Essen & Trinken
Gesundheit & Wellness
Mode & Kosmetik
Familie & Kind
Einrichten & Wohnen
Haus & Garten
Geld & Investment
Mobilität & Reisen
Politik & Gesellschaft
Büro & Unternehmen
Einkaufen online & Versandhandel
Job & Karriere
Umwelt & Naturschutz
Energie & Technik
News
Service
News
kostenlos
abonnieren
Mediadaten
Login
für Kunden
Premium-Zugang
Kontakt
News
Info
Über
News
weitere
News
Nachhaltig Wirtschaften
Haftungsausschluss
Impressum
Datenschutzerklärung
Forum
Diskutieren Sie mit!
Infrarotheizung Kosten und Wärmewirkung
(17.04.2019 11:18:08)
Demo in München am 06.10.2018
(25.09.2018 18:15:12)
Das freut mich
(14.06.2018 13:20:31)
Ostern: Eier aus artgerechter Haltung oder vegane Alternativen
(23.03.2018 12:01:30)
Infrarotheizung Fan
(14.11.2017 09:09:49)
HOME
|
Top-Nachrichten
|
Energie & Technik
alle Nachrichten
Hier finden Sie laufend aktuelle
Nachrichten
aus dem Themenbereich Ökologie.
Stichwort
Art
Alles
Artikel freie Autoren
Artikel Unternehmenszeitschrift
Artikel Verbandsorgan
Artikel Zeitung/Magazin
Artikelangebot
Diplomarbeit
Dissertation
Editorial
Filmclip
Interview
Kurzmeldung/Ankündigung
Pressemeldung Behörde
Pressemeldung Partei
Pressemeldung Unternehmen
Pressemeldung Verband/Verein
Produktinformationen
Reportage
Rezension
Satire/Humor
Stellenangebot
Studie
Wissenschaftlicher Beitrag
Diskutieren
plus
Wenn Sie Meldungen zu einem bestimmten Thema suchen, steht Ihnen die Navigation links zur Verfügung. - Mit
ECO-News
, dem Presseverteiler der ECO-World sind Sie immer auf dem Laufenden.
ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:
Öko-Institut Institut für angewandte Ökologie e.V., D-79038 Freiburg
Rubrik:
Energie & Technik
Datum:
03.06.2005
Die Kerntechnik bleibt ein Risiko
Öko-Institut lehnt Comeback der Atomkraft ab / Jahrestagung in Freiburg über Energiepolitik der Zukunft
Während Teile der Stromwirtschaft und der Politik bereits von einem Comeback der Atomkraft träumen, von Laufzeitverlängerungen der Reaktoren sowie einem Ausstieg aus dem Atomausstieg sprechen, hält das Öko-Institut diese Ideen für den falschen Weg. Das führende Umweltforschungsinstitut veranstaltet am heutigen Freitag, 3. Juni, seine Jahrestagung in Freiburg. Dort diskutieren die WissenschaftlerInnen aus den drei Instituts-Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin mit Referenten und rund 150 Teilnehmern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über die "Energiepolitik der Zukunft - und das nukleare Erbe".
Auch das Argument, der Klimaschutz sei nur durch Kernenergie zu erreichen, lehnen die Öko-Instituts-Wissenschaftler ab. "Kernkraftwerke eignen sich nicht als globale Klimaschützer. Eine solche Strategie käme dem Motto gleich, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben", sagt Veit Bürger, Energieexperte am Öko-Institut. Stattdessen setzt das Institut auf eine Energiepolitik, die aus der Kernenergie aussteigt und zudem mittel- bis langfristig auf die fossilen Brennstoffe verzichtet.
Risiko Kernenergie
Die Mehrheit der Bevölkerung sieht in der Entsorgung und insbesondere in der Endlagerung der radioaktiven Abfälle das vordringlichste Problem der Kerntechnik. "Die viel größeren Risiken liegen aber im Betrieb der Anlagen", sagt Michael Sailer, stellvertretender Geschäftsführer und langjähriger Nuklearexperte am Öko-Institut. Daran ändern auch neue Reaktorkonzepte wie der so genannte EPR (European Pressurized Water Reactor) nichts, denn diese sind nach Einschätzung des Öko-Instituts genauso wenig kernschmelzsicher wie bisherige Reaktoren.
