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Quelle:ECO-News - die grüne Presseagentur
Partner:  Baubiologie Regional, D-95402 Bayreuth
Rubrik:Bauen    Datum: 11.03.2002
Seminar "Ökologische Altbau-Sanierung" am 16.3.2002
Gesund, reizvoll und preiswert Wohnen in gebrauchten Immobilien

Muss Umbauen und Sanieren wirklich teurer und riskanter sein als Neubauen ?

Aus der Erfahrung einer Architektin kann gesagt werden, daß ein sorgfältig geplanter Umbau oder eine Sanierung in der Regel günstiger ist als ein Neubau.

In dem Tagesseminar in Bayreuth geht es darum, die für ein solches Vorhaben notwendigen Schritte aufzuzeigen, und den sachgemäßen Umgang mit alter Bausubstanz zu erläutern, angefangen von Kaufkriterien, über die Planung bis hin zu Feuchtesanierung und Wärmeschutz/Sanierung.

Gerne können auch eigene Grundrisse der Seminarteilnehmer mitgebracht und Sanierungsprobleme besprochen werden.

Seminargliederung

1. Kaufkriterien: Erkennen der Qualitäten bzw. Mängel der Bausubstanz, Kriterien zur Lage, die Besonnung im Jahresverlauf, Raumbedarf, paßt das Gebäude zu den eigenen Bedürfnissen ?

2. Planung: Umbau bzw. Ausbau. Oft können mit wenigen gezielten Eingriffen die eigenen Raumbedürfnisse bestens erfüllt werden. Wesentlich dafür ist u.a. die Unterscheidung zwischen tragenden und nicht tragenden Wänden. Licht ist ein weiteres wichtiges Thema. Eine gelungene Lichtführung kann ein dunkles, unfreundliches Gebäude völlig verwandeln.

3. Sanierung von konstruktiven Bauteilen: Fundament, Wände, Decken, Dach. Es werden baubiologische Detaillösungen gezeigt.

4. Feuchtesanierung und Heizung: Bei Gebäuden ohne Feuchtigkeitssperren immer ein Problem, das aber verhältnismäßig einfach gelöst werden kann, und zu einem angenehmen gesunden Raumklima führt.

5. Gezielt dämmen, abdichten und heizen: "Vollwärmeschutz" ist ein derzeit beliebtes Wort, mit dessen Hilfe man unwissenden Bauherren das Geld aus der Tasche zieht.
Bei Altbauten ist es jedoch ganz wichtig, die Schwachstellen zu kennen (Rollädenkästen, Balkone, Decken zum nicht ausgebauten Dach, undichte Türen, u.s.w. ) und zunächst dort Maßnahmen zu treffen, die sehr wirksam und kostengünstig sein können. Eine Fassadendämmung ist in der Regel die letzte, teuerste und am wenigsten wirksamste Maßnahme, die, zumal bei dicken massiven Wänden kaum zu geringeren Heizkosten führt.

Die Referentin Sabine Rothfuß hat als Architektin mehrjährige Erfahrung in der ökologischen Altbausanierung und im ökologischen Städtebau.

Weitere Informationen zum Seminarablauf erhalten Sie auf der Webseite www.baubiologie-regional.de oder unter der Telefon-Nummer 0921-7412744.

Joachim Weise, Baubiologe (IBN)


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