Essen & Trinken
Gesundheit & Wellness
Mode & Kosmetik
Familie & Kind
Einrichten & Wohnen
Haus & Garten
Geld & Investment
Mobilität & Reisen
Politik & Gesellschaft
Büro & Unternehmen
Einkaufen online & Versandhandel
Job & Karriere
Umwelt & Naturschutz
Energie & Technik
News
Service
News
kostenlos
abonnieren
Mediadaten
Login
für Kunden
Premium-Zugang
Kontakt
News
Info
Über
News
weitere
News
Nachhaltig Wirtschaften
Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
Forum
Diskutieren Sie mit!
Infrarotheizung Kosten und Wärmewirkung
(17.04.2019 11:18:08)
Demo in München am 06.10.2018
(25.09.2018 18:15:12)
Das freut mich
(14.06.2018 13:20:31)
Ostern: Eier aus artgerechter Haltung oder vegane Alternativen
(23.03.2018 12:01:30)
Infrarotheizung Fan
(14.11.2017 09:09:49)
HOME
|
Top-Nachrichten
|
Umwelt & Naturschutz
alle Nachrichten
Hier finden Sie laufend aktuelle
Nachrichten
aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort
Art
Alles
Artikel freie Autoren
Artikel Unternehmenszeitschrift
Artikel Verbandsorgan
Artikel Zeitung/Magazin
Artikelangebot
Diplomarbeit
Dissertation
Editorial
Filmclip
Interview
Kurzmeldung/Ankündigung
Pressemeldung Behörde
Pressemeldung Partei
Pressemeldung Unternehmen
Pressemeldung Verband/Verein
Produktinformationen
Reportage
Rezension
Satire/Humor
Stellenangebot
Studie
Wissenschaftlicher Beitrag
Diskutieren
plus
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit
ECO-News
, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.
ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
Grüne Liga Berlin e.V., D-10405 Berlin
Rubrik:
Umwelt & Naturschutz
Datum:
05.07.2007
Sotschi 2014 - Teuer erkaufte Katastrophe für den Kaukasus
GRÜNE LIGA prangert folgenschwere Entscheidung des IOC an
Mit Unverständnis und Kritik hat die GRÜNE LIGA auf die Wahl Sotschis als Austragungsort für die Olympischen Winterspiele 2014 reagiert. "Mit der Entscheidung Russland den Zuschlag zu geben und die Olympiade 2014 in Sotschi am Schwarzen Meer auszutragen, führt das Internationale Olympische Komitee seine eigenen - in Turin 2006 bekräftigten - Grundsätze ad absurdum: Natur- und Umweltschutzaspekte bei der Auswahl der Austragungsorte zu berücksichtigen. Es scheint so, als hätte sich das Sprichwort: 'Der Teufel sch... immer auf den größten Haufen' mal wieder bewahrheitet", so Annette Baumann, Leiterin der Bundeskontaktstelle Internationale Arbeit.
Im Fall Sotschi sollen alle olympischen Objekte in den wertvollen, teilweise unberührten Naturlandschaften des Westkaukasus errichtet werden. Das Weltnaturerbe "Westkaukasus" ist das einzige Beispiel einer großräumigen, weitestgehend unbeeinflusst gebliebenen Hochgebirgslandschaft Europas und Westasiens und gehört zu den 25 weltweit bedeutendsten Naturräumen und am meisten gefährdetsten ökologischen Regionen der Welt (Hotspots).
Das Welterbegebiet steht seit über hundert Jahren unter strengem Naturschutz und repräsentiert fast alle Ökosystemtypen des Großen Kaukasus. Hier können sich Tier- und Pflanzenwelt völlig ungestört entwickeln. Auf der 3.000 km² großen unzerschnittenen Fläche leben 74 Säugetier- und 246 Vogelarten. Von den Tier- als auch von den über 3000 Pflanzenarten gehören viele zu den endemischen Arten des Kaukasus oder sogar des Westkaukasus bzw. sind Tertiärrelikte. Außerdem ist das Weltnaturerbegebiet das letzte Rückzugsgebiet für bedrohte Großsäugerarten (Wisente u.a.) mit ausreichender Größe, um reproduktionsfähige Populationen zu erhalten.
Sieben Objekte sind direkt im Nationalpark Sotschi geplant, drei davon (die Bobbahn, das Olympische Dorf, die Biathlonanlagen) sogar in der schmalen Pufferzone des Staatlichen Kaukasischen Biosphärenschutzgebietes, dem seit 1999 als Weltnaturerbe anerkanntem Totalreservat. Alle anderen Objekte sollen in einem noch weitgehend natürlichen Tal mit für Russland einzigartig erhaltenen Sumpfgebieten angesiedelt werden, welches u.a. als wichtiges Rastgebiet für Zugvögel dient.
Die für Olympia geplanten Bauten und insbesondere ihre spätere Weiternutzung führen zu einer Degradierung und weitgehenden Zerstörung bisher natürlicher Ökosysteme und erhöhen zudem den Nutzungsdruck auf das angrenzende Weltnaturerbegebiet.
