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ren sie deutlich Energie - Das berichtete "Bild der Wissenschaft online" am 21.9.1999 in ihrem Newsticker. Weiter heißt es:

Galliumnitrid ist das Zauberwort: der Halbleiter strahlt ein intensives blaues Licht ab, wenn ihn ein elektrischer Strom durchfließt, doch benötigt nur ein Fünftel des Stroms einer gewöhnlichen Glühbirne. "Ich halte Galliumnitrid für das wichtigste neue Material seit Silizium", so Professor Colin Humphreys von der Cambridge University auf dem British Association's Festival of Science in Sheffield.

Fügt man dem Halbleiter das Element Indium bei, bekommt man Licht mit leichtem Rotstich bis hin zu Rot, für weißes Licht beschichtet man die Außenseite mit einerPhosphorlage. Bei normalem Einsatz würden solche Leuchten ein Leben lang halten, verspricht Humphreys und vermutet ein riesiges Marktpotential. Derzeit testet man Galliumnitrid-Leuchten in Londoner und Bristoler Verkehrsampeln - man erwartet bei dieser Art von Einsatz eine Lebensdauer von 10 Jahren, während herkömmliche Ampellichter nach sechs Monaten ausgetauscht werden müssen.

Die blaue Halbleiterdiode könnte auch die Medizin und die Unterhaltungsindustrieweit voranbringen, weil damit wesentlich "schärfere" Laser möglich werden als mitden üblichen roten LEDs. Die kürzere Wellenlänge des blauen Lichts macht es möglich, Daten auf CDs deutlich dichter zu packen als bisher. Eine solche feiner gebündelte "Laserspitze" läßt sich auch in der Chirurgie und Zahnmedizin gezielter einsetzen.

Autor: Dörte Saße




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