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 ECO-News - die grüne Presseagentur
Presse-Stelle:  neuform Vereinigung Deutscher Reformhäuser eG, D-61440 Oberursel
Rubrik:Gesundheit & Wellness    Datum: 23.03.2005
Vitalität aus der Körpermitte: Ernährungstipps für einen gesunden Darm
Darm und Verdauung gelten oft als "Tabu-Thema". Dabei ist es lohnend, sich mit dem wichtigen Organ etwas mehr zu beschäftigen. Sein reibungsloses Funktionieren beeinflusst nicht nur das momentane Wohlbefinden, sondern auch die Vitalität des gesamten Organismus. Mit der richtigen Ernährung und regelmäßiger Bewegung lässt sich bereits viel für das zentrale Körperorgan tun. Auch das Risiko für die Entstehung von Darmkrebs kann durch einen gesunden Lebensstil vermindert werden.

Wunderwerk Darm
Der Darm hat die Aufgabe, die aufgenommene Nahrung zu zerlegen, aufzunehmen und nicht Verwertbares auszuscheiden - das wissen die meisten. Doch das ist noch lange nicht alles: Das bis zu acht Meter lange Organ produziert das Muntermacher-Hormon Serotonin und beherbergt rund 80 Prozent des gesamten Immunsystems.
Wir treffen sogar viele Entscheidungen "aus dem Bauch heraus". Zahlreiche Nervenstränge, die Empfindungen und Intuitionen an das Gehirn weitergeben, sind im Darm lokalisiert. Neuere Untersuchungen sprechen dafür, dass das so genannte "Bauchgehirn" nicht unwesentlich an Entscheidungsprozessen beteiligt ist. Das große Organ in der Körpermitte ist ein Allround-Talent, das die Gesundheit und das Wohlbefinden stark beeinflusst.

Mit richtiger Ernährung vorbeugen
Es ist nicht allein die Ernährung, die Darmprobleme und Erkrankungen beeinflusst. Die Erbanlagen, ein hoher Alkoholkonsum, Übergewicht, Stress und Bewegungsmangel sind weitere Faktoren, die Krankheiten wie den Darmkrebs begünstigen können. Dennoch gilt: Die richtige Ernährung unterstützt einen gesunden Darm, stärkt die Abwehrkräfte und hilft dem Körper bei der Bekämpfung von Krebs.

Darauf kommt es beim Essen an...

Ballaststoffe - Vollkorn kontra Weißmehl
Die Faserstoffe aus Pflanzenkost haben gleich mehrere Vorteile für den Darm: Sie erhöhen durch ihr Quellvermögen das Stuhlvolumen. Das sorgt für eine schnellere Transitzeit, verhindert Verstopfung und einen zu langen Kontakt von krebserregenden Stoffen mit der Darmwand. Die nützlichen Helfer stecken vor allem in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Trockenfrüchten sowie Obst und Gemüse. Ballaststoffpakete sind Flohsamen, Leinsamen und Kleie. Wichtig: Immer genügend dazu trinken.

Viel Frisches - am besten bunt gemischt
Obst und Gemüse sind wahre Vitaminwunder und liefern jede Menge Mineralstoffe. Zudem enthalten sie reichlich sekundäre Pflanzenstoffe, die direkt vor der Entstehung von Krebszellen schützen können. Als besonders günstig gelten Kohlarten, Tomaten, Zwiebeln, Sojabohnen, Beeren und Zitrusfrüchte. Aber auch die anderen Obst- und Gemüsesorten wirken positiv. Optimal sind fünf Portionen am Tag. Zwei davon lassen sich durch direkt gepresste Säfte ersetzen.

Fette und Öle - auf Qualität achten
Für eine darmgesunde Ernährung sind kalt gepresste Pflanzenöle und Margarinen aus nicht gehärteten Fetten richtig. Sie liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und sind fast frei von Trans-Fettsäuren. Ein Blick auf das Etikett ist daher lohnend. Besonders wertvoll für eine krebsvorbeugende Ernährung sind zudem die Omega-3-Fettsäuren. Sie stecken in fettem Seefisch aber auch in Lein-, Rapskern- und Walnussöl und speziellen Omega-3-Lebensmitteln (z.B. Margarine aus dem Reformhaus).

Tofu statt Steak
Ein hoher Fleischverzehr (vor allem rotes Fleisch) erhöht nachweislich das Darmkrebsrisiko. Warum nicht öfter mal einen fleisch- und wurstfreien Tag einlegen? Die Auswahl an vegetarischen Brotaufstrichen sowie Alternativen für Bratwurst, Frikadellen und Co. ist groß. Im Reformhaus gibt es rund um die vegetarische Ernährung viele Tipps und leckere Rezepte zum Nachkochen.

Milchprodukte - gesäuert ist besser
Milchsaure Lebensmittel wir Naturjoghurt, Kefir und saure Molke sind ganz besondere Schmankerl für den Darm. In diesen Lebensmitteln tummeln sich hilfreiche Milchsäurebakterien, die auch der Darmflora gute Dienste leisten. Auch verschiedene Nahrungsergänzungen mit den gesundheitsfördernden Keimen wirken sich günstig auf die Darmgesundheit aus.

Ein heißer Tipp: Grüntee
Das anregende Kultgetränk enthält wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die krebsschützend wirken. Das Reformhaus bietet eine große Auswahl verschiedener Sorten in Bio-Qualität.

