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Untersuchungen zur Kompostierbarkeit von mit Auro behandelten Hölzern
Ökologisch orientierte Verbraucher stellen an industrielle Unternehmen immer höhere Anforderungen. Mehr oder weniger giftfreie und somit als umweltfreundlich bezeichnete Produkte reichen da oftmals nicht mehr aus, um "ganzheitlichem Denken" gerecht zu werden. Neben- und Abfallstoffe bei der Produktion interessieren hier ebenso wie oftmals die leidige Frage nach der Entsorgung.

Herstellerfirmen verschiedener Holzschutzsysteme sind hier in besonderem Maße gefordert. Denn dabei geht es nicht nur um eventuelle Produktreste, sondern vor allem auch um die Entsorgung aller damit behandelten Hölzer. Der Naturfarbenhersteller Auro, Braunschweig, hat daher von einem unabhängigen Unternehmen (PlanCoTec) Untersuchungen zur Kompostierbarkeit verschiedener Auro-Holzschutzsysteme und der damit behandelten Hölzer durchführen lassen. Über ein Jahr wurden deren bio-logisches Abbauverhalten unter verschiedenen praxisnahen Bedingungen geprüft und dazu umfangreiche chemische Analysen durchgeführt.

Für die verschiedenen Kompostierungen wurden Fichtenholzbretter mit den Produkten "Lacke/Lasuren", "Grundierung/Wachs" und "wasserverdünnbares System" behandelt, dann gehäckselt und mit den Bioabfällen einer Wintercharge vermischt. Zur Kontrolle wurde der gleiche Versuch mit unbehandeltem Fichtenholz durchgeführt.

Neben relativ hohen Gehalten an organischer Substanz konnte bei allen Systemen eine sehr geringe Konzentration der für die Pflanzennährung relevanten Makronährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Natrium und des Anions Chlorid nachgewiesen werden. Ebenfalls unproblematisch sind die Borgehalte der geprüften Substanzen. Organische Schadstoffe wie Pestizide konnten nicht nachgewiesen werden. Eine relevante Erhöhung von Schwermetallen ist ebenfalls nicht zu befürchten.

Die gewonnenen Komposte bildeten, unabhängig von der geprüften Behandlungsvariante, einen reifen, nährstoffreichen Boden mit guter Pflanzenverträglichkeit. Weder hinsichtlich der Nährstoff- und Schwermetallgehalte noch in Bezug auf die Pflanzenverträglichkeit und den Rottegrad war ein negativer Einfluß der Holzschutzsysteme auf die Kompostqualität festzustellen. Eine Verarbeitung der behandelten Hölzer in praxisüblichen Kompostierungsanlagen ist also problemlos möglich.

Der ausführliche Ergebnisbericht kann kostenlos angefordert werden bei: Auro AG, Postfach 1238, 38002 Braunschweig (Stichwort: Kompostierbarkeit).

 
Quelle: AURO Pflanzenchemie AG, D-38122 Braunschweig
http://www.auro.de
info@auro.de
    

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