Eine Katastrophe ist die Entscheidung nicht nur hinsichtlich der Gefahr für Natur- und Umweltschutz. Einmal mehr werden demokratische Entscheidungsprozesse ausgehebelt werden müssen, um alle Bauvorhaben wie geplant durchzuführen. Schon jetzt wird auf Teile der Bevölkerung von Sotschi als auch betroffener Bergdörfer erheblicher Druck ausgeübt, um ihre Grundstücke und Wohnhäuser den Bedürfnissen der Olympiaplanung unterzuordnen. Ein Zitat des Leiters des russischen Olympischen Komitees (September 2006) ist wahrscheinlich ausreichend, um diese Haltung zu
demonstrieren: "Wenn bestimmte Leute beginnen, mit der Verfassung zu wedeln und zu schreien, dass man nichts abholzen darf, dann wird es einfacher sein, die Verfassung umzuschreiben".
Es bleibt zu befürchten, dass sich der Slogan, der russischen Olympiagegner "Sotschi gewinnt - die Menschen verlieren" bewahrheiten wird.
Die GRÜNE LIGA, die sich seit vielen Jahren in der Region engagiert, kann die Art und Weise der Planung in höchst sensiblen Hochgebirgsökosystemen nicht akzeptieren und unterstützt den Protest der russischen Umweltschutzorganisationen. Diktatorische und umweltzerstörerische Entscheidungsprozesse sollten nicht durch den
(einstmals) fortschrittlichen Olympischen Gedanken unterstützt werden.
Fotos aus dem Westkaukasus sind ab 18. Juli im Rahmen einer Ausstellung in der Landesgeschäftsstelle der GRÜNEN LIGA Berlin in der Prenzlauer Allee 230 in Berlin - Prenzlauer Berg zu besichtigen.
--
Karen Thormeyer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
GRÜNE LIGA Berlin e.V.
Prenzlauer Allee 230
10405 Berlin
Telefon:+49 30 44339149
Fax:+49 30 44339133
karen.thormeyer@grueneliga.de
www.grueneliga-berlin.de
Diskussion
Login
Kontakt:
Grüne Liga Berlin e.V.
Email:
karen.thormeyer@grueneliga.de
Homepage:
http://www.grueneliga-berlin.de
Druckausgabe
Aktuelle News
RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen
19.08.2025
Sauber sog i - jetzt wird um den Titel gekämpft!
Schafft "Müllbertshofen" es, den Pokal der Münchner Müllmeisterschaft - vom 13. bis 15. September 2025 - zu verteidigen?
Einstellung des ECO-Newsletters
Am 19. August wird der letzte ECO-Newsletter an die AbonnentInnen verschickt
18.08.2025
Kaum Platz für Busse:
Abfrage der Deutschen Umwelthilfe offenbart dringenden Nachholbedarf bei Busspuren in Großstädten
Moor-PV: Chance für Klimaschutz, Energiewende und Landwirtschaft
Orientierungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe veröffentlicht
17.08.2025
Reichling gegen neue Erdgas-Förderung
BUND Naturschutz organisiert große Kundgebung direkt am Bohrplatz.
15.08.2025
Deutsche Umwelthilfe zum UN-Abkommen gegen Plastikmüll:
"Rückschlag im Kampf gegen wachsende Müllberge"
Plastikkrise ungelöst: UN-Verhandlungen scheitern an Blockadehaltung einzelner Staaten
UN-Mitgliedstaaten können sich auf keinen Vertragstext gegen Plastikverschmutzung einigen
Bundesregierung muss zu Klima-Verfassungsbeschwerden Stellung nehmen
Klagen für ausreichenden Klimaschutz nehmen wichtige Hürde
Wasserampel als hilfreiche Orientierung bei der Wassernutzung
Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium den Leitfaden Wasserampel
ÖDP kritisiert Reiches Energie-Pläne
Naturschutzpartei: Nicht den gleichen Fehler von Peter Altmaier wiederholen, das kostet Arbeitsplätze und den Verlust von Spitztechnologie.
14.08.2025
Kostenpunkt PV-Anlage
Für wen rechnet sich die Investition wirklich?
Welt-Pferdetag am 20. August
Tierschutzbund fordert verbesserten Schutz von Pferden
Hitzewelle gefährdet Leben
Initiative "Grün in die Stadt" fordert: mehr Stadtgrün und die Umsetzung der 3-30-300-Regel
Messstationen melden deutschlandweit extrem hohe Ozonbelastung
Deutsche Umwelthilfe fordert Maßnahmen gegen Vorläuferstoffe aus Verkehr und industrieller Tierhaltung
Kenvue fördert Produkttransparenz: Adaption des EcoBeautyScore durch Neutrogena® in Deutschland
Mit der Einführung des neuen Ratings will Kenvue Menschen dabei unterstützen, nachhaltigere Gewohnheiten anzunehmen
Kein Skandal scheint groß genug: Es geht immer noch dreister
ÖDP kritisiert Rheinwasser-Umleitung in NRW-Braunkohlegruben: Gesundheitsgefahr durch PFAS.
13.08.2025
100-Tage-Bilanz der Merz-Regierung
Transparency Deutschland fordert Kurskorrektur
Hoyerswerda: Energiestruktur im Wandel
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Hoyerswerda als Energie-Kommune des Monats August 2025 aus.
ÖDP kritisiert "Rolle rückwärts beim Umweltschutz"
Bio-Bauer Billmann warnt: "Entbürokratisierung, aber nicht so!"
Flexible Energie fürs Haus: SunLit Solar macht erstmals E-Autos zur Stromquelle für steckerfertige Speichersysteme
Neue Vehicle-to-Load-to-Home-Funktion des SunLit EV3600 ermöglicht AC-seitige Beladung von Balkonkraftwerkspeichern über Elektrofahrzeuge