Müsli - eine ideale Kombination
Ob für einen gesunden Start in den Tag oder als schnell zubereitete Mahlzeit im Büro - Müsli ist für einen gesunden Darm genau das Richtige. Vollwertige Flocken liefern Ballaststoffe, frisches Obst Vitamine und Mineralstoffe, Nüsse und Trockenfrüchte gesunde Fette und weitere Ballaststoffe. Naturjoghurt oder Kefir stärken die Darmflora. Zusätzlich lässt sich der gesunde Snack einfach mit Leinsamen, Kleie oder speziellen Nahrungsergänzungen zur Darmpflege aufpeppen.

Ungünstig sind...

Rotes Fleisch
Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass rotes Fleisch (z.B. vom Schwein, Rind oder Lamm), die Entstehung von Darmkrebs fördern. Wer nicht vollständig auf Fleisch verzichten möchte, sollte Fisch und Geflügel bevorzugen.

Alkohol
Ein übermäßiger Alkoholgenuss begünstigt die Entstehung von Krebs. Gesunden Genuss bieten als Alternative z.B. hochwertige Fruchtsäfte oder Wellnessgetränke aus dem Reformhaus.

Aflatoxine
Die Abbauprodukte von Schimmelpilzen sind stark kanzerogen. Verschimmeltes daher immer konsequent wegwerfen. Besonders gefährdet sind Getreide, Nüsse und Trockenfrüchte. Die Produkte mit dem neuform-Zeichen aus dem Reformhaus werden streng auf Schimmelpilzgifte kontrolliert.

Angebranntes
Starkes Anbraten, Grillen und Räuchern von Lebensmitteln bringt oft den gewünschten Geschmack, aber auch krebsfördernde Stoffe ins Essen. Tipp: Speisen grundsätzlich bei niedriger oder mittlerer Temperatur zubereiten. Beim Grillen darauf achten, dass kein Fett in die Glut tropft.
Wohlfühl-Tipps für einen gesunden Darm
Um dem Darm gezielt etwas Gutes zu tun, gibt es neben einer vollwertigen Ernährung viele Produkte, die sich einfach in den Alltag integrieren lassen.

Molke und Milchzucker
Milchzucker dient den nützlichen Darmbewohnern als "Futter". Die entstehende Milchsäure sorgt für ein gutes Darmmilieu. Der wertvolle Bestandteil der Kuhmilch steckt vor allem in Sauermolke und lässt sich als Pulver einfach ins Müsli oder in Getränke einrühren. Konzentrierte Milchsäure liefert zudem das Darmpflegeprodukt Molkur (Reformhaus)

Pre- und Probiotische Drinks
Prebiotische Drinks mit den Ballaststoffen Inulin oder Oligofructose unterstützen die kleinen Helfer im Darm und sorgen für einen natürlichen Sättigungseffekt. Der Darmflora-Aktiv-Drink liefert neben der prebiotischen Oligofructose die wertvollen Darmbakterien gleich mit. Ebenso sind verschiedene Molke- oder Sojadrinks aus dem Reformhaus mit probiotischen Bakterien angereichert.

Prebiotische Müslis
Ideal für Müslifreaks sind Müslis, die mit prebiotischen Ballaststoffen angereichert sind. In die Müslis mit dem neuform-Zeichen kommen nur vollwertige Flocken hinein, die zusätzlich die Verdauung ankurbeln.

Spezialhefen und Enzyme
Kapseln mit lebensaktiver Spezialhefe und L(+)-Milchsäurebakterien garantieren eine hohe Anzahl lebender Zellen. Kautabletten mit Inulin, Artischockenextrakt sowie Enzymen aus Ananas und Kiwi beeinflussen die gesamte Verdauung positiv.

Natürliche Verdauungshelfer
Um einen trägen Darm wieder in Schwung zu bringen, gibt es im Reformhaus sanfte und schonende Alternativen: Leinsamen umhüllt mit Milchzucker und Pflaumen- und Feigenextrakt, Flohsamen, Haferkleie, Weizenkleie mit Apfelpektin, Trockenpflaumen und Trocken-pflaumensaft, Manna-Feigen-Sirup, Früchtewürfel sowie Frischkost-Sauerkraut und Sauerkrautsaft.


Darmkrebsmonat März 2005

In Deutschland erkranken jährlich über 66.000 Menschen an Darmkrebs. Dieser zählt neben Lungen- und Brustkrebs zu den drei häufigsten bösartigen Tumoren. Mehr als die Hälfte der Betroffenen - rund 29.000 - sterben jährlich daran. Das müsste nicht sein. Denn bei frühzeitiger Diagnose ist Darmkrebs zu 100 Prozent heilbar.

Auf Initiative der Felix Burda Stiftung findet seit 2002 jedes Jahr im März der "Darmkrebsmonat" statt. Ziel der Kampagne ist es, für das Thema Darmgesundheit zu sensibilisieren, verstärkt zu Vorsorgeuntersuchungen zu motivieren und vorbeugende Möglichkeiten im Alltag aufzuzeigen. Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Prävention mit "Gesunder Ernährung und Bewegung".

Die Reformhäuser unterstützen die Kampagne und bieten im März bundesweit Aktionstage an. Neben fachkompetenter Beratung zu individuellen Fragen der Ernährung und Darmpflege gibt es jede Menge Infos, Tipps und einen Fünf-Minuten-Check zur Einschätzung des persönlichen Darmkrebsrisikos.

Weitere Informationen im Internet unter: www.reformhaus.de, www.darmkrebsmonat.de und www.darmspezialisten.de



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