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Die Ergebnisse des explizit interdisziplinären, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts "Klimawandel und präventives Risiko- und Küstenmanagement an der deutschen Nordseeküste (KRIM)" bieten Orientierungs- und Handlungswissen für den Küstenschutz in Deutschland, aber auch für den Umgang mit Klimafolgen insgesamt. Die Autor(inn)en aus der Ozeanographie, dem Küstenschutz, der Ökologie, der Ökonomie und Soziologie analysieren die Konsequenzen des Klimawandels auf der Grundlage eines Klimaszenarios für das Jahr 2050 und entwickeln daraus Handlungsoptionen. Die technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen einer Umsetzung diskutieren Sie aus dem Blickwinkel eines integrierten Risikomanagements und fordern abschließend u.a. eine Nationale Strategie zur Anpassung an den Klimawandel. Das Buch legt damit eine fundierte Basis für den gesellschaftlichen Diskurs der Herausforderung Klimawandel und Küstenschutz. Bastian Schuchardt, Biologe und Mitinhaber des Büros BioConsult Schuchardt & Scholle GbR, koordiniert seit 15 Jahren interdisziplinäre Forschungsvorhaben zum Thema Klimafolgen und Küste. Er war Sprecher des Bereichs Klimafolgenforschung im Deutschen Klimaforschungsprogramm (DEKLIM) des BMBF. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die retrospektive und prognostische Analyse von Umweltveränderungen auch im Rahmen konkreter Infrastrukturvorhaben an der Küste (www.bioconsult.de). Michael Schirmer ist Biologe mit den Schwerpunkten Gewässerökologie und Klimafolgenforschung für den Küstenraum. Er vertritt diese Bereiche seit 1976 an der Universität Bremen in Forschung und Lehre und organisierte und koordinierte verschiedene interdisziplinäre Klimafolgenprojekte (KLIMU, KRIM, INNIG). Die Anpassung an den Klimawandel steht auch im Zentrum seiner Funktion als Verbandsvorsteher des Bremischen Deichverbandes am rechten Weserufer.
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