Die biologische Vielfalt der Wälder wird aber von Faktoren bedroht, deren Ursprung auch außerhalb des Waldes liegt. Die Stiftung Wald in Not betrachtet es seit ihrer Gründung als eine ihrer vordringlichen Aufgaben, sich für die Reduzierung dieser Gefährdungen einzusetzen. Notwendig ist eine weitere Verminderung des Eintrags von Luftschadstoffen in unsere Waldökosysteme, ebenso ist die Emission von klimaschädlichen Stoffen in die Atmosphäre zu mindern. Auch ein Klimawandel gefährdet die biologische Vielfalt und die ökologische Stabilität des Waldes. Dies gilt ebenso für den Verlust und die Zerschneidung von Waldflächen. Regional zu hohe Schalenwildbestände verhindern durch Verbiss eine natürliche Verjüngung vieler Laubbaumarten und damit die Entwicklung ökologisch stabiler Mischwälder. Besonders gefährdet sind Bäume, die in unseren Wäldern nicht häufig vorkommen, wie beispielsweise Speierling, Elsbeere, Schwarzpappel, Ulme oder Eibe. Nach Auffassung der Stiftung Wald in Not sind dringend weitere wirksame Maßnahmen zur Verminderung der Luftverschmutzung, zum Schutz des Klimas und zur Erreichung waldverträglicher Schalenwildbestände notwendig. Über die besondere Bedeutung der seltenen Baumarten für die biologische Vielfalt informiert die Stiftung Wald in Not in ihrer Broschüre "Seltene Bäume in unseren Wäldern - Erkennen, erhalten, nutzen!". Sie ist erhältlich bei der Geschäftsstelle der Stiftung Wald in Not, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn. Bei Bestellungen bitte 0,85 € in Briefmarken als Rückporto beilegen. Weitere Informationen auch unter www.wald-in-not.de.
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