Ein weiterer Risikofaktor ist das zunehmende Alter der Anlagen, das es schwer macht, diese auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu halten. Wer also über längere Laufzeiten von Reaktoren nachdenkt, muss damit rechnen, dass sich die Risiken verstärken. Nicht zu vergessen der "Faktor Mensch", der eben auch Fehler macht. Hinzu kommt die ständige Gefahr des Missbrauchs von kerntechnischem Material und Know-how für militärische oder terroristische Zwecke.
Nachhaltige Energie- und Klimaschutzpolitik
Mit dem Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls ist ein erster und wichtiger Schritt für den globalen Klimaschutz gemacht. Langfristig müssen die Industrienationen jedoch ihren Ausstoß an Treibhausgasen weitaus stärker verringern als sie es in Kyoto vereinbart haben. "Um die globale Erwärmung auf einen Wert unter zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Zeiten zu begrenzen, müssen die Treibhausgasemissionen bis 2050 weltweit um etwa die Hälfte zurückgehen", sagt Veit Bürger. Da insbesondere die Entwicklungsländer zunächst steigende Emissionen aufweisen werden, müssen die Industrienationen ihren Ausstoß in den nächsten 50 Jahren um rund 80 Prozent vermindern (bezogen auf das Ausgangsjahr 1990).
Deutschland sollte in der EU weiterhin eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz einnehmen und sich für ambitionierte europäische Reduktionsziele einsetzen. "Dabei darf es aber nicht bleiben", sagt Veit Bürger. "Die internationale Klimaschutzgemeinschaft muss verhindern, dass sich die Entwicklungsländer bei der Entwicklung ihrer Strom-, Wärme und Verkehrssektoren überhaupt erst in eine Abhängigkeit von fossilen Energien begeben."
Eine langfristige Klimaschutzstrategie ist auch für Deutschland unerlässlich.
Dazu gehören:
eine Fortschreibung des Emissionshandels derart, dass die richtigen ökonomischen Signale für zukünftige Investitionen im Kraftwerkspark gesetzt werden, eine Strategie zur Erhöhung der Energieeffizienz, insbesondere verstärkte Anstrengungen zur Erschließung der Energie-Einsparpotenziale im Gebäudebestand,
der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energiequellen auch im Bereich der Wärmeerzeugung, die Eindämmung der Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich.
Nebeneffekte einer klimaschutzorientierten Energiepolitik reichen von positiven Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt über eine sinkende Abhängigkeit vom Öl bis hin zur regionalen Wertschöpfung und internationalen Wettbewerbsfähigkeit neuer, zukunftsfähiger Industrien.
Der Ausstieg aus der Atomenergie bietet nach Meinung des Öko-Instituts die Chance, in alternative Formen der Energieerzeugung einzusteigen. Es gilt, mit einer Energieeffizienz-Strategie und den erneuerbaren Energien ein innovatives, nachhaltiges Stromsystem aufzubauen.
Weitere Informationen über die heutige Jahrestagung finden Sie unter:
www.oeko.de
und
www.oeko.de/jahrestagung.htm
.
Bereits während der Veranstaltung stellt das Öko-Institut weitere aktuelle Materialien und Fotos von der Tagung online zur Verfügung.
Aktuelle Publikation des Öko-Instituts zum Thema:
Broschüre "Risiko Kernenergie - Es gibt Alternativen!"
In der Broschüre werden Gefahren der Kernenergie dargestellt und die heute schon realisierbaren Alternativen aufgezeigt. Kostenlose Bestellung der Broschüre im Öko-Institut, Romy Klupsch, r.klupsch@oeko.de, Telefon 0761/452 95-24 (vormittags). Unter
www.oeko.de/dokumente/kernenergie.pdf
kann eine pdf-Version der Broschüre heruntergeladen werden.
