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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  Transfair e.V., D-50937 Köln
Rubrik:Essen & Trinken    Datum: 26.04.2005
Fair geht vor
33 Prozent Steigerung für TransFair
Bonn 26. April 2005: Im heiß umkämpften Lebensmittelhandel konnten im vergangenen Jahr Absätze mit TransFair-Produkten von 6.500 Tonnen erzielt werden. Dies bedeutet eine Steigerung um 33 Prozent. "Die Produzentenorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika erhielten durch den bewussten Einkauf der Verbraucherinnen und Verbraucher Fairtrade-Prämien von 1,2 Millionen Euro," sagte Norbert Dreßen (Misereor), Vorstandsvorsitzender von TransFair. Damit können sie in soziale Projekte und die Umstellung auf ökologischen Anbau investieren.

Stärkste Steigerung seit Beginn
Über die neun Produktgruppen hinweg wurde ein Umsatz von 57,5 Millionen Euro erzielt, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erfreulich ist vor allem die Entwicklung bei den Fairtrade-Bananen, die ebenso wie die Fußbälle neu auf dem Markt kamen; Kaffee, Kakao, Schokolade und Bonbons fanden vermehrt Käufer. "Noch nie hatten wir solche Zuwächse, selbst der Kaffeeabsatz konnte um sechs Prozent gesteigert werden. Qualität und Idee scheinen die Verbraucher zu überzeugen," betonte Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair. Die intensive Zusammenarbeit mit Partnerfirmen, Handelsketten und der Gastronomie machten den Erfolg möglich. Die Nachfrage nach weiteren Produkten steigt: Die Einführung von weiteren Früchten und Weinen in Bioqualität wird vorbereitet.

Eine Million Menschen profitieren vom Fairen Handel
Produkte mit dem Fairtrade-Siegel kommen mittlerweile aus 48 Ländern des Südens, darunter erstmalig Südafrika, Pakistan und Burkina Faso. Die Konsumenten hier leisten mit ihrem bewussten Einkauf konkrete Entwicklungshilfe für die beteiligten Bauern, Pflücker und ihre Familien.

Marktdaten
Das TransFair-Siegel kennen schon 42 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher. 45 Prozent der Produkte stammen aus ökologischem Anbau. In unabhängigen Tests wurde im Jahr 2004 immer wieder die hohe Qualität bestätigt. Sie sind in 22.000 Supermärkten, Naturkostläden und Weltläden erhältlich. Jährlich kaufen schon drei Millionen Menschen Fairtrade-Produkte ein.


RUGMARK: Erfolgreicher Kampf gegen illegale Kinderarbeit
Trotz der Krise im internationalen Teppichhandel wurden Teppiche im Wert von über 13,5 Millionen Euro nach Deutschland importiert. Dies ist ein Absatzplus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am 2. Mai feiert die Initiative ihren 10. Geburtstag.


Kampagnen für den Fairen Handel
Die verstärkten Marketing- und Informationsaktivitäten wurden durch die finanzielle Unterstützung vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), über deren Durchführungs-organisation Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie der NRW Stiftung für Umwelt und Entwicklung ermöglicht.

Modern, anspruchsvoll und dynamisch informiert "fair feels good." über den Fairen Handel. In vielen öffentlichkeitswirksamen Aktionen mit prominenter Unterstützung setzt die Kampagne neue Impulse für den Fairen Handel.

Die Vorbereitungen zur jährlichen Aktionswoche laufen auf Hochtouren. Unter dem Motto "Köstlichkeiten aus aller Welt finden vom 19.-25.09. anlässlich der Fairen Woche 2005 mehrere hundert Aktionen in Supermärkten, Kantinen und Weltläden statt.

Hintergrund:
TransFair handelt als unabhängige Siegelinitiative nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Siegel für fair gehandelte Produkte. TransFair e.V. wird von 38 Organisationen wie Misereor, Evangelischer Entwicklungsdienst (EED), UNICEF, BUND und der Verbraucher Initiative getragen. TransFair Deutschland ist Mitglied bei

"Fairtrade Labelling Organizations International" (FLO) mit Sitz in Bonn, in der die weltweit 20 nationalen Siegelinitiativen zusammengeschlossen sind. FLO ist weltweit der größte Sozialzertifizierer.

RUGMARK, die Initiative gegen illegale Kinderarbeit in der Teppichindustrie, wird seit 1999 von TransFair e.V. betreut. Die Initiative wird von Brot für die Welt, Misereor, UNICEF und terre des hommes unterstützt.


Bettina von Reden
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
TransFair e.V./RUGMARK
Remigiusstr. 21
50937 Köln
Tel.: 0221-942040-35
Fax: 0221-942040-40
www.transfair.org
www.rugmark.de

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