie sich als ihre wichtigsten Berater die alten Atom- und Kohlekonzerne ins Kanzleramt.
Quelle:
Hans-Josef Fell MdB 2012
, Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen
Diskussion
Um in diesem Forum diskutieren zu können, benötigen Sie eine Zugangsberechtigung...
zur Anmeldung
BesitzerInnen einer gültigen
ECO-Card
oder
Member-Card
können gleich losdiskutieren.
User-ID:
Password:
Kontakt:
Dr. Franz Alt
Email:
franzalt@sonnenseite.com
Homepage:
http://www.sonnenseite.com
Druckausgabe
Aktuelle News
RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen
19.08.2025
Sauber sog i - jetzt wird um den Titel gekämpft!
Schafft "Müllbertshofen" es, den Pokal der Münchner Müllmeisterschaft - vom 13. bis 15. September 2025 - zu verteidigen?
Einstellung des ECO-Newsletters
Am 19. August wird der letzte ECO-Newsletter an die AbonnentInnen verschickt
18.08.2025
Kaum Platz für Busse:
Abfrage der Deutschen Umwelthilfe offenbart dringenden Nachholbedarf bei Busspuren in Großstädten
Moor-PV: Chance für Klimaschutz, Energiewende und Landwirtschaft
Orientierungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe veröffentlicht
17.08.2025
Reichling gegen neue Erdgas-Förderung
BUND Naturschutz organisiert große Kundgebung direkt am Bohrplatz.
15.08.2025
Deutsche Umwelthilfe zum UN-Abkommen gegen Plastikmüll:
"Rückschlag im Kampf gegen wachsende Müllberge"
Plastikkrise ungelöst: UN-Verhandlungen scheitern an Blockadehaltung einzelner Staaten
UN-Mitgliedstaaten können sich auf keinen Vertragstext gegen Plastikverschmutzung einigen
Bundesregierung muss zu Klima-Verfassungsbeschwerden Stellung nehmen
Klagen für ausreichenden Klimaschutz nehmen wichtige Hürde
Wasserampel als hilfreiche Orientierung bei der Wassernutzung
Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium den Leitfaden Wasserampel
ÖDP kritisiert Reiches Energie-Pläne
Naturschutzpartei: Nicht den gleichen Fehler von Peter Altmaier wiederholen, das kostet Arbeitsplätze und den Verlust von Spitztechnologie.
14.08.2025
Kostenpunkt PV-Anlage
Für wen rechnet sich die Investition wirklich?
Welt-Pferdetag am 20. August
Tierschutzbund fordert verbesserten Schutz von Pferden
Hitzewelle gefährdet Leben
Initiative "Grün in die Stadt" fordert: mehr Stadtgrün und die Umsetzung der 3-30-300-Regel
Messstationen melden deutschlandweit extrem hohe Ozonbelastung
Deutsche Umwelthilfe fordert Maßnahmen gegen Vorläuferstoffe aus Verkehr und industrieller Tierhaltung
Kenvue fördert Produkttransparenz: Adaption des EcoBeautyScore durch Neutrogena® in Deutschland
Mit der Einführung des neuen Ratings will Kenvue Menschen dabei unterstützen, nachhaltigere Gewohnheiten anzunehmen
Kein Skandal scheint groß genug: Es geht immer noch dreister
ÖDP kritisiert Rheinwasser-Umleitung in NRW-Braunkohlegruben: Gesundheitsgefahr durch PFAS.
13.08.2025
100-Tage-Bilanz der Merz-Regierung
Transparency Deutschland fordert Kurskorrektur
Hoyerswerda: Energiestruktur im Wandel
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Hoyerswerda als Energie-Kommune des Monats August 2025 aus.
ÖDP kritisiert "Rolle rückwärts beim Umweltschutz"
Bio-Bauer Billmann warnt: "Entbürokratisierung, aber nicht so!"
Flexible Energie fürs Haus: SunLit Solar macht erstmals E-Autos zur Stromquelle für steckerfertige Speichersysteme
Neue Vehicle-to-Load-to-Home-Funktion des SunLit EV3600 ermöglicht AC-seitige Beladung von Balkonkraftwerkspeichern über Elektrofahrzeuge