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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  ZINNOBER & TACHELES für Öffentlichkeit und Ereignis Walburga I. M. Kopp, D-80639 München
Rubrik:Familie & Kind    Datum: 17.09.2007
Ausbildung zum/zur Elternberater/in "Frühe Kindheit"
berufsbegleitende interdisziplinäre Zusatzausbildung in München - Start am 05.10.2007
Am 05.10.2007 beginnt die berufsbegleitende interdisziplinäre Zusatzausbildung für Hebammen, Erzieher/innen, für Fachkräfte aus medizinischen, pädagogischen, therapeutischen und pflegerischen Berufen sowie für erfahrene Eltern.

Der Grundkurs wird an 11 Wochenenden absolviert.
Jeweils von Freitag 16.30 bis Samstag 20.00 Uhr.
Anschließend Praktikum und Zertifikatsarbeit.

Dauer:
Block 1 bis 3: Oktober 2007 bis Juni 2008
Block 4 (Praktikum und Abschluss): bis April 2009

Die Ausbildungsblöcke 1 bis 3 können nur als Ganzes belegt werden. Block 4 (Praktikum und Zertifikat) ist nicht verpflichtend.

Kursleitung:
Christiane Kutik, Coach für Erziehungsfragen und Buchautorin u.a. des Standardwerkes "Entscheidende Kinderjahre von 0 bis 7".

Maximale Teilnehmerzahl: 40
Einige wenige Plätze sind noch frei.
Kurzentschlossene wenden sich bitte an die nachstehende Kontaktanschrift.

Kursort:
München, Stadtmitte im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

Dozentinnen und Dozenten:
  • Ria Blom (Utrecht)
    Kinderkrankenschwester für Kleinkinder von 0 bis 4
  • Dr. med. Barbara Brandl (München), Ärztin für Allgemeinmedizin in eigener Praxis
  • Barbara Brunnenkant (Mannheim), Familien- und Erziehungsberaterin, Leitung der Freizeitschschule Mannheim
  • Claus Claussen (Hofheim), Diplompädagoge, Geschichten- und Märchenerzähler
  • Dagmar Jessen (München), Eurythmistin
  • Dr. Edwin Hübner (Frankfurt), Mathematiker, Physiker, Waldorflehrer, IPSUM-Mitarbeiter
  • Eva Kleber (Nürtingen), Beraterin, Sozialtherapeutin, Leitung der Akademie für Sozial- und Familienkultur Vaihingen/Enz
  • Birgit Krohmer (Freiburg), Erzieherin, Waldorflehrerin für Eurythmie und Heileurythmie, Dozentin für Kleinkindpädagogik
  • Dr. Petra Kühne (Bad Vilbel), Ernährungswissenschaftlerin, Leiterin des Arbeitskreises für Ernährungsforschung, Dozentin
  • Christiane Kutik (München)Buchautorin, Coach für Erziehungsfragen und Leiterin des IPSUM-Instituts, München
  • Serge Mantier (Strasbourg), Sprachkünstler und Sprachtherapeut, IPSUM-Mitarbeiter
  • Monika Mayr-Häcker (Stuttgart), Sängerin und Gesangspädagogin
  • Dr. Rainer Patzlaff (Stuttgart), Gründer des IPSUM-Instituts Stuttgart, Medienforscher, Waldorfpädagoge
  • Ineke van der Duyn Schouten (Stuttgart), Redakteurin und Publizistin
  • Hermann Seiberth (Berlin), Organisationsberater, Konfliktmanagement, Leitung der Akademie für Sozial- und Familienkultur Vahingen/Enz
  • Georg Soldner (München), Kinderarzt in freier Praxis
  • Ursi Soldner (München), Krankenschwester mit Pflegeweiterbildung an der Ita Wegmann Klinik in Arlesheim, Schweiz
  • Annette Thomas (Heiligenmoschel), Diplom-Kunstherapeutin, Pädagogin
  • Bernhard Ulrich (Saarbrücken), Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in freier Praxis
  • Ingrid Weidenfeld (Stuttgart), Musikpädagogin, Schülerin von Wilma EllersiekWozu Elternberater-Ausbildung?
    Das Ausmaß der Entwicklungsdefizite, die Ärzte und Erzieher heute bei Kindern schon in jüngsten Jahren feststellen, wird immer bedrückender.
    Selbst fundamentale Fähigkeiten wie die Beherrschung von Tast-, Bewegungs- und Gleichgewichtssinn sind nicht mehr selbstverständlich, die motorische Entwicklung bleibt zurück, Sprachentwicklungsstörungen verbreiten sich, Schlafstörungen, extreme Fettsucht und viele andere Krankheitsdispositionen nehmen rapide zu. In der Schule werden vor allem Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivität zum Problem, dem verzweifelte Eltern mit Ritalin zu Leibe rücken, einem schweren Psychopharmakon.

    Zu den vielfältigen Ursachen dieser alarmierenden Entwicklung, die in der Literatur bereits als "Erziehungskatastrophe" bezeichnet wird, zählen die Fachleute unter anderem soziale Kälte, Bewegungsmangel, ungenügende Spielmöglichkeiten, das Fehlen einer entwicklungsfördernden Umgebung, Reizüberflutung und nicht zuletzt den ausufernden Medienkonsum. Das alles sind Faktoren, für die nicht genetische Defekte verantwortlich zu machen sind, sondern wir selbst. Die Kinder spiegeln mit ihren Problemen die Situation wider, die wir ihnen zumuten. Ihre "Defizite" sind die Defizite der Gesellschaft.

    Statt aber ein Umdenken zu veranlassen und die natürliche Sinnesentwicklung zu fördern, soziale Wärme, Spiel, Bewegung und Eigenaktivität, setzen Bildungspolitiker auf den Computer als Pädagogisches Wundermittel und fordern seinen Einsatz schon im Kindergarten.

    IPSUM hat sich demgegenüber zum Ziel gesetzt, sowohl durch wissenschaftliche Forschungsarbeit wie auch durch Schulungsangebote und Öffentlichkeitsarbeit auf eine Erziehungspraxis hinzuwirken, die Ernst macht mit der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass sich das volle Spektrum seelischer und geistiger Fähigkeiten nur auf der Grundlage einer umfassenden, hochdifferenzierten Ausbildung der Sinne und des Bewegungsorganismus entfalten kann.

    Um das zu realisieren, brauchen vor allem die Eltern Hilfe und Orientierung. Dazu möchte IPSUM einen Beitrag leisten, indem es Berater/innen ausbildet, die sich in der Zusammenarbeit von Medizin und Pädagogik, Erziehern und Therapeuten, Wissenschaftlern und Praktikern um eine fundierte Erziehungspraxis bemühen, die den wirklichen Bedürfnissen des kleinen Kindes gerecht wird.

    Sie richtet sich nicht technikfeindlich gegen Medien, sondern versucht die Entwicklungsbedingungen zu schaffen, unter denen Kinder heute gesund aufwachsen und das volle Maß ihrer menschlichen Fähigkeiten erreichen können.

    Info/Anmeldung:
    IPSUM-Institut München
    Christiane Kutik
    Buschingstr. 17
    81677 München
    T 089-927 296 76
    F 089-589 777 85
    Email: muenchen@ipsum-institut.de

    Kontaktdaten für Pressevertreter/innen:
    ZINNOBER & TACHELES
    für Öffentlichkeit und Ereignis
    Walburga I. M. Kopp
    T 089-179 53 847
    Email: walburga.kopp@eckdaten.de

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