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"... zu verwenden ist Nadelholz der Güteklasse A ... Holzschutz nach den einschlägigen DIN-Normen ..." Wer wirklich massives Bauholz in erstklassiger Qualität erhalten will, sollte folgende Regeln beachten: Vorauswahl im Wald Es wird nur gesundes, gerade gewachsenes Holz ausgesucht. Der Einschlagzeitraum Nur im Winter ist der richtige Einschlag-Zeitraum. In dieser Jahreszeit ist die Nähr- stoffzufuhr in den Stamm unterbrochen. Holzschädlinge finden somit keine Nahrung. Der optimale Fällzeitraum liegt je Holzart zwischen Januar und März. Sachgemässe Lagerung im Wald Das geschlagende Holz wird - möglichst von Hand - entrindet und auf Luftpoltern zwischengelagert. Einschnitt im Sägewerk je nach Holzart von Anfang April bis Juni Das Holz wird zu Brettern oder Kantholz geschnitten. Lufttrocknung auf dem Lagerplatz Nadelholz sollte ein bis zwei Jahre trocknen, Laubholz sogar vier bis acht Jahre. Kontruktiver Holzschutz bei der baulichen Verwendung anstatt Chemie Wetterschutz Ziel des Wetterschutzes ist es, Niederschläge so weit wie möglich vom Holz fernzuhalten oder wenn dies nicht zu erreichen ist, ein schnelles Ableiten des Wassers von den Holzteilen ohne Beeinträchtigung der Konstruktion zu verhindern. Tauwasserschutz Raumumschliessende Aussenbauteile sind gegen einen unzulässig grossen Tauwasserausfall des in der Raumluft enthaltenen Wasserdampfes zu schützen. Da sich der Wasserdampf an der kältesten Stelle im Raum ablagert, ist auf eine optimale Dämmung zu achten. Die Fassadenkonstruktion ist vollkommen winddicht auszuführen, wobei insbesondere auf Anschlüsse und Durchdringungen zu achten ist. Schutz gegen Feuchteleitung Der Feuchtegehalt des Holzes darf sich nicht durch Kontakt mit anderen, feuchten Stoffen unzulässig erhöhen. Dies könnte z.B durch Berührung mit massiven Konstruktionen, wie Mauerwerk oder Beton geschehen. Ein direkter Kontakt von Holz mit Erdreich ist auf jeden Fall zu vermeiden. Die Webseite www.holz-regional.de engagiert sich für die Verwendung von regionalem und wintergeschlagenem Holz. Wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Gedankengut unterstützen und weitertragen würden. Konstruktive kritische Äusserungen sind willkommen. Fachliche Anregungen und Verbesserungen nehmen wir unter der E-Mail-Adresse holz@baubiologie-regional.de gerne an.
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