Ansprechpartner:
Michael Sailer, stellvertretender Geschäftsführer und Koordinator im Bereich Nukleartechnik & Anlagensicherheit, Öko-Institut, Telefon 06151/81 91-20, m.sailer@oeko.de
Veit Bürger, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Energie & Klimaschutz, Öko-Institut, Telefon 0761/452 95-59, v.buerger@oeko.de
Für die Interview-Vermittlung während der Jahrestagung:
Christiane Rathmann, Pressesprecherin im Öko-Institut, Mobil 0160/5 33 33 55
Diskussion
Login
Kontakt:
Öko-Institut
Email:
c.rathmann@oeko.de
Homepage:
http://www.oeko.de
Druckausgabe
Aktuelle News
RSS-Feed einrichten
Keine Meldung mehr verpassen
19.08.2025
Sauber sog i - jetzt wird um den Titel gekämpft!
Schafft "Müllbertshofen" es, den Pokal der Münchner Müllmeisterschaft - vom 13. bis 15. September 2025 - zu verteidigen?
Einstellung des ECO-Newsletters
Am 19. August wird der letzte ECO-Newsletter an die AbonnentInnen verschickt
18.08.2025
Kaum Platz für Busse:
Abfrage der Deutschen Umwelthilfe offenbart dringenden Nachholbedarf bei Busspuren in Großstädten
Moor-PV: Chance für Klimaschutz, Energiewende und Landwirtschaft
Orientierungshilfe für landwirtschaftliche Betriebe veröffentlicht
17.08.2025
Reichling gegen neue Erdgas-Förderung
BUND Naturschutz organisiert große Kundgebung direkt am Bohrplatz.
15.08.2025
Deutsche Umwelthilfe zum UN-Abkommen gegen Plastikmüll:
"Rückschlag im Kampf gegen wachsende Müllberge"
Plastikkrise ungelöst: UN-Verhandlungen scheitern an Blockadehaltung einzelner Staaten
UN-Mitgliedstaaten können sich auf keinen Vertragstext gegen Plastikverschmutzung einigen
Bundesregierung muss zu Klima-Verfassungsbeschwerden Stellung nehmen
Klagen für ausreichenden Klimaschutz nehmen wichtige Hürde
Wasserampel als hilfreiche Orientierung bei der Wassernutzung
Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht das Hessische Landwirtschafts- und Umweltministerium den Leitfaden Wasserampel
ÖDP kritisiert Reiches Energie-Pläne
Naturschutzpartei: Nicht den gleichen Fehler von Peter Altmaier wiederholen, das kostet Arbeitsplätze und den Verlust von Spitztechnologie.
14.08.2025
Kostenpunkt PV-Anlage
Für wen rechnet sich die Investition wirklich?
Welt-Pferdetag am 20. August
Tierschutzbund fordert verbesserten Schutz von Pferden
Hitzewelle gefährdet Leben
Initiative "Grün in die Stadt" fordert: mehr Stadtgrün und die Umsetzung der 3-30-300-Regel
Messstationen melden deutschlandweit extrem hohe Ozonbelastung
Deutsche Umwelthilfe fordert Maßnahmen gegen Vorläuferstoffe aus Verkehr und industrieller Tierhaltung
Kenvue fördert Produkttransparenz: Adaption des EcoBeautyScore durch Neutrogena® in Deutschland
Mit der Einführung des neuen Ratings will Kenvue Menschen dabei unterstützen, nachhaltigere Gewohnheiten anzunehmen
Kein Skandal scheint groß genug: Es geht immer noch dreister
ÖDP kritisiert Rheinwasser-Umleitung in NRW-Braunkohlegruben: Gesundheitsgefahr durch PFAS.
13.08.2025
100-Tage-Bilanz der Merz-Regierung
Transparency Deutschland fordert Kurskorrektur
Hoyerswerda: Energiestruktur im Wandel
Die Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) zeichnet die Stadt Hoyerswerda als Energie-Kommune des Monats August 2025 aus.
ÖDP kritisiert "Rolle rückwärts beim Umweltschutz"
Bio-Bauer Billmann warnt: "Entbürokratisierung, aber nicht so!"
Flexible Energie fürs Haus: SunLit Solar macht erstmals E-Autos zur Stromquelle für steckerfertige Speichersysteme
Neue Vehicle-to-Load-to-Home-Funktion des SunLit EV3600 ermöglicht AC-seitige Beladung von Balkonkraftwerkspeichern über Elektrofahrzeuge